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EXTRA Bauen und Renovieren Jahrgang 28 · Februar 2017 Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung 100 Jahre Flugfeld Vahrn Gut Land! FASCHINGSREVUE: Galaktisches Stadtleråchn des MGV WIRTSCHAFT: Der Brixner Einzelhandel als Magnet SKIUPHILL: In der Nacht auf die Plose rennen PORTRAIT: Eduard Fischnaller, Abt mit Herz und Verstand

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Neustift: Wohnanlage Andi Neustift: Villa Kathi Albeins: Wohnanlage Naterhof Bauträger: 39042 Brixen · Altenmarktgasse 6 Tel. +39 340 2759977 thomas@oberegger.it www.oberegger.it Verkauf: 39040 Vahrn · Voitsbergstraße 2 Tel. 0472 970 090 · +39 338 1625839 info@ruth-immobilien.it www.ruth-immobilien.it

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Editorial Politik & Gesellschaft >>> 04 04 | 100 JAHRE FLUGFELD VAHRN: Gut Land! 09 | Vahrn: Bürgerversammlung mit LH Arno Kompatscher 12 | Arthur Punter: „Weniger ist oft mehr“ Menschen & Meinungen >>> 18 18 | PORTRAIT: Eduard Fischnaller 23 | Pro & Contra: Rentenabsicherung der Bürgermeister? 26 | Umfrage: Offen oder zu? Kunst & Kultur >>> 28 28 | STADTLERLÅCHN: „Galaktischer“ Besuch aus dem All Veranstaltungen >>> 37 37 | TIMER: März 2017 Freizeit & Sport >>> 44 44 | SKIUPHILL: Gipfelsturm mit Stirnlampe Wirtschaft & Umwelt >>> 48 48 | KAUFLEUTE IN BRIXEN: Der Einzelhandel als Magnet 52 | Event: Plose Ski AG Extra >>> 58 58 | Bauen & Renovieren 75 | Hochzeitsfotoaktion: Traumhaft! Im „Brixner“ finden Sie folgende Icons, die auf multimediale Inhalte im „BrixnerPlus“ verweisen: Videodatei Verlinkung zu youtube Tondatei Bildergalerie Link zu Homepage Download-pdf Der multimediale „BrixnerPlus“ ist als kostenlose App für Apple iOS und Android im jeweiligen App Store erhältlich – oder ganz einfach im Internet: www.brixner.info Sie können ein Abonnement für die Zeitschrift „Brixner“ entweder über die Zusendung dieses Abschnittes oder per E-Mail vornehmen: abo@brixner.info ABONNEMENTPREISE: z Gemeinden Brixen, Vahrn, Natz-Schabs, Lüsen, Mühlbach, Rodeneck, Klausen: Der Preis des Jahresabonnements beträgt 1 Euro, zahlbar jeweils bis 31. März im Rahmen der jährlichen Abo-Aktion z Restliches Staatsgebiet: Der Preis für 12 Ausgaben beträgt 19 Euro, zahlbar im Voraus z Ausland: Der Preis für 12 Ausgaben beträgt 75 Euro, zahlbar in Vorauskasse ❏ Ich bin bereits Abonnent, aber meine Adresse hat sich geändert. Mein Abo-Code ______________________ Im Lernprozess Im Grunde war es vollkommen überflüssig, eine Diskussion über die Kruzifixe in den Schulklassen anzustoßen. Aber in einer funktionierenden Demokratie muss es erlaubt sein, seine Meinung zu äußern, ohne dass man dafür verbal oder schriftlich ans Kreuz genagelt wird. Viele Leute missverstehen diese Freiheit und äußern sich in einer verletzenden Art und Weise – meist gegen Politiker, aber nicht nur. Diese Äußerungen sind oft jenseits jeden guten Geschmacks. Früher schimpfte man genauso wie heute, aber man tat es im kleinen Kreis, schlimmstenfalls im Gasthaus. Heute schimpft man in den asozialen Medien und in den Internetforen. Brigitte Foppa wurde durch ihr lautes Nachdenken über die Kruzifixe zum Opfer wüstester Beschimpfungen: Was sie über sich selbst lesen musste, ist absolut grenzwertig. Ein Beispiel? „Frau Foppa, scheren sie sich zum Teufel, sie werden doch nicht erwarten, dass jemand Mitleid mit Ihnen hat, nachdem Sie solche Aussagen tätigen! Gehen Sie nach Afrika und lassen sich von Negerschwänzen FICKEN! AB AB AB!“ Viele sagen, Politiker müssen solche Ergüsse „ertragen“, weshalb sich die meisten von ihnen nicht trauen, rechtliche Schritte zu unternehmen. Ich bin anderer Meinung: Unsere Gesellschaft befindet sich in einem Lernprozess. Wir lernen gerade, mit den asozialen Medien und mit den Foren umzugehen. Wenn der Intellekt eines Nutzers nicht ausreicht, um zu erkennen, dass Kritik zwar erlaubt ist, die Würde des Nächsten aber auch im Internet unantastbar bleiben muss, dann muss es eben Folgen geben. Frau Foppa hat einige der schlimmsten Autoren angezeigt. Das ist gut so. Ich wünsche mir, dass alle, deren Würde im Internet verletzt wird, Anzeige erstatten – nicht nur die Politiker. Und ich wünsche mir, dass es für die Verantwortlichen richtig teuer wird und dass die Urteile auch veröffentlicht werden. Der Lernprozess wird dadurch beschleunigt. Ihr Willy Vontavon Abo-Service ❏ JA, ich möchte den „Brixner“ an folgende Adresse zugestellt bekommen: Vorname, Nachname _________________________________________ Adresse __________________________________________________ PLZ, Ort ______________________________ Land ______________ Die Bezahlung der Abo-Gebühr erfolgt an: ❏ Südtiroler Volksbank: IBAN IT76 X 05856 58220 070570164004 ❏ Südtiroler Sparkasse: IBAN IT68 T 06045 58220 000000855000 ❏ Raiffeisenkasse Eisacktal: IBAN IT57 A 08307 58221 000300005452 ❏ BancoPosta: IBAN IT76 V 07601 11600 000042779405 Außerdem in dieser Ausgabe Zwei Beilagen: Brixner Abo-Aktion 2017 Stadtwerke Brixen AG Infoblatt Nr. 05 – 03/2017 Schneiden Sie diesen Bestellschein aus und senden ihn an: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, I-39042 Brixen

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Politik & Gesellschaft 100 JAHRE FLUGFELD IN VAHRN „Gut Land!“ Mit Geratter machten sie die letzten paar hundert Meter – über den Domplatz und das Vinzentinum hinweg – bis zum holprigen Flugfeld in Vahrn. Von diesem Flugfeld ist heute nichts mehr zu sehen, doch bei einem Vortrag im Haus Voitsberg ließen die beiden Erste-Weltkriegs-Forscher Oswald Mederle und Arnold Stabinger die Vergangenheit aufleben. Ziel der Zeitreise: das Flugfeld von Vahrn anno 1917. Alle tot. Die schneidigen Piloten in den speckigen Lederjacken überlebten kaum zwei Monate – viel höher war die Lebenserwartung eines Kampffliegers im Ersten Weltkrieg nicht. Kein Wunder also, dass man sie mit einem „Gut Land!“ zum Höhenflug verabschiedete, denn eine gute Landung krönte erste einen guten Flug – und beide bargen Tücken in sich. Tragisch ist auch das Schicksal von Hauptmann Carl Christian, Kommandant der 15. Fliegerkompanie am Flugfeld Vahrn: Er überlebte zwar den Ersten Weltkrieg, endete jedoch 1924 nach einem Schlaganfall als arteriosklerotischgeistesgestört in einer Irrenanstalt. Nur knapp vor dem Zweiten Weltkrieg wird er entlassen und entrinnt dem sicheren Tod in einem Konzentrationslager; er lebt bis 1951 in ärmlichen Verhältnissen. Das Leben schreibt Geschichte – der Krieg gleich doppelt. Schicksale werden geprägt, Menschenleben innerhalb von Sekunden ausgelöscht. Was bleibt, sind Erinnerungen an Verwandte, Großväter, vergilbte Schwarzweiß- Fotografien und abstrakte Jahreszahlen, die keine Gnade kennen. Draufgänger. Fotos, Jahreszahlen, Fakten und Schicksale gab es auch beim Vortrag „Der Luftkrieg in den Dolomiten“ in Vahrn zur Genüge. Oswald Mederle und Arnold Stabinger stecken ihr Herzblut in die Erforschung des Ersten Weltkrieges – und das merkte man. Dass der Alltag damals alles andere als beschaulich war, obwohl dies viele Fotografien zu vermitteln versuchen, kann man sich denken. Vor allem die Piloten hatten es schwer, zumal die Flugzeugtechnik vor 100 Jahren noch in ihren Kinderschuhen steckte. Man beachte, dass die Gebrüder Wright 1903 zu ihrem Pionierflug aufbrachen und 1909 Louis Blériot erstmals den Ärmelkanal mit einem Flugzeug überquerte. Die Piloten, die sich dann nur gute zehn Jahre später fürs Vaterland in die Lüfte schwangen, „Das Klima war früher wesentlich rauer: Auch bei Flügen in circa 3.000 Metern Höhe riskierten Piloten, mit Minusgraden konfrontiert zu werden“_ Arnold Stabinger, Pilot und Erster-Weltkrieg-Forscher mussten wahrlich Draufgänger gewesen sein. Besonders mutig waren aber jene, die an der Tiroler Front in den Rayons IV und V Aufklärungsflüge über den steilen Felswänden und spektakulären Bergmassiven im heutigen Weltnaturerbe Dolomiten absolvierten. Das Fliegen im Hochgebirge war damals nämlich eine Kunst für sich: Die Flugzeuge waren einfache, mit Leinwandstoff bespannte Holzkonstruktionen, die man sich aufgrund ihrer dürftigen Aerodynamik eher als Nilpferd in den Lüften vorstellen darf. Hinzu kommt, dass Fallwinde, Aufwinde, Turbulenzen und Luftverwirbelungen, die entstehen, wenn der Wind um die Berge pfeift, das Manövrieren erschwerten. Außerdem verfügten die Flugvehikel von damals nicht über komfortable Sitze oder gar eine Glashaube als Schutz für die Besatzung, sondern nur über eine kleine Frontscheibe aus Glas. Erfrierungen gerade im

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TRISTES ENDE: Das Flugfeld in Vahrn beherbergte 1917 die Pilotenelite; beim Rückzug der Luftfahrtruppen wurden hier die übrigen und unbrauchbar gemachten Flugzeuge dem Feind überlassen –––––––––––––––– den zu rechnen. Zum Schutz vor Kälte und Wind verließen sich die Männer auf die Zwiebeltechnik: Sie schichteten so viele Kleidungsschichten wie möglich übereinander. Nicht fehlen durften Lederjacke und Ledermütze (sie diente nicht nur als Kälteschutz, sondern auch als Helm-Ersatz), Schal und Handschuhe. Luftaufnahme des Flugfeldes, das sich von der Kreuzung beim Löwenwirt bis zur Elisabethsiedlung erstreckte ––– Gesicht und Erkältungen waren deshalb vor allem bei Flügen in große Höhen an der Tagesordnung. Aufgrund des damals raueren Klimas war selbst in den Sommermonaten ab einer Höhe von 3.000 Metern mit Minusgra- Flugfeld in Milland. Das erste Rotorengeratter, das die Luft an der Dolomitenfront zerriss, stammte info Am 20. Jänner haben Oswald Mederle und Arnold Stabinger mit ihrem Vortrag „Der Luftkrieg in den Dolomiten – 100 Jahre Flugfeld in Vahrn“ den kleinen Saal im Haus Voitsberg in Vahrn bis zum letzten Platz gefüllt. Vor allem der teilweise am Flugfeld in Vahrn gedrehte Propagandafilm und die unzähligen Bilder haben das Interesse der Zuhörer geweckt. Mederle und Stabinger haben ihr umfassendes Wissen über den Ersten Weltkrieg auch auf Papier gebannt: Das Werk „Auf den Spuren der Tiroler Front. Wanderungen zu den Kriegsschauplätzen 1915–1918“ von Oswald Mederle ist im Athesia-Verlag erschienen, „Der Luftkrieg in den Dolomiten 1915–1918“ von Arnold Stabinger wurde beim Verlag A. Weger veröffentlicht. von der Königlich Bayerischen Feldfliegerabteilung 9b. Sie war angerückt, um die k.u.k.-Truppen im bergigen Gebiet zu unterstützen. Mit den Fliegern kam auch der erste Flugplatz, der in Milland eingerichtet wurde; bewährt hat sich dieser allerdings nicht, denn die Start- und Landebahn war zu kurz. So machte man sich auf die Suche nach einer Alternative und wurde schließlich im Pustertal fündig, und zwar zwischen Toblach und Niederdorf. Doch der Erfolg der bayerischen Fliegerabteilung hielt sich in Grenzen: Die Flieger von damals waren nicht für Höhenflüge geeignet, Unfälle waren an der Tagesordnung. Das schlechte Wetter im Jahr 1915 gab den Piloten schließlich den Rest. Die Abteilung wurde an einen anderen Schauplatz, und zwar nach Frankreich, verlegt. Unterdessen wurden weiterhin Aufklärungsflüge von Toblach aus unternommen. 1916, nach der Sprengung des Col di Lana am 17. April, hatte man die Notwendigkeit einer ständigen Luftaufklärung an der Dolomitenfront erkannt und wieder zwei Flugzeuge in Bruneck stationiert. Diese Flugzeuge sollten nun auch mit Maschinengewehren ausgestattet werden. Bis zu diesem Zeitpunkt hielt man zu feindlichen Flugzeugen meist Abstand: Man grüßte sich bisweilen sogar durch freund-

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Politik & Gesellschaft liches Zuwinken – oder aber man schoss mit Handfeuerwaffen wie Pistolen oder Gewehr aufeinander. Aufklärungsflüge in den Dolomiten wurden zu jener Zeit von beiden Seiten unternommen: Ab Juni 1916 begann die IV. Italienische Armee in den Dolomiten mit der sogenannten 48. Escadrille mit effizienten Aufklärungsflügen. Durchgeführt wurden diese mit zweimotorigen Flugzeugen des Typs „Caudron G4“. Mitte August entschied man sich dazu, eine eigene k.u.k. Fliegerkompanie, Flik genannt, für das Dolomitengebiet abzustellen. Zum Einsatz kam die Flik 15, die bei St. Georgen in Bruneck ihre Hangar-Zelte aufschlug. Die zuvor in Pergine stationierte Kompanie unterstand dem XX. Korpskommando G.d.I. Josef Roth in Brixen (Kommandant zu jener Zeit war der eingangs genannte Hauptmann Carl Christian). Die Flik 15 verfügte über sechs Flugzeuge des Typs „Hansa Brandenburg C.I“. Wenn aber drei davon flogen, war das viel; die anderen Flugzeuge waren entweder beschädigt oder mussten gewartet werden. Der Motor musste damals beispielsweise bereits nach 50 Betriebsstunden generalüberholt werden. info Im Gegenlicht aufgenommen, verrät der Propagandafilm „Bei den Tiroler Kriegsadlern“ (aufgenommen 1917 von der Sascha Film GmbH) weder Feind noch Zuschauer, wo die Szenen auf dem holprigen Flugfeld gedreht wurden. Heute wissen wir: Es war das Flugfeld in Vahrn, das 1917 im Bereich der heutigen Elisabethsiedlung abwechselnd zwei Fliegerkompanien als Stützpunkt diente. Das Video im multimedialen BrixnerPlus. Den Gegner ausspionieren. Aufgabe der Flik 15 war weniger die Bombardierung feindlichen Gebiets, sondern vielmehr die Aufklärung: Man wollte den Feind von oben ausspionieren, gegnerische Stellungen in den Bergen (zum Beispiel ein italienisches Artilleriegeschütz in der Spalte zwischen kleiner und großer Zinne) entdecken und die feindlichen Bewegungen hinter der Frontlinie beobachten. Wo ist der Gegner positioniert? Wird mehr Material angeliefert und ist deshalb in Bälde mit einem größeren Angriff zu rechnen? An Bord bei diesen Aufklärungsflügen waren immer zwei Mann: ein Pilot und ein Beobachter. Ihre ständigen Begleiter waren Karten und ein Fotoapparat. Interessanterweise war der Beobachter der ranghöhere; es musste ein Offizier sein, damit er über die kartografischen Kenntnisse verfügt und die Beobachtungen richtig eintragen kann. Der Pilot, meist ein Unteroffizier oder bei Mangel auch ein Truppenmitglied, wurde eher als Chauffeur der Lüfte angesehen. Dies änderte sich erst ab 1917, als auch Offiziere den Pilotenschein machen wollten. Neben den Gefahren, die der Flug an sich mitbrachte, verursachte auch der Feind einige Abstürze. Bei Aufklärungsflügen, die weit hinter die Front reichten – solche Flüge nannte man „Strategische Auskunft“ –, kamen die Piloten auch ins Visier der Gegner. Die größte Gefahr ging dabei nicht unbedingt von feindlichen Fliegern aus, sondern von am Boden installierten italienischen Fliegerabwehrgeschützen. Die einzige Skizze des Vahrner Flugfeldes, angefertigt im Hochsommer 1917 ––––– Bei den Tiroler Kriegsadlern. Im Winter 1916 fiel ungewöhnlich viel Schnee, und im Brunecker Becken herrschte anhaltender Talnebel. Das erschwerte den Alltag der Flik 15 ungemein; deshalb wurde das Fliegerkommando in das tiefer gelegene und klimatisch mildere Brixen verlegt. Ein geeigneter Platz für ein Flugfeld wurde nördlich von Brixen gefunden. Es reichte von der Fabrik „Jörs und Klug“ in der Elisabethsiedlung, etwas südlich von der heutigen Melix gelegen, bis zum Löwenwirt an der Vahrner Kreuzung. Doch auch hier musste erst der gefallene Schnee beseitigt werden. Der 16-jährige Brixner Standschütze R. H. beschreibt diese Szene: „12. Jänner 1917. Zahlreiche Serben und Russen sind mit dem Wegschaufeln des Schnees auf der Fläche zwischen Fabrik Jörs & Klug u. dem Löwenwirte in Vahrn beschäftigt. Es sind zwar faule Leute, aber so viele, daß es doch langsam geht.“ Weiter berichtet er, dass bereits drei Flugzeuge angekommen seien, die in schnell aufgeschlagenen Zelten untergebracht wurden. Neben diesen Zelthangars für die Flugzeuge, einem Offiziershäuschen mit Garten und der Mannschaftsbaracke „bereicherte“ auch ein kleines, abgelegenes Bombenmagazin und der Mannschaftsabort das Flugfeld in Vahrn. Unter günstigen Umständen reichte das 500 Meter lange Flugfeld, um zu landen und zu starten. Der An- und Abflug musste aber immer von beziehungsweise in Richtung der Stadt erfolgen, da das Gelände hinter Vahrn relativ rasch steil aufsteigt. Auch sonst hatte es das Flug-

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Politik & Gesellschaft Fataler Absturz beim Sanatorium in Brixen: Der Pilot verstarb, der Beobachter wurde leicht verletzt ––––––––––––– Das Flugfeld in Vahrn diente nach Rückzug der Luftfahrtruppen als Flugzeugfriedhof feld in Vahrn in sich: Im Feld selbst waren Wellen, und bereits beim kleinsten Landefehler überschlugen sich die Flugzeuge. Zudem waren die Flugzeuge, die in der Luft schon schwer zu bedienen und nicht leicht zu steuern waren, am Boden kaum in Zaum zu halten. Sie verfügten über keine Bodensteuerung, und der Pilot konnte nur einen Bremshaken betätigen, um die Geschwindigkeit am Boden zu verringern. Um die wilde Fahrt der gelandeten Flugzeuge auf der Piste zu bremsen, eilten auch Truppenkollegen zu Hilfe: Setzte ein Flugzeug zur Landung an, versuchten sie, es zum Stillstand zu bringen, indem sie das Flugzeug an den Flügeln packten. Dabei liefen sie Gefahr, dem noch laufenden Rotor in die Quere zu kommen – was tatsächlich auch passierte, mit tödlichen Folgen. Die in Vahrn stationierte Flik 15 war eine Vorzeigeeinheit. Die „wilden Hunde“ der Lüfte wurden vielleicht auch deshalb zu „Filmstars“: Mitte Februar 1917 wurde von der Sascha Film GmbH der Propagandafilm „Bei den Tiroler Kriegsadlern“ für die Kriegswochenschau gedreht – und zwar ausgerechnet am Flugfeld in Vahrn. Aus taktischen Gründen wurden die Aufnahmen im Gegenlicht der Sonne gemacht. So wirken die holprig-bewegten Bilder zwar etwas melancholisch, gleichzeitig wird jedoch verhindert, dass die Umrisse von Brixen und damit der Standort der Fliegerkompanie gezeigt werden. Um dem Feind keine Informationen zum verwendeten Flugzeugtyp zuzuspielen, wurden die Flugzeugbezeichnungen mit Stofflaken abgedeckt. Auch hochrangigen Besuch erhielt die Fliegerkompanie 15: Im Frühjahr kamen zum Beispiel Militärdelegationen aus Spanien, Schweden, der Schweiz und der Türkei auf das Flugfeld in Vahrn. Um die Dolomitenfront flächendeckend aufklären zu können, wurde am 12. Mai eine zweite Fliegerkompanie in Bruneck stationiert. Kurz darauf musste die in Vahrn stationierte Flik 15 das Feld räumen: Die Kompanie wurde nach Gardolo verlegt, um der ab 1917 zusehends spürbarer werdenden Luft-Überlegenheit der italienischen und alliierten Luftstreitkräfte entgegenzuwirken, die bei der Offensive am Monte Ortigara am 10. Juni ihr Können bewiesen hatten. Daraufhin rückte die Fliegerkompanie Nr. 45 nach Brixen nach. Am 30. Juli kehrte die Flik 15 nach Bruneck zurück; die Aufklärungsflüge über den Dolomiten teilten sich die beiden Fliegerkompanien 15 und 45 von dort an auf. Das Ende naht. 24. Oktober 1917: Die k.u.k-Armee durchbricht mit massiver Unterstützung deutscher Truppen die italienische Linie bei Flitsch und Tolmein, woraufhin sich die italienischen Truppen bis zum Piave-Fluss zurückzogen. Um nicht eingeschlossen zu werden, musste sich auch die IV. Italienische Armee aus den Dolomiten zurückziehen. Diesen Rückzug und die damit verbundene Auflösung der Dolomitenfront verfolgten die beiden in Bruneck und Vahrn stationierten Fliegerkompanien 15 und 45 aufmerksam. Schließlich wurden die k.u.k Fliegerkompanien am 17. und 18. November nach Levico, das damals noch zu Südtirol gehörte, verlegt. Allerdings erwiesen sich die italienischen Fliegertruppen als überlegen; die veralteten Hansa-Brandenburg C.I konnten nur mehr mit hohem Blutzoll eingesetzt werden. Zeitgleich war die k.u.k. Luftfahrtindustrie nur mehr begrenzt in der Lage, moderne Kampfflugzeuge an die Luftfahrttruppen zu liefern. Mit dem Abzug der Flik 45 aus Vahrn verwaiste das Flugfeld im Norden von Brixen. Erst Ende Oktober 1918 wurde es anlässlich des Kriegsendes und dem daraus resultierenden Rückzug als Zwischenlandeplatz genutzt. Aus Treibstoffmangel blieben zahlreiche Flugzeuge am Flugfeld zurück; sie wurden allerdings vorher noch unbrauchbar gemacht: Die Reifen wurden demoliert oder gar abmontiert, der Leinenstoff von den Flügeln gerissen; tiefe Löcher klafften im Flugzeugrumpf. Was aus den Flugzeugen der Tiroler Kriegsadler – und aus den wilden Luftpionieren in den Dolomiten wurde? Man weiß es nicht. Einerseits war, wie eingangs erwähnt, die Lebenserwartung der Piloten sehr begrenzt, und andererseits sind viele Unterlagen in Archiven verstaubt, verlorengegangen oder gar zerstört worden. Die Wirren des Krieges eben. Korpskommandant G.d.I. Josef Roth gibt dem Fliegerleutnant Folk, der bei dem Aufklärungsflug den Feind ausspionieren soll, letzte Anweisungen – veronika.kerschbaumer@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info

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Vahrns Bürgermeister Andreas Schatzer und Landeshauptmann Arno Kompatscher informierten über Vahrner Projekte genauso wie über landesübergreifende Themen wie Gesundheitsreform, Familienpolitik oder Migration –––––––––– Auf dem Sprung in die Zukunft Die Vahrner Gemeindeverwaltung lud zur Bürgerversammlung. Zusammen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher wurde dabei nicht nur über die Bauvorhaben in der Gemeinde, sondern auch über landesübergreifende Themen gesprochen. Der „Brixner“ fasst die wichtigsten Infos im folgenden Bericht zusammen. Foto: Oskar Zingerle VAHRN „Wenn der Landeshauptmann kommt, kommen auch die Leute“, scherzte der Vahrner Bürgermeister Andreas Schatzer zu Beginn der Bürgerversammlung. Die ironische Aussage beschrieb dann aber doch bestens die Situation im Vahrner Haus Voitsberg am 9. Februar: Zahlreiche Bürger und Interessierte versammelten sich demnach, um sich über die laufenden und künftigen Projekte im Gemeindegebiet zu informieren, aber auch, um sich am Meinungsaustausch und an der Diskussion mit Landeshauptmann Arno Kompatscher zu beteiligen. Bürgermeister Schatzer startete mit einer Aufzählung jener baulichen Projekte, die derzeit in der Gemeinde am Laufen sind, wie etwa das „Haus der Vereine“ in Schalders, das derzeit samt Bibliothek, Probelokal der Musikkapelle und des Kirchenchors sowie Vereinssaal für die Schützenkompanie gebaut wird. Das mit 1,2 Millionen Euro Baukosten angesetzte Vorhaben soll im Juni dieses Jahres fertiggestellt werden. Ebenso in Schalders beginnt im Juni die Sanierung der Feuerwehrhalle um 1,4 Millionen Euro; zeitgleich wird das Gebäude an die gesetzlichen Brandschutzbestimmungen angepasst. Abgeschlossen soll dieses Bauvorhaben im September 2018 sein. Noch bis April 2017 befindet sich die Dorfstraße in Vahrn in Bau, die sich derzeit einer Neugestaltung unterzieht, genauso wie die Tribünen in der Sportzone von Vahrn, die um rund 203.000 Euro umgebaut werden. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die Küche der Sportbar vergrößert, die Tenniskabinen ausgesiedelt sowie neue Parkplätze und Garagen errichtet. Einen neuer Kinderspielplatz wird der Dorfwiesenweg erhalten, der nicht nur von den Anrainern, sondern von der gesamten Dorfbevölkerung genutzt werden soll. Demnächst beginnen wird auch das zweite Baulos zum Bau der Straße „Seiserleite“, wobei nicht nur die Kreuzung und Zufahrtsstraße neu gestaltet, sondern auch Lärmschutzwände errichtet, die Bushaltestelle angepasst und eine Trenninsel auf der Pustertaler Straße errichtet werden. Auch der Bau des neuen Bauhofes, die Errichtung der halbunterirdischen Müllsammelstellen sowie der Zubau des Kindergartens und der Neubau der Kindertagesstätte wurden von Bürgermeister Schatzer angesprochen. Für den alten Kindergarten, der derzeit den Flohmarkt sowie die Kindertagesstätte beheimatet, wird ein Wettbewerb ausgeschrieben, um diesen Platz optimal zu nutzen. „Im Untergeschoss desselben wird ein Restaurant angedacht, ebenso soll dort die Bibliothek untergebracht werden, da wir den Platz in der Schule für die erstmals drei ersten Klassen im kommenden Schuljahr benötigen“, sagt Andreas Schatzer. Auch das Projekt zur Zufahrt zum Vahrner See hat der Bürgermeister bereits seit Jahren auf seinem Tisch: Die Erweiterung der Zufahrt ist in Planung, da derzeit kein größeres Lastauto und kein größerer Campingwagen die schmale und tiefe Unterführung passieren kann. „Das fertige Projekt liegt bereits vor, aber wir müssen noch etwas

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Politik & Gesellschaft zuwarten, wie sich die Verlegung der Riggertalschleife entwickelt“, so der Bürgermeister. Seniorenzentrum und Riggertalschleife. Das wohl größte Projekt, das in den nächsten Jahren auf Vahrner Gemeindegebiet ansteht, wird der Bau des Seniorenzentrums werden. Das zu klein gewordene Bürgerheim in Brixen muss vergrößert werden und wird in der Elisabethsiedlung einen neuen Standort finden. Ein 1,4 Hektar großes Grundstück wurde in dieser Zone bereits ausfindig gemacht; die Bauleitplanänderung steht bevor. Die Fläche, die enteignet werden muss, besteht aus besten Obstwiesen – somit muss auch mit einem entsprechend hohen Enteignungspreis gerechnet werden. Gemeinsam mit den Gemeinden Brixen und Lüsen wird dieses Seniorenzentrum errichtet, wobei die Vahrner ihren Anspruch auf 20 Pflegebetten für betreutes Wohnen in diesem Hause sowie nochmals an die zehn Betten für begleitetes Wohnen, das in einem zweiten Moment im Vahrner Oberdorf entstehen soll, bekundet hat. Die Ausgaben für dieses Projekt betragen rund Freiberufliche Tätigkeit lt. Gesetz 4/2013 Manuela Fischnaller Zertifizierte Fachkraft der medizinischen Fußpflege 40 Millionen Euro, die die drei Gemeinden gemeinsam stemmen werden. „Ich sehe es als Vorteil, dass dieses Zentrum auf Vahrner Gemeindegebiet entstehen wird, auch wenn so viele Quadratmeter Grund dafür geopfert werden müssen“, ist sich Schatzer sicher. Über das komplexe Thema „Riggertalschleife“ und den Personennahverkehr klärte der Landeshauptmann gleich am Anfang seiner Rede auf. „Wir haben nahezu in ganz Südtirol einen Halbstundentakt, der die Peripherie sowie die Ballungsräume auf Bus und Schiene miteinander verbindet.“ Dieser so genannte Südtiroltakt macht den Personennahverkehr in Südtirol laut Landeshauptmann einzigartig und attraktiv. Wie wichtig dabei der Knoten Brixen ist, bekundet Kompatscher in seinen weiteren Aussagen: „Mit der Riggertalschleife wird es den Bahnhof in Vahrn wieder geben.“ Nach zahlreichen langatmigen Diskussionen ist der Weg für die Ausschreibung und die nachfolgende Durchführung der Arbeiten nun frei. Die Schleife wird zudem zur Gänze von der RFI (Rete Ferroviaria Italiana) finanziert. Fragen, Fragen, Fragen. Nach der Aufklärung über die Vahrner Projekte standen Landeshauptmann und Bürgermeister den rund 200 Zuhörern noch Frage und Antwort. Es folgt eine Auswahl davon. In Vahrn sollen Maßnahmen zum Bau von weiteren Lärmschutzwänden getroffen werden. Welche sind das? LH ARNO KOMPATSCHER: „In der Vergangenheit hat die Autobahngesellschaft dort Wände errichtet, wo sie dazu verpflichtet waren. Wir fordern jetzt ein, dass auch dort welche gebaut werden, wo sie gesetzlich nicht vorgeschrieben sind. Wenn Autobahn, Zug und Straße nebeneinander verlaufen, wird es oft kritisch. Das muss schon in der Planung berücksichtigt werden. Wir reden hier zudem nicht nur von Lärmschutzwänden, sondern auch von Luftbelastung. Es ist uns erstmals gelungen, nun auch die Eurovignette im Vertrag für die Autobahnkonzession einzubringen, das heißt es wird eine Strafmaut eingeführt für belastende Fahrzeuge. Man will damit das Umrüsten forcieren. Ein ähnliches Problem gibt es auch beim Güterverkehr – auch hier arbeiten wir an neuen Vorschriften. Es reicht nämlich nicht, den Verkehr in den Tunnel zu verlagern. Das ist im Eisacktal eines der Hauptthemen, denn immerhin geht es um die Gesundheit der Menschen – sei es beim Lärm wie bei der Luft.“ Der Radweg nördlich vom Dorf ist mehr ein Bachbett als ein Radweg. Die Touristen beklagen sich. Wann wird dieser Radweg und auch jener von Neustift nach Schabs fertiggestellt? BM ANDREAS SCHATZER: „Wir sind die einzige Gemeinde, in der die Verbindung der beiden Haupttrassen fehlt. Es wurden uns nun 7,5 Millionen Euro für den Bau des Radweges zur Verfügung gestellt. Für ganz Südtirol sind 30 Millionen Euro vorgesehen, aber alleine die Fertigstellung des Teilstückes Neustift/Schabs kostet 5 Millionen. Priorität haben die Hauptachsen Brenner bis Salurn und Bruneck bis Reschen – erst dann kommen die Seitentäler. Der Weg in Vahrn läuft derzeit provisorisch über einen normalen Schotterweg, „Ich sehe es als Vorteil, dass das Seniorenzentrum auf Vahrner Gemeindegebiet entstehen wird“_ Andreas Schatzer, Bürgermeister von Vahrn Alles Gute für Ihre Füße Fachfußpflege (auch eingewachsene Nägel, Hühneraugen, Holz-, Niet- oder Pilz nägel und Hornschwielen), entspannende Massagen, Fußreflexzonenmassage. TERMINE: 340 372 8118 Manuela Fischnaller MOBILE FUSSPFLEGE Gerne komme ich mit meiner mobilen Pflegeausrüstung zu Ihnen nach Hause. der für Fahrräder ungeeignet ist, weshalb immer wieder Schäden bekundet werden. Wir schauen nun, diese Verbindung so schnell wie möglich zu errichten.“ Was steht zum Thema Familienpolitik, Erziehung und Bildung, Förderung der jungen Familien und der berufstätigen Eltern in naher Zukunft an, und wohin entwickelt sich die Südtiroler Familienpolitik? LH Arno Kompatscher: „Wir beschäftigen uns bei den Sitzungen der Landesregierung laufend mit diesem Thema. Wichtig ist, dass wir daran arbeiten, dass jeder mit seinem Einkommen über die Runden kommt – und dann helfen wir noch jenen, die trotzdem Schwierigkeiten haben. Hier geht es primär um das Thema Chancengleichheit, also dass man auch jenen, die nicht ins goldene Bett geboren wurden, ermöglicht, Karriere zu machen. Hier haben wir in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Zum Beispiel holen wir die Kinder ab und bringen sie in die Schule. Für diese Sondertransporte geben wir Millionen aus. Bibliotheken, Leseförderungen, Schulstipendien – das alles ist Unterstützung für die Familien. Wir haben die konkreten Zuweisungen in den letzten Jahren verdoppelt. Wir geben 7 Millionen Euro an Direktzahlungen an Familien aus. Wir bieten unterstützende Einzahlungen in die Rentenabsicherung für die Mütter, die zuhause bleiben, haben die Tagesmütter in die Finanzierung hineingenommen und unterstützen die Kindertagesstätten. Wir sollten allerdings nicht den Fehler machen und diejenigen ideologisch bekämpfen, die

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zu Hause ihre Kinder betreuen oder jene, die ihre Kinder in Kitas oder zur Tagesmutter bringen. Es braucht oft zwei Einkommen, es braucht den Wiedereinstieg in den Beruf, es braucht die einheimischen Arbeitskräfte. Es wird auch ein Gratiskindergarten gefordert, aber hier darf ich eine lustige Anekdote erzählen: In Österreich gibt es nämlich einen Gratiskindergarten, der aber mehr kostet als der Kindergarten hierzulande. Die Jausengebühr macht nämlich mehr aus als die 65 Euro, die die Vahrner beispielsweise monatlich für den Kindergarten zahlen; das sind drei Euro pro Tag – Essen und Jause inbegriffen. Jede Familie hat die Wahlfreiheit, das ihnen zustehende Kindergeld für Tagesmütter oder Kindertagesstätte auszugeben oder für die Betreuung zuhause zu verwenden. Wir wollen diese Entscheidungsfreiheit unterstützen.“ Wie kann es sein, dass die Brennercom beim Glasfasernetz in Vahrn das Monopol hat und in anderen Gemeinden ein Anbieter frei gewählt werden kann? BM Andreas Schatzer: „Wir waren eine der ersten Gemeinden, die Glasfaser angeboten hat. Es gab damals nur einen Anbieter, und wir haben auch nur das Angebot von der Brennercom erhalten. An diesem Vertrag hängen wir noch drei Jahre. Danach wird das Angebot wieder geöffnet.“ Die Qualität der Krankenbetreuung soll gesteigert werden, aber immer wieder hört man Gruselgeschichten aus den Krankenhäusern. Wie soll es da weitergehen? LH Arno Kompatscher: „Die Debatte zur Gesundheitsreform hat uns nicht gut getan, weder der Schönheitsbehandlungen: (nach Vormerkung) 21.3. – 25.3. Visagist von C. Dior 28.3. – 01.4. Shiseido mit Laura 04.4. – 08.4. H. Rubinstein Drogerie - Parfümerie Foto: Oskar Zingerle Die Bürgerversammlung weckte reges Interesse bei der Vahrner Bevölkerung Landesregierung noch meiner Partei. Eine Gesundheitsreform ist aber politisch immer problematisch. Es sind alle betroffen, jeder fühlt sich als Experte. Als ich am Anfang der Debatte den Landeshauptmann aus Vorarlberg getroffen habe, fragte er mich, ob wir noch beim Fackelumzug oder schon beim Hungerstreik seien. Kurz darauf kam tatsächlich unser Fackelumzug. Die Sanitätsreform ist absolut notwendig, weil sich Rahmenbedingungen geändert haben, auch die Gesellschaft, die Medizin und die Arbeitsregeln. Wir können nicht die Augen verschließen und einfach so weitermachen wie bisher. Wir haben vor Jahren entschieden, dass wir in Südtirol eine Extrawurst sind und für 520.000 Einwohner, das entspricht einem Vorort von München, sieben Krankenhäuser haben wollen. Sieben Vollkrankenhäuser führen zu wollen ist aber weder finanzierbar noch sinnvoll, denn damit sich Ärzte spezialisieren können, brauchen sie hohe Fallzahlen, die in einem kleinen Krankenhaus nicht zu erreichen sind. Wenn Sie sich entscheiden müssten, ob Sie bei einem operativen Eingriff zum nächstgelegenen oder zum besten Arzt gehen wollen – ganz ehrlich, für welchen würden Sie sich entscheiden? Wenn wir Spezialisten haben wollen, müssen wir die ensprechenden spezialisierten Angebote auf die verschiedenen Krankenhäuser aufteilen. Das gefällt natürlich im Land der Kirchtürme nicht allen. Warum haben wir nicht einmal eine einheitliche digitale Verwaltung? Warum kann man in Bruneck nicht die Befunde jener Proben sehen, die ich in Bozen gemacht habe? Weil wir das damals so wollten. Jeder Bezirk sollte für sich selbst entscheiden dürfen. Das war eine Zeitlang auch richtig so, aber jetzt ist diese Denkweise einfach nicht mehr zeitgemäß. Wir müssen das System vereinheitlichen und zusehen, dass meine Patientenakte im ganzen Land gelesen werden kann – ansonsten befinden wir uns in der Steinzeit. Die Grundversorgung müssen wir in allen Krankenhäusern gewährleisten, aber Spezialisierungen müssen wir auf die verschiedenen Krankenhäuser aufteilen. Ebenso muss es ein einheitliches Einkaufssystem für Medikamente und Geräte geben. Diese Maßnahmen sind notwendig, auch wenn sie anfangs weh tun. Auch die Entscheidung zur Schließung der Geburtenstation von Sterzing erfolgte ausschließlich nach medizinischen Erwägungen. 150 Geburten gab AKTIONSWOCHEN 25.2. – 04.3. Shiseido 04.3. – 11.3. H. Rubinstein 11.3. – 18.3. Biotherm 18.3. – 25.3. viele Düfte 25.3. – 01.4. Shiseido es in Sterzing aus dem Wipptal, das sind im Durchschnitt 0,4 am Tag. Wir benötigen laut neuen Standards für eine Geburtenstation aber mindestens zwölf Ärzte. Die Entscheidung zur Schließung war also absolut rational. Wir brauchen in Sterzing enorm viele Leistungen für ältere Menschen auf der Inneren Medizin – setzen wir sie doch da ein. Es wird noch einige kleinere Streitereien zur Gesundheitsreform geben, aber grundsätzlich haben wir eine Einigung gefunden, und wir werden es Schritt für Schritt auf die Reihe kriegen, dass wir in sieben Krankenhäusern im Lande fit sind.“ Das Thema Flüchtlinge brennt uns allen unter den Nägeln: Es geht um öffentliche Sicherheit, aber auch um scheinbare Bevorzugung der Asylansuchenden. LH Arno Kompatscher: „Wir haben derzeit 1.400 Asylwerber im Land zu betreuuen. Das ist viel, wenn man die Zahl mit jener der letzten 30 Jahre vergleicht – da waren es nämlich fast keine. Die Tiroler haben 8.000 und die Vorarlberger 7.000 Asylwerber. Unsere Asylwerber wurden uns laut Quote zugeteilt, die ich sehr fair finde. Wir können uns in dieser Hinsicht nicht beklagen. Wir haben die Aufgabe, sie zu betreuen und bekommen dafür pro Asylwerber 32 Euro, wovon 4 Euro die Betroffenen als Taschengeld pro Tag bekommen, während 28 Euro jene Vereine erhalten, die die Betreuung übernommen haben für Unterkunft, Essen und die Betreuer selbst. Die Betreuung dauert so lange, bis der Asylantrag genehmigt wurde, dann entscheidet sich, ob der Betroffene Anrecht auf internationalen Schutz hat. evi.hilpold@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info Brixen, Domplatz 2 · Tel. 0472 836458 Auch jeden Samstagnachmittag geöffnet.

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Politik & Gesellschaft „Weniger ist oft mehr“ Es war schon fast so etwas wie ein improvisiertes Experiment, als am 1. Februar 1997 in Brixen die Notfallseelsorge aus der Taufe gehoben wurde. ARTHUR PUNTER ist Gründungsmitglied der Notfallseelsorge des Weißen Kreuzes und nach wie vor Dienstleiter; im Gespräch mit dem „Brixner“ blickt er auf 20 Jahre Tätigkeit zurück. INTERVIEW Herr Punter, als Notfallseelsorger gehören schlechte Nachrichten zum Alltag, denn schließlich geht es darum, bei einem plötzlichen Todesfall die Hinterbliebenen zu betreuen. Wie schafft man es, sich für diese Arbeit zu motivieren? ARTHUR PUNTER: Wir sind da, um Trauerreaktionen zu ermöglichen. Der Vergleich mag zwar komisch klingen, aber ich sehe die Notfallseelsorge als eine Art Geburtshilfe, die den Hinterbliebenen dabei unterstützt, sich in einer komplett neuen und ungewohnten Situation zurechtzufinden, sich einzufinden und sich auch zu entwickeln. Wie geht man dabei vor? Nun, wir sagen den Leuten, dass sie ihre Gefühle herauslassen und auch mal weinen dürfen. Wenn wir den Leuten erfolgreich den Hinweis geben, die Trauer zuzulassen, haben wir schon ganz viel geleistet. Wie schaut ein Einsatz konkret aus? Wenn ein Mensch plötzlich verstorben ist, können die Rettungskräfte, der Notarzt oder die Feuerwehr über 118 die Notfallseelsorge anfordern. Über die Weiß-Kreuz- Krankentransportzentrale wird dann die zuständige Gruppe angefordert. Je nach Dienstplan werden die in der jeweiligen Gruppe in Bereitschaft stehenden Notfallseelsorger gerufen. Zu den Einsätzen rücken wir, wenn möglich, immer zu zweit aus, um uns gegenseitig zu entlasten und die Situation besser überblicken zu können. Am Einsatzort muss dann je nach Fall gehandelt werden: entweder die Notfallseelsorger müssen etwas tun – oder eben nichts tun ... Wie, nichts tun? Am besten ist oft, wenn wir gar nichts tun. Ich meine damit, dass wir uns die Zeit nehmen, um zu Beginn eines Einsatzes die Situation vor Ort zu überblicken und die Bedürfnisse der Betroffenen wahrzunehmen. Ich bin da vielleicht etwas radikal, aber meiner Meinung nach ist bei dieser Arbeit weniger oft mehr. Wir bringen Zeit mit und lassen Raum für alles: Wenn jemand aggressiv ist, soll er schreien – er wird sich schon wieder beruhigen. Wenn jemand schimpfen und fluchen will, soll er das doch tun. Will jemand reden, hören wir ihm gerne zu. Wir müssen die Wünsche der Betroffenen ernst nehmen und genügend individuellen Freiraum geben, wenn jemand Ruhe haben will. Die eigentliche Kunst ist es, zu Beginn des Einsatzes nicht gleich anzufangen zu organisieren oder aktiv zu werden, sondern zuerst die Situation in Ruhe zu analysieren. Dann erst soll man beginnen zu handeln – natürlich immer nur im Sinne des Hinterbliebenen. Dieses Aushalten und Dasein für den Betreuten ist eigentlich das Schwierigste an unserer Aufgabe, aber meiner Meinung nach liegt im bewussten „Nichts-Tun“ das wirkliche Geheimnis. Mit welchen Gefühlen geht man in einen Einsatz? Neugierde und Aufregung sind eigentlich immer dabei. Wenn man total cool ist, ist man schon auf dem falschen Dampfer. Wie wird die Notfallseelsorge hierzulande angenommen? Das ist verschieden, es kommt auf die jeweilige Situation an. Viele wünschen inzwischen unseren Dienst, andere hingegen können gut darauf verzichten. Als Notfallseelsorger darf man sich nicht einbilden, willkommen zu sein. Man kommt in eine Situation hinein, in der es um den plötzlichen Tod eines Angehörigen geht und in der sich der Hinterbliebene erst zurechtfinden muss. Natürlich entstehen dabei oft Spannungen und Missverständnisse, aber die Notfallseelsorge muss man als Angebot sehen, das vom Betreuten angenommen und auch abgelehnt werden kann. Es kann durchaus unbefriedigend für einen selbst sein, wenn man zu einem Einsatz ausrückt und dann merkt, dass man nicht gebraucht wird. Was ist für Sie das Befriedigende an diesem Dienst? Gute Frage ... Ich mache das nun schon seit 20 Jahren, und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man das überhaupt so lange machen sollte. Mir geht es aber darum, den Hinterbliebenen, die in dieser Situation komplett hilflos sind, Unterstützung und eine gewisse Orientierung zu geben. Das Problem ist, dass manche meiner Notfallseelsorger-Kollegen meinen, immer alles perfekt machen zu müssen und alle Situationen perfekt abschließen wollen. Wir haben aber eben kein Standard- Programm, das wir jedes Mal abspulen können. Wir müssen unsere Arbeit der Situation und den Bedürfnissen des Hinterbliebenen anpassen. In all den Jahren als Notfallseelsorger habe ich gesehen, dass es oft besser ist, sich darauf zu beschränken, was unbedingt notwendig ist. Wann weiß man als Notfallseelsorger, dass man nicht mehr gebraucht wird? Um den richtigen Zeitpunkt herauszufinden, muss man auf seine Wahrnehmung zurückgreifen und schauen, ob die Leute wieder handlungsfähig sind. Ist dies der Fall, können wir gehen. Wir fragen auch oft nach, ob wir noch gebraucht werden. Um als Notfallseelsorger tätig zu werden, muss man flexibel und belastbar sein, man braucht Lebenserfahrung – aber warum muss man offen sein, was Religion und Weltanschauung betrifft? info Die Notfallseelsorge im Weißen Kreuz Eine Gruppe von vier Pionieren – Andreas Pattis und Arthur Punter vom Weißen Kreuz Brixen sowie die Priester Gottfried Ugolini und Luis Gurndin von der Philosophisch-Theologischen Hochschule – machten sich im Mai 1996 an die Arbeit, das für Südtirol neue Pilotprojekt „Notfallseelsorge“ aufzubauen. Die Idee dazu kam von Pattis, der bei einer Fortbildung in Deutschland erstmals mit dem Thema Notfallseelsorge in Kontakt gekommen war. Am 1. Februar 1997 nahm die kleine Gruppe in Brixen ihre Einsatztätigkeit auf. Die Notfallseelsorge bietet menschliche (fachgerechte) und seelsorgliche (religiöse) Betreuung und Zuwendung jenen Menschen an, die durch Unfall oder Tod Angehöriger unter einer akuten Belastung stehen. Darin leistet die Notfallseelsorge einen ersten und wertvollen Beitrag zur Bewältigung von traumatisierenden Ereignissen vor Ort. Der Dienst ist von großer präventiver Bedeutung, weil er der Entwicklung posttraumatischer Belastungsstörungen vorbeugt. Seit 2013 ist die Notfallseelsorge in ganz Südtirol rund um die Uhr im Einsatz. Heute sind in zehn in Südtirol verteilten Gruppen (in Brixen, Bruneck, Innichen, Sterzing, Meran, Schlanders, Unterland, Ritten, Bozen und Seis) insgesamt über 170 freiwillige Notfallseelsorger tätig. Nun, die Notfallseelsorge schließt das Religiöse mit ein. Gerade in solch extremen Situationen haben die Leute oft das Bedürfnis nach religiösen Ritualen. Das gibt ihnen Halt. Deshalb haben wir auch bei jedem Einsatz ein Textbuch mit, in dem verschiedene Gebete stehen – für Christen, Protestanten, Muslime, Juden. Um Notfallseelsorger zu werden, ist

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Arthur Punter: „Als Notfallseelsorger darf man sich nicht einbilden, willkommen zu sein“ –– Gläubigkeit keine Voraussetzung; man muss aber anderen Religionen gegenüber offen sein und man darf nicht „missionieren“ wollen. Namenstechnisch haben wir hier ein kleines Problem, denn Notfallseelsorge ist im deutschsprachigen Raum in der Wahrnehmung der Menschen mit der Kirche verbunden. Wir gehören aber zum Landesrettungsverein Weißes Kreuz, weshalb wir eher zur Krisenintervention zählen. „Notfallseelsorge“ war aber eben die einzige Bezeichnung, die wir vor 20 Jahren für unsere Tätigkeit gekannt haben. Ändern wollten wir diesen Namen dann auch nicht, denn schließlich sehen wir ihn inzwischen fast als Marke. Sie waren vor 20 Jahren maßgeblich am Aufbau der Notfallseelsorge in Südtirol beteiligt und rücken selbst zu Einsätzen aus. In welcher Hinsicht hat Sie diese Arbeit persönlich verändert? Darüber habe ich eigentlich nie nachgedacht. Gerade durch die Einsätze habe ich bestimmt eine etwas andere Sicht auf mein Leben bekommen: Viele Probleme, „Als Notfallseelsorger lernt man schnell, dass viele Probleme, die man hat, im Vergleich zu dem, was andere Leute oft mitmachen, verschwindend klein sind“_ Arthur Punter, Dienstleiter der Notfallseelsorge im Weißen Kreuz die ich habe, sind im Vergleich zu dem, was andere Leute oft mitmachen, verschwindend klein. Was hat sich in den vergangenen 20 Jahren an den Einsätzen verändert? Meist handelt es sich nach wie vor um Betreuung von Hinterbliebenen nach einer erfolglosen Wiederbelebung des Angehörigen. Unser Aufgabenbereich hat sich aber etwas ausgefranst: Inzwischen werden wir auch bei einer Vermisstensuche gerufen, was für uns immer wieder eine Herausforderung ist. Mittlerweile werden wir von den Notfallpsychologen unterstützt. Vor allem bei Einsätzen, in denen Kinder betroffen sind, werden sie sofort dazugerufen. Seit einem halben Jahr gibt es auch die Regelung, dass sich bei besonders belastenden Einsätzen, wie etwa bei einem Suizid, die Notfallpsychologen bei den Hinterbliebenen melden und nach ein paar Tagen nochmals das Gespräch suchen; wir als Notfallseelsorger sind ja nur in der Akutsituation im Einsatz. Früher mussten die Angehörigen selbst aktiv werden, was nur selten geschehen ist. Haben sich in den letzten 20 Jahren auch die Anforderungen an die Notfallseelsorger geändert? Ja, denn anfangs war es fast so etwas wie ein Experiment, und wir mussten improvisieren. Bei einer Ausbildung in München haben wir dann gemerkt, dass man als Notfallseelsorger spezielle Kenntnisse braucht – Hausverstand alleine reicht nicht aus. Später haben wir dann ein eigenes Ausbildungsprogramm entwickelt, das stetig gewachsen ist. Foto: Oskar Zingerle Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Gerade in der Ausbildung gäbe es Verbesserungspotential. Derzeit umfasst unsere Ausbildung sechs Tage, wobei der Fokus auf Einsatzabläufe gelegt wird und Kenntnisse in der Psychotraumatologie vermittelt werden, damit die Notfallseelsorger wissen, warum welche Reaktionen überhaupt auftauchen. Inzwischen haben wir auch einen Aufbaukurs eingerichtet, in dem es ums Erleben geht und darum, wie man einen Einsatz koordiniert. Die nächste Stufe wäre, dass wir Einsatzleiter ausbilden, die zum Beispiel bei Großschadensereignissen wie damals bei dem Zugunglück im Vinschgau das Heft in der Hand haben. Wir haben das damals zwar gut geschafft, es war aber doch alles sehr improvisiert. Die große Vision und das Ziel, dass die Hinterbliebenen in so einer Situation nicht alleine bleiben, haben wir aber schon vor 20 Jahren verfolgt – und das wird auch künftig so bleiben. veronika.kerschbaumer@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info Wir suchen für unser Team MISCHER- FAHRER PUMPEN- FAHRER Anforderungen: • gute Ortskenntnisse • unverlässiges und verantwortungsvolles Arbeiten • Erfahrung in der Baubranche von Vorteil Wir bieten: • gute Entlohnung • persönliche und berufliche Weiterentwicklung Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per Mail an info@beton-eisack.it

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Politik & Gesellschaft z In der konstituierenden Sitzung des Koordinierungsausschusses der SVP Brixen, die kürzlich in gemütlicher Runde beim Gummererhof in Pinzagen abgehalten Politik & Gesellschaft z Ein leicht zusammengequetschter Eisack, ein künstlich angelegtes Flussbett und arbeitende Bagger direkt unter der Lido-Brücke – das ist das Bild, das sich derzeit jenen Fußgängern zeigt, die am Eisackufer im Brixner Süden unterwegs sind. Gebaggert, gebaut und rumort wird dort deshalb, weil die Arbeiten für die Neuerrichtung der Lido-Brücke in vollem Gange sind. Der Eisack wurde kurzerhand zu einer leichten Linkskurve gezwungen, um den Baumaschinen, die die alten Pfeiler abtragen und eine komplett neue und moderne Brücke errichten, mehr Platz einzuräumen. kurz notiert BRIXEN Kurviger Eisack Die Baustelleneinrichtung musste sozusagen im Fluss selbst durchgeführt werden, um zum einen den beliebten Spazierweg nicht einzuschränken und zum anderen, um den Baumaschinen einen besseren Zugang zur Baustelle zu gewährleisten. Die 1979 erbaute Holzbrücke musste sich einer Schönheitsoperation unterziehen, damit sie auch künftig den Sicherheitsmaßnahmen entspricht: Anstatt der heute vier Brücken wird nach den Bauarbeiten nur noch jeweils eine über den Radweg und den Eisack führen. Abgeschlossen werden sollen die rund 1 Million teuren Ab 1. März öffnet der Stadtfriedhof in Brixen bereits um 6 Uhr. Der Wunsch nach verfrühten Öffnungszeiten wurde mehrmals von den Bürgern an Stadträtin Paula Bacher herangetragen. Geschlossen wird der Friedhof wie bisher um 20 Uhr. Arbeiten voraussichtlich bis Ende Mai dieses Jahres. Einschränkungen beim Passieren der Brücke werden laut den Verantwortlichen so gut wie möglich vermieden. eh Martina Rabensteiner sucht dringend Zeitzeugen für ihre Doktorarbeit, in der sie sich mit dem Contergan-Skandal von 1961 auseinandersetzt. Opfer oder Personen, die sich gut an die Zeit erinnern können, sollen sich per E-Mail an martl90@hotmail. com oder telefonisch unter 329 7550002 melden. BRIXEN Silbernagl bestätigt wurde, ist Patrick Silbernagl als Vorsitzender bestätigt worden; auch sein Stellvertreter Michael Deltedesco wurde wiedergewählt. Der Koordinierungsausschuss besteht aus den elf Ortsobleuten der Gemeinde, weiteren zwölf Vertretern der Ortsausschüsse, Peter Cestari als neuer Vorsitzender des Gemeindewirtschaftsausschusses, Bürgermeister Peter Brunner, Fraktionsvorsitzender Gerold Siller und Bezirksobmann Herbert Dorfmann. Im Laufe der Sitzung blickte Silbernagl auf „spannende Zeiten des Gemeindewahlkampfs 2015“ zurück, die die Partei auf Gemeindeebene „nach schwierigen Zeiten zu einem Team formte, das mit viel Zusammenhalt für das gemeinsame Ziel gearbeitet hat“ – und für die SVP mit einem unerwarteten Wahlsieg endete. Der Josef-Verein lädt am 20. März alle Josefas, Josefs, Sepps und die Zimmererleute dazu ein, den gemeinsamen Namenspatron zu feiern. Die Feierlichkeiten beginnen um 9 Uhr mit einem Hochamt im Brixner Dom; anschließend folgt eine Führung durch den Weißen Turm.

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NACHGEFRAGT „Ich würd’s wieder tun“ DANIEL SCANFERLA, Gemeindeangestellter, der den Turnusdienst bei der Feuerwehr Brixen versieht, war Ende Jänner vor Ort im Einsatz, als Mittelitalien nach einem Erdbeben im Schnee zu versinken drohte. Herr Scanferla, wie kamen Sie dazu, am Einsatz in Mittelitalien teilzunehmen? Es ging damals alles ziemlich schnell: Der LKW mit Kran der Feuerwehr Brixen wurde gebraucht, um Schneefräsen ins Einsatzgebiet zu transportieren. Logischerweise braucht es zum Auto auch den geeigneten Chauffeur, also wurde ich gefragt, ob ich das machen möchte. Ich musste innerhalb einer halben Stunde eine Entscheidung treffen; nach meiner Zusage hatte ich noch vier Stunden Zeit bis zur Abfahrt. Im Einsatz war ich schließlich eine Woche lang. Mit welchen Gefühlen haben Sie sich auf den Weg gemacht? Mit gemischten Gefühlen. Man kennt zwar den Auftrag, aber was genau auf einen zukommt, weiß man nicht. Für mich war dies bereits der zweite Katastropheneinsatz, denn auch 2009 war ich beim Erdbeben in L’Aquila dabei – und ich würde wieder fahren, wenn es mich braucht. Wie hat sich die Arbeit vor Ort gestaltet? Unser Auftrag war es, vor allem die Straßen und Gassen in Montemonaco, einem Bergdorf knapp 40 Kilometer entfernt von Ascoli Piceno, vom Schnee zu befreien, damit die wichtigsten Strukturen wie Supermarkt, Post und Altenheim erreichbar sind. Viele Häuser waren aber schon verlassen und teilweise kaputt, weil ja zuerst das Erdbeben die Gegend heimgesucht hatte. Die Leute waren dankbar für unsere Hilfe. Man muss bedenken, was sie alles schon mitgemacht hatten: Erst das Erdbeben, und dann der viele Schnee. Sie haben zwar Schneepflüge in dieser Gegend, aber bei solchen Massen waren sie total überfordert. Man muss sich das mal vorstellen – 1,5 Meter Neuschnee an nur einem Tag! veronika.kerschbaumer@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info Genau mein Stil. Proprio il mio stile. Fliesen, Steine, Holz- und Laminatböden Brixen · Bruneck · Leifers · Borgo Valsugana www.domus.bauexpert.it NEU IN LEIFERS SAVE THE DATE 1. APRIL 2017

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Politik & Gesellschaft BRIXEN Leselust bleibt ungebrochen z 99 Luftballons hat die Stadtbibliothek Brixen zwar nicht zu bieten, dafür aber 99 Abonnements für deutschsprachige Zeitungen, 49 für italienische und 5 für Zeitungen in anderen Sprachen. Auch sonst ist die Bibliothek gut bestückt, und zwar mit knapp 31.000 Büchern, 1.400 Hörbüchern, 5.500 DVDs und 116 Wanderkarten. Einzig die gute alte Kassette gibt es nicht mehr auszuleihen; die letzten 28 Stück wurden im vergangenen Jahr als „Abgang“ verzeichnet. Insgesamt erfreut sich die Bibliothek großer Beliebtheit: An 300 Öffnungstagen haben pro Tag durchschnittlich 632 Besucher eines der angebotenen Medien entlehnt. Mit diesen Besucherzahlen hat sich die Stadtbibliothek den Titel „Am stärksten genutzte Kultureinrichtung in Brixen“ redlich verdient. Insgesamt waren im vergangenen Jahr knapp 20.000 Personen eingeschrieben, davon sind 6.600 aktive Benutzer; das heißt, sie haben mindestens einmal im Laufe des Jahres ein Buch beziehungsweise Medium ausgeliehen. Zudem konnten 730 neue Leser gewonnen werden. Das beliebteste Medium zum Ausleihen ist mit 118.000 Entlehnungen nach wie vor das Buch, die Hörbücher erfreuen sich jedoch zunehmender Beliebtheit – sie schlagen mit 12.000 Entlehnungen zu Buche. Gut ein Viertel der Medien wurde im vergangenen Jahr von Vierzig- bis Fünfzigjährigen ausgeliehen. Interessant ist, dass in allen Altersgruppen, von 6 bis über 60 Jahre, Frauen mehr Medien als Männer ausgeliehen haben. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass viele Frauen den Gang zur Bibliothek auf sich nehmen, um ihre Männer mit Lesestoff zu versorgen. vk Wir suchen für die Zone Brixen/Eisacktal Servicemonteure für die Durchführung von Wartungs- und Serviceeinsätzen im Bereich Heizung, Sanitäre und Klima Sie sind Installateur und haben mehrjährige Erfahrung im gebäudetechnischen Anlagenbau? Sie wollen Ihre berufliche Zukunft · in einem stabilen Familienunternehmen · in einer Tätigkeit mit Vielfalt · in einem leistungsstarken jungen Team · mit Aufstiegschancen aktiv mitgestalten? Schmidhammer öffnet Türen in die Zukunft! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! www.schmidhammer.it · verwaltung2@schmidhammer.it T 0474 572 800 · Bruneck · Bozen

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BRIXEN Sachspende für Obdachlose z Der Lions Club Brenner-Europabrücke hat den Männern, die derzeit im Obdachlosenheim in der Romstraße untergebracht sind, eine Sachspende zukommen lassen. Den Männern, die während der kalten Jahreszeit in der Einrichtung übernachten können, wurde durch die Spende von sanitären Artikeln, Hausschuhen, Tee und Zucker der Aufenthalt etwas angenehmer gestaltet. Die Übernachtungsstätte ist eine zentral gelegene, leicht zugängliche Einrichtung für Männer, die vorübergehend von Obdachlosigkeit betroffen sind. Insgesamt stehen dort acht Schlafplätze, zwei Waschräume, eine Dusche sowie ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung. Bereits seit mehreren Jahren greift der Lions Club Brenner- Europabrücke dem Obdachlosenheim unter die Arme. Die Struktur wird mit Unterstützung vieler Freiwilliger geführt. Im Bild die Mitglieder des Lions Clubs Brenner Europabrücke Laura Dalla Torre, Fritz Neumair und Daniel Nagler mit den Mitarbeitern der Sozialdienste. eh BRIXEN Brixen wächst weiter z „Der Aufwärtstrend hält an“, verkündet das Meldeamt, wenn es um die Bevölkerungsentwicklung von Brixen 2016 geht. Um ganze 153 Personen ist die Bevölkerung im Gemeindegebiet nämlich im vergangenen Jahr gewachsen; Brixen zählt damit zum Stand 31. Dezember 2016 21.688 Einwohner. Unverändert ist hingegen geblieben, dass Brixen etwas „frauenlastig“ ist: Der Frauenanteil ist mit 11.217 Einwohnerinnen höher als der Anteil der in Brixen lebenden 10.471 Männer. Bei den Geburten zeigt sich allerdings ein gegenteiliger Trend: 2016 wurden 98 Mädchen und 115 Buben geboren. Insgesamt gab es 9.000 meldeamtlich eingetragene Familien, das sind um 104 mehr als 2015, 24 Wohngemeinschaften und 32 Lebensgemeinschaften. 187 Todesfälle wurden in Brixen gezählt, davon 97 Männer und 90 Frauen. „Auch die Differenz aus Ein- und Auswanderungen stellt den erfreulichen Trend der Gemeinde Brixen dar“, heißt es weiter aus dem Meldeamt. Erfreulich bedeutet in diesem Fall, dass es vergangenes Jahr 127 mehr Zu- als Wegzüge gab – 820 Personen zogen nach Brixen, 693 zogen weg. Insgesamt besteht die Bevölkerung zu 90,2 Prozent aus italienischen Staatsbürgern, 9,8 Prozent sind ausländische Mitbürger, die aus 81 Nationen stammen. Die Nase vorn haben dabei mit 285 Zugezogenen die deutschen Staatsbürger, gefolgt von Albanern (253) und Pakistanern (246). vk

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Menschen & Meinungen BODENSTÄNDIGER PRÄLAT: Eduard Fischnaller ist nach wie vor Seelsorger aus tiefster Überzeugung –––––

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„Ich bin glücklich“ Herz, Verstand, ein offenes Ohr und ein gutes Zeitmanagement – das braucht EDUARD FISCHNALLER in seinem Alltag als Abt von Neustift. PORTRAIT Foto: Oskar Zingerle Eduard Fischnaller ist ganz unbestritten ein Meister des Zeitmanagements: Eine Taufe am Nachmittag in Ehrenburg, danach die Vesper mit der Ordensgemeinschaft und das gemeinsame Abendessen in Neustift, am nächsten Tag, einem Sonntag, Seelsorgedienst in Percha und Oberwielenbach; das ist ein ganz normales Wochenende im Leben des sympathischen Prälaten. Dass sich dazwischen auch noch ein Gespräch mit dem „Brixner“ ausgeht, ist für ihn irgendwie selbstverständlich. Herzerfrischend und berührend bodenständig gestaltet sich dieses Gespräch. Eduard Fischnaller spricht die Sprache des Volkes, er ist nach wie vor Seelsorger aus tiefster Überzeugung. Kloster, das Handwerkliche liegt Eduard Fischnaller, ist für ihn konstruktive Entspannung. Das nächste große Projekt ist die Modernisierung des Museums, und er wächst an seinen Aufgaben, Tag für Tag. Es ist wohl die Gelassenheit, die ihn auszeichnet, die Fähigkeit, auszugleichen, wirklich auf die Menschen einzugehen. Und er kann sich aber auch durchsetzen, hat klare Ansichten und traut sich auch, diese kundzutun. „Ich bin glücklich mit dem, was ich tue.“ In einem kleinen Notizbuch hält er die wichtigsten Termine fest, „parallel dazu natürlich auch im Computer und am Handy“. 24 Firmungen stehen in den nächsten Monaten an, „da komme ich bis „Sich einfach einmal in legerer Kleidung unter das Volk zu mischen, das geht nicht mehr so leicht“_ Eduard Fischnaller Foto: Presseamt Dioezese Bozen-Brixen Als er vor knapp zwei Jahren zum Abt des Klosters Neustift gewählt wurde, nahm er die Aufgabe mit einem lachenden und einem weinenden Auge an. „Ich wäre lieber ein Pfarrerle geblieben“, hat er damals in einem Interview gemeint. Die Herausforderungen, denen er sich nun tagtäglich stellen muss, sind vielfältig. Höhen und Tiefen. „Einmütig im Hause wohnen und ein Herz und eine Seele sein auf Gott hin. Hinaus gehen in die Welt, eingehen auf Gott“ – nach dieser Regel des heiligen Augustinus wird das Leben der Chorherren gestaltet, „und da gibt es eben Höhen und Tiefen wie in jeder anderen Gemeinschaft auch“. Außerdem gilt es, die verschiedenen Bereiche des Klosters, den Weinberg, die Kellerei, das Bildungshaus, das Museum unter einen Hut zu bringen. Letztendlich geht es auch darum, über 100 Arbeitsplätze zu erhalten, fortschrittlich zu denken, Altes mit Neuem zu verbinden. Es wird umgebaut und restauriert im in das Salzburgische“. Der Kontakt zu den Menschen ist ihm ein tiefes Bedürfnis, und diesen Kontakt versucht er auch als Abt zu halten – so unkonventionell, wie es irgendwie geht. Der Tag des Prälaten ist strukturiert von den Regeln der Ordensgemeinschaft, und es gibt viele Repräsentationspflichten. „Sich einfach einmal in legerer Kleidung unter das Volk zu mischen, das geht nicht mehr so leicht“, schmunzelt Eduard Fischnaller, der vor kurzem 48 Jahre alt geworden ist. Wenig Nachwuchs. Dann ist da noch der Leitungslehrgang Ordensleben in Wien, den der beherzte Abt absolviert. Betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Konfliktmanagement, Gestaltung des Ordenslebens: Eine Woche pro Monat setzt er sich mit Fragen auseinander, die die Zukunft von Ordensgemeinschaften betreffen. Die Überalterung der Ordensgemeinschaft ist nicht nur in Neustift ein Thema. Von den 22 Augustiner Chorherren sind lediglich sechs jünger als 50. Dass es wenig Nachwuchs gibt, liegt in seinen Augen daran, „dass oft einfach der Glaube fehlt“. Er selber hat den Schritt in die Ordensgemeinschaft nie bereut. Nach der Mittelschule in Salern, „wir waren damals 15 Buben aus Rodeneck, die Woche für Woche mit einem Kleinbus dorthin gebracht wurden“, besuchte er zwei Jahre lang das Vinzentinum in Brixen. Gefallen hat es ihm dort nicht so recht. Eher zufällig ergab es sich, dass er eine Bäckerlehre begann. Drei Jahre Lehre, ein Jahr als Bäckergeselle, danach folgte der Militärdienst. Mit gerade einmal 20 Jahren holte man ihn dann als Präfekten ins Vinzentinum. Zwei große Schlafsäle, gar einige der Schüler nur wenig jünger als er selbst, Eduard Fischnaller beschreibt diese Zeit als „recht lehrreich“. Irgendwann merkte er, dass in seinem Leben etwas fehlte. Er holte die Matura nach und stieg ins Priesterseminar ein. 1993 trat er dann bei den Augustiner Chorherren ein, weil ihn das Leben in einem Orden faszinierte und weil er gerne hier in Südtirol bleiben wollte. „Man hängt halt an Zuhause.“ Nach seiner Priesterweihe am 28. Juni 1998 war er drei Jahre lang Kooperator in Olang, dann kam er nach Neustift und unterrichtete in der Fachschule für Landwirtschaft in Salern Religion, ehe er nach Natz und danach nach Ehrenburg und Kiens kam. Als Seelsorger draußen bei den Menschen wird man auch angegriffen. Das ist die andere Seite der Medaille, aber Eduard Fischnaller schätzt diese Auseinandersetzung mit den Menschen, weil sie Entwicklung bedeutet. Im Hier und Jetzt. In der Reihe der Äbte des Klosters Neustift, allesamt mit ihrem Wappen im Kapitelsaal des Klosters verewigt, ist Eduard Fischnaller neben Konrad von Rodank (1178–1200) und Fortunat Trojer (1678–1707) der dritte Abt, der aus Rodeneck kommt. Wenn es sich irgendwie ausgeht, fährt er einmal in der Woche in sein Heimatdorf zu seiner Mutter und seinen beiden Brüdern. Er sagt von sich, dass er gut abschalten kann, auch wenn dazu nicht oft Zeit bleibt. Eduard Fischnaller ist aber ein Mensch, der in der Gegenwart lebt, der sich intensiv dem Augenblick widmet, unkompliziert und echt. Daraus schöpft er wohl seine Energie, und die überträgt sich auf sanfte Art auch auf die Menschen in seinem Umfeld. marlene.kranebitter@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info

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Menschen & Meinungen MÜHLBACH Nachgerückt z Der 36-jährige Bankangestellte Daniel Gruber aus Meransen ist neues Mitglied der Freiheitlichen Ratsfraktion von Mühlbach. Nach dem Rücktritt von Peter Franz Pertinger wäre Erich Winkler der nächstgewählte Kandidat auf der Freiheitlichen-Liste gewesen; dieser lehnte aber ab und machte somit den Platz für Gruber frei. Daniel Gruber war Gründungsmitglied der Mühlbacher Freiheitlichen-Ortsgruppe im Jahr 2005. Sein Ziel für die verbleibende Amtsperiode im Gemeinderat sei Menschen & Meinungen NACHRUF Goodbye „Sixtus“ es, sich für die Gemeinde einzusetzen und ihre Entwicklung zu fördern. Peter Franz Pertinger hatte sein Amt laut Angaben aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen zurückgelegt. Er war über 26 Jahre in der Gemeindepolitik, von 1985 bis 2005 unter anderem als Ausschussmitglied und Vizebürgermeister für die SVP und seit 2010 für die Freiheitlichen. z Ein Stück Brixner Musikgeschichte wurde Mitte Jänner zu Ende geschrieben, als Georg Jaist (besser bekannt als „Sixtus“) im Alter von nur 62 Jahren einem akuten Herzversagen erlag. Die Begräbnisfeierlichkeit in der schmucken Stiftskirche zu Neustift, seinem Heimatort, gab Zeugnis von seinem großen Beliebtheitsgrad. Auf seinem Weg in den Musikerhimmel versammelte sich spontan zusammengewürfelt ein Gitarrenorchester von etwa 15 Virtuosen, allesamt ehemalige Bandkollegen aus den verschiedenen Formationen, in denen Sixtus Zeit seines Lebens seine Kunst zum kurz notiert Besten gab. Mit dem wohl unsterblich gewordenen Beatles-Song „Let it be“ (Lass es geschehen) zur Eröffnung des Gottesdienstes und mit dem Dylan-Epos „Knockin’ on heaven’s door“ bei der Einsegnung seiner sterblichen Hülle wurde im musikalisch symbolischen Sinne gemeinsam für Sixtus an der Himmelspforte angeklopft - beeindruckende Klänge und ergreifend für die versammelte Trauergemeinde sowie für seine Angehörigen, die zusammen mit seiner unzertrennlichen Fender Stratocaster – seiner E-Gitarre – den Sarg flankierten. Reinhard Prentki Nach 40 Jahren Dienst in der Gemeinde Brixen ist Tiziana Giudici in den Ruhestand getreten. Noch unter Klaus Seebacher begann sie ihre Arbeit im Rathaus, und zwar am 1. November 1978 – zunächst noch als Mutterschaftsersatz. Seit Februar 1981 war sie schließlich unbefristet für die Gemeinde tätig. 20 Frauen, die alle Agnes heißen, kamen im Brixner Dom zusammen, um ihrer Namenspatronin zu gedenken. Dazu begaben sie sich zum Agnes-Altar in der Südsakristei. Nachdem das Leben und Wirken der Heiligen Agnes erklärt wurde, erhielten die Frauen noch den Segen von Domdekan Ulrich Fistill. Georg Rammlmair wurde mit dem Ehrenzeichen des Landes Tirol ausgezeichnet für seine langjährige Tätigkeit als Primar der Anästhesieabteilung und Intensivmedizin des Brixner Krankenhauses sowie als ehemaliger Präsident des Südtiroler Weißen Kreuzes.

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Ooops mein Hoppala „Da war doch was ...“ Silvia Nitz, Mutter und Zahnarztassistentin Mein Sohn war ein paar Wochen alt, als meine Familie und ich zu einer Tauffeier in Albeins eingeladen waren. Auf dem Weg schlief der Kleine ein. In der Kirche angekommen, stellte ich also den Kinderwagen samt Baby hinter den Bankreihen ab, wo mein Mann und ich uns gemeinsam mit unserer Tochter hinsetzten. Die Messfeier begann, und wir hörten den besinnlichen Worten zu. Irgendwann ertönte lautes Babygeschrei, was mich anfangs nicht störte – das kommt schon mal vor, dass ein Babys während einer Taufe unruhig wird. Das Geschrei hörte aber nicht auf, und als es nach einigen Minuten doch etwas penetrant wurde, dachte ich mir, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn die Eltern dieses Schreihalses endlich samt Baby die Kirche verlassen würden. Da tippte mir ein Bekannter, der hinter uns saß, auf die Schulter: „Ähm ... das ist euer Sohn, der da nach seiner Mutter schreit.“ Hoppala, da war doch was! Ein prustendes Lachen unterdrückend, stand ich erschrocken auf und beruhigte das Kind. Mehr als nur Gru .. n! www.kraler.bz.it Ihr Komplettanbieter für liegestuhlfertige Gartenanlagen. Wir beraten Sie gerne! BAUMSCHULE · GARTENGESTALTUNG PFLASTERARBEITEN · GARTENPFLEGE 39040 Schabs (BZ) · Tel. 0472 412 272 · www.putzerhof.net Leser kochen für Leser Nutella- Roulade > Zutaten 6 Eigelb 6 Eiweiß 120 Gramm Zucker 1 Prise Salz 100 Gramm Mehl 30 Gramm Kakaopulver 250 ml Sahne 3 Esslöffel Nutella > Zubereitung Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen. Eigelb und Zucker mit dem Schneebesen oder dem Rührgerät schaumig rühren. Beide Massen vermengen, Mehl und Kakaopulver dazugeben mmh! und rasch unterheben. Backblech mit Butterpapier belegen, die Masse fingerdick gleichmäßig auftragen und sofort im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad für zehn Minuten backen. Ein Küchentuch mit Zucker bestreuen, den heißen Biskuitboden auf das Tuch stürzen, Papier abziehen und den Boden zusammen mit dem Geschirrtuch zusammenrollen, anschließend abkühlen lassen. Für die Füllung Nutella im Wasserbad verflüssigen. Anschließend die Sahne steif schlagen und mit der flüssigen Nutella vermischen, dann auf dem abgekühlten Boden verstreichen. Die Roulade wieder zusammenrollen und mit Staubzucker bestreuen. Traumhaft hat diese winterliche Kalorienbombe geschmeckt, die uns unsere Praktikantin Melanie Lanthaler aus Rodeneck zum Verkosten mit in die Redaktion gebracht hat. Wir bedanken uns dafür recht herzlich! Haben auch Sie ein besonderes Rezept, das Sie unseren Lesern nicht vorenthalten möchten? rezept@brixner.info Voting Ihre Meinung online Ergebnis der Online-Umfrage: „Wie würden Sie die Brixner Bevölkerung am ehesten charakterisieren?“ 22,58 % Freundlich, gesellig, kommunikativ 25,81 % Extrovertiert, entscheidungsfreudig, positive Lebenseinstellung 16,13 % Introvertiert, zögerlich, negative Lebenseinstellung 38,71 % Arrogant, konservativ, unfreundlich Ja oder Nein? Wir möchten Ihre Meinung wissen! Ein Klick auf unserer Homepage www.brixner.info genügt – und Sie sehen sofort, wie die Internetgemeinde bisher abgestimmt hat. Natürlich dürfen Sie nur eine Stimme abgeben – wir überprüfen dies auf technischem Weg. Das endgültige Ergebnis lesen Sie im nächsten „Brixner“. Die aktuelle Frage des Monats: „Wie verhalten Sie sich gegenüber Bettlern?“ > Mir tun sie leid, ich gebe ihnen meist eine Kleinigkeit > Ich gebe nur Bettlern etwas, die offensichtlich keiner Organisation angehören > Ich gebe Bettlern grundsätzlich nichts, weil ich dieses Phänomen nicht stützen will > Ich fühle mich von den organisierten Bettlern gestört Stimmen Sie mit! www.brixner.info

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Menschen & Meinungen graphic-kraus.eu LAMMento Mischter President Sis isch a messetsch from se government of Brixen. Dear Mischter President, welcome to sis introdaktschen text about Brixen. It’s gonna be a great text. Yes, you know, it is only a text, not a video, because moansch I tua mir die Årbet un und drahn zwegn dir a Video? Well, Mischter President, Brixen isch a small town in South Tyrol, but, it’s true, it is the best town in the world. Listen: Brixen isch the best town in the world. All the other cities all over the world … total losers. Only Brixen has a 1.116 years old hischtory. Really! Other cities have net amål a Plose, the greatest ski area in the world. It’s true! Other ski areas all over the world? Total disaster. Our President of the United Fraktionen is called Peter. He is so cool! The opposition parties in parliament forgot how to make opposition because they are so in love with him. So cute! And: Brixen has the best defence army in the world, called Stådtpolizei. You would like it. At last, look: Brixen has sogor a Stådtmauer, a great great great wall. It is the greatest wall in the world. It’s true! The Chinese wall? A fake. Well: If you want to build a wall, listen to what I say: Okay, es isch schun a poor Wochn her, but: nobody builds walls better than Hartwig did. If you want the mexicans not to come in your land, look at Brixen: There are no mexicans here! In fact, the Stådtmauer is open since hundreds of years, but … don’t tell that to the mexicans. Mischter President, we totally understand: America first. But can we say: Brixen isch af jedn Fåll förschter? Thank you for reading. BRIXEN Der neue Hauptmann z Die alljährliche Gedenkfeier zum Tod von Andreas Hofer am Domplatz, an der auch Landesrat Philipp Achammer und Bürgermeister Peter Brunner teilnahmen, nahm Josef Kirchler zum Anlass, „Pfiati“ zu sagen: Er übergab die Leitung der Schützenkompanie „Peter Mayr“ seinem Nachfolger Thomas Mitterrutzner. Kirchler war 21 Jahre lang Hauptmann der Kompanie, davor war er 15 Jahre Vize-Hauptmann. „Ganz einfach ist mir die Entscheidung nicht gefallen“, resümiert er, „aber inzwischen habe ich eben ein gewisses Alter erreicht, im März werde ich nämlich 74.“ In Sepps zugegebenermaßen große Fußstapfen tritt nun Thomas Mitterrutzner, der selbst drei Jahre lang Oberleutnant, also Vize-Hauptmann, war und nun in sein Amt „hineinwachsen muss“, wie er selbst sagt. Kirchler hat aber den ein oder anderen guten Rat für den Neuen: „Wichtig ist bei uns Schützen, dass wir uns nicht von Populisten vereinnahmen lassen. Ich hoffe, dass Thomas die Linie, die ich gefahren bin, beibehalten wird.“ Der neue Hauptmann startet auf alle Fälle motiviert in seine vorerst dreijährige Amtszeit: „Wichtig ist mir, dass die Kompanie nicht abbaut und dass alles weitergeht wie bisher. Das klingt zwar einfach, ist aber doch eine große Herausforderung, denn die Welt um uns herum und die Gesellschaft verändern sich.“ Ob der 1979 geborene Mitterrutzner auch so lange im Amt bleiben wird wie sein Vorgänger, weiß er heute noch nicht, aber auf alle Fälle will er ein Vorbild sein und zusammen mit „seiner“ Kompanie in der Stadt bei Feierlichkeiten und Besuchen Präsenz zeigen: „Man soll schließlich sehen, dass bei uns die Tiroler Lebensart gelebt wird.“ Im Bild Bürgermeister Peter Brunner, der neue Hauptmann Thomas Mitterrutzner, Josef Kirchler und Landesrat Philipp Achammer. vk 39040 Freienfeld Handwerkerzone Trens 13 T +39 0472 647 149 info@brunner-online.it www.brunner-online.it Design Qualität Funktion

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Pro& Contra Braucht es eine Regelung zur Rentenabsicherung der Bürgermeister? Der Hintergrund: Bürgermeister ist nicht gleich Bürgermeister – zumindest, wenn es um die Rentenabsicherung geht. Denn wird ein öffentlich oder privat Angestellter zum ersten Bürger der Gemeinde und lässt sich dafür von seiner Arbeit freistellen, zahlt die öffentliche Hand oder die Gemeinde die Sozial- und Rentenbeiträge. Ist der Bürgermeister allerdings Unternehmer oder Selbstständiger, muss er für die Sozial- und Rentenversicherung vorwiegend selbst in die Tasche greifen. JOSEF MARIA FISCHNALLER, Bürgermeister von Lüsen: „Wir brauchen ein Mindestmaß an sozialer Absicherung“ ANDREAS PÖDER, Landtagsabgeordneter der BürgerUnion: „Im Augenblick undenkbar“ Ja, ohne Zweifel. Zurzeit haben wir zwei Kategorien von Bürgermeistern. Während der Gesetzgeber bei der Höhe der Amtsentschädigung zwischen Freiberuflern und freigestellten Arbeitnehmern nicht unterscheidet, gibt es eine krasse Ungleichbehandlung bei der Rentenabsicherung. Bei den Arbeitnehmer-Bürgermeistern, die sich politisch freistellen lassen, übernimmt die Gemeinde oder das Land zur Gänze die Einzahlung der Rentenbeiträge, und ihr Arbeitsplatz bleibt erhalten. Soweit, so gut. Aber warum wird für Freiberufler und Bauern bei gleicher Leistung und Verantwortung nur ein jährlicher Beitrag von circa 3.000 Euro einbezahlt? Diese Ungleichbehandlung kann vor allem für Kleinstbetriebe die Rentensituation stark verschlechtern. Es gibt keine Kategorie, weder in der Politik noch in der Arbeitswelt, die ohne Absicherung dasteht. In der Vergangenheit war die Vereinbarkeit zwischen Beruf und dem Bürgermeisteramt nicht so aufwändig und die Problematik nicht so gefühlt. Heute erfordert eine verantwortungsvolle Amtsführung immer mehr Zeit, die im eigenen Betrieb fehlt. Wir brauchen keine Privilegien, sondern ein Mindestmaß an sozialer Absicherung, das zumindest der Höhe eines durchschnittlichen Arbeitnehmers entsprechen sollte. Was für Rom und Bozen gilt, müsste auch für die Bürgermeister möglich sein. Wenn sich bei den letzten Gemeinderatswahlen rund ein Drittel der amtierenden Bürgermeister nicht mehr der Wahl stellten und in vielen Gemeinden nur mehr ein Kandidat zu finden war, sollte das zu denken geben. z Nein Die Einführung einer Bürgermeisterrente und somit die indirekte Gehaltserhöhung für die Bürgermeister ist im Augenblick undenkbar. Durch die Aufstockung der Zahl der Gemeindereferenten im letzten Jahr wurden die Politikkosten in den Gemeinden in dieser Amtsperiode bereits um 2 Millionen Euro erhöht. Deshalb ist in der Frage der Politikkosten in der Gemeinde kein finanzieller Spielraum mehr gegeben. Die Bürger würden es nicht verstehen, wenn die Landtags- SVP den Bürgermeistern nochmals zusätzlich Gelder genehmigen würde. Ich werde im Regionalrat dagegen ankämpfen, und ich bin sicher, dafür Partner in der Opposition zu finden. Je nach privater beruflicher Situation sind viele Bürgermeister rentenabgesichert. Dennoch verstehe ich den Wunsch nach einer Absicherung für die maximal drei Mal fünf Jahre dauernde Amtszeit. Der Einführung einer Bürgermeisterrente muss ein langwieriger Diskussionsprozess vorangehen, in dessen Rahmen auf jeden Fall auch diese drei Punkte mit in die Waagschale geworfen werden müssen: Erstens muss die Zahl der Gemeindereferenten wieder reduziert werden, andernfalls ist eine Bürgermeisterrente nicht finanzierbar. Zweitens müssen Bürgermeister und Gemeindenverband in der Frage der Zusammenlegung von Kleinstgemeinden in Südtirol einlenken. Drittens müssen Bürgermeister und Gemeindenverband ihre Blockadehaltung gegenüber dem Südtiroler Landtag in Sachen Landtagsanfragen und Transparenz aufgeben. Wenn die Bürgermeister etwas wollen, müssen sie auch bereit sein, etwas zu geben. z

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Menschen & Meinungen Freunde und Gönner Markus Damiani, Kurt Josef Segna, Walter Kasseroler, Franz Amort, Agnes Kiebacher, Roland Erardi, Helene Kasseroler, Hermine Agreiter, Hansjörg Stampfer, Dorit Kessel, Rosa Frener, Siglinde Planinschek, Karin Gostner, Peter Brugger, Theresia Staffler, Martina Wild, Siegfried Barbieri, Martin Peintner, Helga Dander, Sieglinde Telsnig, Martina Pacher, Maria Bergmann, Ingeborg Fink, Hermann Bernardi, Franz Castlunger, Günther Stedile, Gottfried Silgoner, Agnes Silginer, Olga Tauber, Adolf Dallago, Bernhard Maier, Helene Wieser, Hilda March, August Mutschlechner, Marilena Dalla Torre, Felix Delueg, Anna Notdurfter, Alfred Rieder, Margareth Anna Lamprecht, Ferdinand Fleckinger, August Rogen, Karl Michaeler, Luisa Platzer, Claudio Larcher, Heinrich Thaler, Johanna Prader, Heinrich Oberhauser, Emma Kerschbaumer, Klaus Jürgen Borchert, Christina Leitner, Luise Anna Gruber, Albert Prosch, Josef Hinteregger, Michael Unterrichter von Rechtenthal, Anna Pallestrong, Rosa Micheler, Carmelo und Clara Cusciná, Reinhard Siebenförcher, Roswitha Steinmair, Arthur Kier, Ingrid Peer, Frieda Barberi, Josef Troi, Lydia Wachtler, Hedwig Celentano Oberhauser, Herta Sellemond Kerschbaumer, Ralf und Helga Dejaco, First Invest Management, Martin Plunger, Emanuela Pattis, Cristina Mader Magagna, Josef Treyer, Pio Sottara, Joachim Kauffmann, Hermine Pedoth, Susanne Schraffl, Waltraud Zöschg, Andreas Heiss, Helga Bacher, Johann Zingerle, Walter Gasser, H. Dalla Brida, Renato Pastore, Romana Vallazza Klapfer, Josef und Emmy Kerschbaumer, Susanne Tagliari Favretto, Maurizio Sabbadin, Maria Theresia Oberhollenzer, Rosa Zöggeler, Roland Perathoner, Costanza Cocchi, Franz Burkia, Paul Oberrauch, Wilhelm Niederstätter, Anton Plunger, Peter Gasser, Robert Tauber, Walter Ploner, Raimund Ochsenreiter, Irene Folie, Margit Strasser, Heidi Wierer, Günther Rafreider KG, Hannes Profanter, Renato D’Alberto, Elmar Molling, Walter Windisch, Giovanni Toniutti, Roland Unterkircher, Nikolaus Stoll, Franz Kerschbaumer, Hansjörg Salcher, Helga Pernwerth, Gebhard Höller, Bernhard Jarolim, Paula Pla- natscher, Kurt Zöll, Anna Gasser, Elena Chiocchetti, Marika Assner, Margareth Kusstatscher, Luciano Caracristi, Werner Dander, Anton Mitterrutzner, Karl Jöchler, Anton Brugger, Bruno Felderer, Arnold Haniger, Josef Lamprecht, Marlene Hellrigl, Walther Stockner, Gaudenz Lechner, Johann Hinteregger, Margherita Überbacher, Mirjam Verginer, Irmengard Schmiedhofer, Alexa Seebacher, Dagmar Peer, Martin Hinteregger, Anna Maria Platter, Adolf Lamprecht, Theresia Hofer, Vinzenz Kiebacher, Margareth Bacher, Gian Franco Canu, Francesco Berretta, Emanuela Pattis, Franz Wierer, Pius Prader, Elionda Dander, Ines Prader, Maria Pflanzer, Susanne Leimstädtner, Arthur Scherer, Albin Blasbichler, Alexandra Überbacher, Franz Kaser, Stefan Schmidhammer, Josef Volgger, Hanspeter Troi, Helmuth Kusstatscher, Josef Kusstatscher, Christa Keck, Maria Grünfelder, Josef Perkmann, Franz Tauber, Walter Weitschek, Romano Suriano, Immoalps GmbH, Günther Wolfgang Koch, Hansjörg Daporta, Maria Laimer, Alfred Wieser, Annamaria Moser, Veronika Antenhofer, Danke! Heinrich Walder, Stefania Pichler, Rudolf Lusser, Hansjörg Bergmeister, Waltraud Sigmund, Irmgard und Gebhard Leiter, Johanna Künig, Richard Bachmann, Alois Oberhauser, Oswald Fischnaller, Johann Ploner, Robert Faller, Inge Hilpold, Werner Rizzi Ladinser, Friedl Amort, Kurt Plaickner, Maria Überbacher, Karl Ramoser, Eduard Gretter Hinteregger, Karl Hornof, Gertrud Kerer, Rodolfo Fermi, Paul Gufler, Josef Gebhard, Gottfried Volgger, Josef Klammer, Franz Zingerle, Alois Tauber, Peter Rieper, Judith Rabanser, Domenico De Paola, Sybille Parteli, Norbert Waldboth, Waltraud Thaler, Walter Wachtler, Paul Michaeler, Josef Erschbaumer, Erna Mahlich, Wachtler S. KG, Grafa GmbH, Annalisa Cimino, Roland Achammer, Edith Gostner, Martin Klapfer, Maria Kammerer Tosoni, Otto Schenk, Ernesta Parisi, Hubert Kaser, Francesco Giordano, Nadia Pider, Maria Goldiner, Antonio Zipponi, Stephan Dejaco, Carlo Damiani, Christa Eisenstecken, Helene Kasseroler, Margareth Volgger, Nicolas Monese, Helene Kasseroler, Johannes Messner, Georg Josef Bacher, Franco Braito, Gianfranco De Blasi, Siegfried Ellecosta, Paolo Dalla Torre, Alois Ties, Johanna Klammer, Marianna Winkler, Waltraud Profanter, Walter Innerebner, Rosmarie Torggler, Dejaco & Partner, Johann Oberhofer, Hans Mitterrutzner, Autotrasporti Parton srl, Goldene Krone KG, Moreno Baldessari, Günther Sottoperra, Mathilde Mitterrutzner, Arno Maglioli, Johannes Unterpertinger, Alois Habicher, Gertraud Kammerer, Fabian Tirler, Walter Fissneider, Notburga Gatterer, Johann Kammerer, Maria Onestinghel, Gerd Kohlhage, Heinrich Feichter, Richard Tauber, Waltraud Rabensteiner, Reinhold Agethle, Helmut Plankl, Andreas Kreil, Günther Oberhuber, Heinrich Zini, Florio Gheno, Georg Kastlunger, Monika Huber, Georg Unterpertinger, Hermann Mayr, Helga Kircher, Alberto Ladurner, Dagmar Siller, Christine Perathoner, Franz Johann Willeit, Johann Stampfer, Pietro De Zolt, Gisbert Feichtinger, Maria Ellemunt, Doris Enderle, Bernina KG, Beate Mitterhofer, Peter Huber, Helmut Grünfelder, Dieter Pupp, Josef Silbernagl, Franz Falk, Margarete Müller, Peter Stubenruß, Arthur Trentini, Christine Priller, Matthias Kasseroler, Judith Pfattner, Hermann Oberhuber, Oswald Ostheimer, Luise Macherhammer, David Donato, Notburga Brida, Barbara und Hermann Lerchegger, Johann Kollmann, Anna Maria Hofer, Albin und Emma Mitterrutzner, Richard Ranigler, Serafin Troi, Peter Gamper, Michael Pallhuber, Hansjörg Auer, Anna Oberhollenzer, Johannes Seeber, Florian Fink, Josef Sigmund, Anna Auer, Oswald Überegger, Paula Theresia Antenhofer, Beatrice Huber, Notburga Maria Hofer, Margarethe Salcher Mair, Raffaela-Erminia Zanella, Josef Unterrainer, Siegfried Delazer, Georg und Angelika Mitterrutzner, Alberto Legni, Ida Fink, Martha Heidenberger Dantone, Wilma Baiardo Öhler, Wendelin Priller, Emma Bacher Baumgartner, Annagret Blasbichler, Thomas Prossliner, Rudolf Neuner, Johann Brugger, Karl Krause, Paula Mayr, Paul Mair, Hildegard und Karl Wolf, Johann und Marianna Tschager, Annamaria Pichler, Hansjörg Michaeler, Carmen Kostner, Paula Schwärzer Stampfer, Erich und Irmengard Silgoner, Anna Maria Resch, Eva Leitner, Erich und Rosa Hinteregger, Maria Anna Ladinser Mühlögger, Alois Gebhard, Carlo Bonaventura, Franz Pichler, Gertrud Caneva, Josef Prader, Antonio und Erica Scorrano, Martina Walder, Juliane Gasser Pellegrini, Walter Gogl, Horst Hofer, Karin Vontavon, Georg und Michaela von Mörl, Thomas und Adelheid Lanthaler, Nikolaus Kerschbaumer, Siegfried Huber, Hildegard Weissteiner, Johann Federer, Martin Gebhard, Franz Josef Mayrhofer, Klaus Lanz, Martin und Carmen Aricochi, Armida Elsa Irsara, Maria Pia Musna, Ursula Boudier, Margit Fössinger, Notburga Brida, Rosa Maria Reifer, Andrea Mair-Widmann, Karl Rungg, Georg und Edith Frener, Reinhold Radmüller, Elisabeth Hainz, Alfred Gargitter, Matthias Kasseroler, Stefan Perfler, Maria Valdemarin, Hans Kostner, Alois und Margareth Kerschbaumer, Emma Weger Gummerer, Thea Vigg Huber, Elisabeth Jocher, Vitus Mitterrutzner, Gertraud Bodner Steiner, Alois Pircher, Agnes Prosch, Peter Grüner, Roland Rastner, Silvia Canu, Stefania Sigmund, Max und Theresia Satzinger, Helga Graus, Johann und Rosmarie Kerschbaumer, Maria Anna Erler, Georg Agreiter, Roland Vaia, Edith Schroffenegger, Zahnarztpraxis Dr. Wild, Siegfried Helfer, Hugo Senoner, Karl Micheler, Norbert Kaser, Walter Rossmann, Claudio Agostinis, Verene Ploner, Josef Mulser, Josef Gelmi, Gretel Demetz, Paul Kemenater, Otmar Bacher, Peter Spitzweck, Christa Wenter, Antonia Weissteiner Volgger, Roman Psaier, Alois Schatzer, Paula Huber Diese Liste enthält alle Freunde und Gönner des „Brixner“, die ihren Beitrag bis 15. Februar 2017 überwiesen haben bzw. deren Post- Erlagscheinsquittung uns bis zu diesem Tag erreicht hat. Sie wollen „Freund“ oder „Gönner“ unserer Zeitschrift werden? Südtiroler Volksbank: IBAN IT76 X 05856 58220 070570164004 Raiffeisenkasse Eisacktal: IBAN IT57 A 08307 58221 000300005452 Südtiroler Sparkasse: IBAN IT68 T 06045 58220 000000855000 BancoPosta: IBAN IT76 V 07601 11600 000042779405

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Echo „Wie ein Phönix aus der Asche“ Zum Portrait „Der Belesene“ im „Brixner“ Nr. 324, S. 16 Andres Pizzinini, Brixen Seit der letzten Ausgabe des „Brixner“ ist es ganz klar geworden, warum erstmals seit dem Ableben von Nicolaus Cusanus 1464 Brixen „einen ungeahnten Aufschwung erlebt“ – Zitat aus dem „Brixner“, Jänner 2017. „Das brachliegende Potential“ der alten Bischofsstadt lag in jahrhundertelangem Schlummer, oder „Dornröschenschlaf“, wie es in der Presse hieß. Während man sich in Übersee in den 60er Jahren des Lebens freute und mit Marihuana (leichte, doch gefährliche Droge) frühstückte, wurde in Brixen der Bikini (Oberteil des Badekostüms) verboten. Als im Jahre 2014 Zarathustra vom Ploseberg über St. Andrä in die Stadt herabstieg, um den Menschen die Seilbahn zu verkünden, kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Brixen meets democracy. Trotz der erstaunlich objektiven Berichterstattung der lokalen Medien. Hier gebührt dem „Brixner“ ein besonderes Lob. Nach dieser letzten Niederlage der Lebensfreude erlitt ich vor einem Jahr den Fangschuss: Auch das prickelnde Plosewasser schmeckt jetzt fad. Das Brixner Becken wird wieder zum Sumpfland. Doch wenn jede Hoffnung verloren war, grünte es im Hofgarten. Zeichentrickfilme wurden an die Wände der Hofburg projiziert, und die Menschen freuten sich ob des wiedergewonnenen Lebens. Brixen meets Lasershow. Wie ein Phönix aus der Asche ersteht die alte Bischofsstadt zu neuem Leben und schüttelt den Staub der Jahrhunderte samt dem Denkmalamt und einem gewonnenen Architekturwettbewerb ab. Das blühende Leben hält sich eben an keine Regeln. Das Tourismusamt, angeführt vom „Belesenen“ („Brixner“, Jänner 2017), ist der Träger dieser Wiederbelebung, die Brixen aus der Bischofsgruft herausgezerrt und der Stadt Leser schreiben uns „den einzigartigen Charme“ zurückgegeben hat. Nur ein „Suchender“, „einer, der sich nicht so schnell zufrieden gibt und gleichzeitig in sich ruht“, konnte zur Speerspitze dieser Bewegung werden und Brixens „verborgene Schätze“ entdecken. Nachdem nun alle Geheimnisse gelüftet und „zeitgemäß und unkonventionell“ in Zeichentrickfilme umgewandelt wurden, bleibt nur noch das Diözesanarchiv als letzte Bastion der Geheimnisse. „Der Belesene“ könnte sich als Archivar bewerben. Für meinen Teil bitte ich seit Monaten um Einlass, doch schweigt die christliche Sphinx. Obwohl ich mehrmals freundlich darum gebeten habe und jeden Sonntag in die Hl. Messe gehe. Es bleibt nichts übrig, als zu warten, bis auch diese „verborgenen Schätze“ in Form einer Kinderanimation an die Wände der Hofburg projiziert werden. „Ergibt 32 Jahre“ Leserbrief zum Nachgefragt „Kein Abschied mit Wehmut“ mit Gregor Beikircher im „Brixner“ Nr. 324, S. 11 Gregor Beikircher, Vahrn „Zieht man Bilanz, wenn man nach 27 Jahren die aktive politische Laufbahn beendet?“, so die Frage, die man mir im „Brixner“ gestellt hatte. Die Angabe „27 Jahre“ ist aber falsch. Ich war 25 Jahre Gemeinderat in Brixen (von 1985 bis 2010) und gleich anschließend sieben Jahre Gemeinderat in Vahrn. Ergibt 32 Jahre. Ich ersuche um Richtigstellung im nächsten „Brixner“. Besten Dank. Anm. d. Red.: Gregor Beikircher hat recht – wir entschuldigen uns. Liebe Leserin, lieber Leser, schreiben Sie Ihre Meinung zu den Themen in diesem „Brixner“ - bitte unbedingt mit Angabe Ihrer Adresse und Telefonnummer: Redaktion „Brixner“, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Leserfax: +39 0472 060201 E-Mail: echo@brixner.info Bergfrisch: Mozzarella aus Heumilch Südtirol Authentisch, intensiv, ursprünglich – das ist der Geschmack des neuen Heumilch-Mozzarella von Brimi. Unsere Kühe werden ganz traditionell mit frischen Gräsern, Wiesenkräutern und Heu gefüttert. Und das schmeckt man! aus Heumilch Brimi Heumilch-Mozzarella auf würzigem Wildkräuter-Salat www.brimi.it w13-designkultur.com

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Menschen & Meinungen Offen oder zu? Heiß diskutiert wird das Thema „Öffnungszeiten“ unter den Brixner Kaufleuten bereits seit Jahren. Derzeit ist der Großteil der Geschäfte mittags geschlossen, samstags aber den ganzen Tag geöffnet – reicht das auch? Wir haben uns in der Stadt umgehört, was die Brixner von den derzeitigen Öffnungszeiten halten und ob sie etwas ändern würden, um Brixen als Einkaufsstadt attraktiver zu machen. UMFRAGE Fotos: Oskar Zingerle Albin Widmann ist mit den Öffnungszeiten unter der Woche sehr zufrieden: „Ich würde allerdings die Geschäfte am Samstag den ganzen Tag – und das durchgehend – geöffnet lassen; unter der Woche braucht es das nicht. Die Kunden passen sich dann schon an.“ „Durchgehende Öffnungszeiten von 10 bis 19 Uhr unter der Woche und am Samstag von 10 bis 18 Uhr“, schlägt Carmen Oberhauser vor, „und der Sonntag bleibt zu – auch in der Weihnachtszeit. Das wäre meines Erachtens optimal. Die Touristen, die an Weihnachten kommen, sind so und so nicht die besten Kunden, und unterm Jahr, wo kaufkräftigere Leute kommen, ist die Mittagspause ungünstig.“ „Ich kenne die Öffnungszeiten ehrlich gesagt gar nicht genau“, gibt Sonja Steiner zu. „Mir persönlich würde es auch genügen, wenn die Geschäfte samstags nur bis Mittag offen hätten; auch für die lange Mittagspause habe ich Verständnis. Ich bin da sehr flexibel und passe mich einfach den Zeiten an.“ „Es wäre besser, wenn die Geschäfte früher öffnen würden“, meint Monika Gasser. „Gegen Mittag muss man bald heim, um zu kochen; wenn ein Geschäft erst um 10 Uhr aufmacht, kann es mit dem Einkaufen knapp werden. Die Schließung über Mittag finde ich okay, eine Mittagspause braucht doch jeder. Auch an Samstagen und Feiertagen sollte man mehr an die Verkäufer denken, denn auch die brauchen ihre Freizeit.“ „Das ist sehr schwierig zu sagen“, gibt Olga Hirber zu bedenken. „Leute, die im Büro arbeiten, gehen vielleicht gerne über Mittag in die Stadt, weil sie den Samstag anders nutzen wollen. Andererseits finde ich, dass die derzeitigen Öffnungszeiten eigentlich völlig ausreichen und die Mittagspause für die Angestellten recht willkommen ist. Wahrscheinlich sind über Mittag auch zu wenig Leute in der Stadt, als dass sich das Offenhalten lohnen würde.“ „Ich würde mir sechs Tage die Woche durchgehende Öffnungszeiten wünschen“, sagt Manuela Peter. „Nicht nur für mich wäre das ideal, sondern vor allem auch für die Touristen, die oft erst am späten Vormittag in die Stadt kommen und dann nach kurzer Zeit vor verschlossenen Türen stehen.“ Nichts ändern würde Ellen Finotti: „Wenn man berufstätig ist, ist man vielleicht froh, auch die Mittagspause zum Einkaufen nutzen zu können. Mich persönlich interessiert es nicht, über Mittag einzukaufen. Bei uns wird meines Erachtens zu viel für die Touristen getan und zu wenig auf die eigenen Leute geschaut. Wenn die Kaufleute gerne eine Mittagspause machen wollen, sollen sie es tun.“ „Per me gli orari attuali vanno bene, però per i turisti non è positivo che i negozi rimangano chiusi per tre ore a pranzo. Ma la gente locale è abituata a questi orari e si organizza. Da un lato sarebbe opportuno che i negozi rimangano aperti più a lungo, ma mi metto anche dalla parte delle commesse e delle loro famiglie. Magari il sabato si potrebbe lasciare aperto tutto il giorno”, sagt Maria Bernardi Prioglio.

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DAS BAUMHOTEL AUF DER PLOSE HAT EINEN NAMEN Seit vielen Jahren träumt die Brixner Unternehmerfamilie Huber von ihrem Ferienhotel auf der Plose. Bereits um die Jahrtausendwende entstanden die ersten Ideen. Und nun beginnt der Traum Wirklichkeit zu werden. Ein ruhiger Ort zwischen Stadt und Berg, mitten im Wald. Wenige Schritte hin zur Talstation der Plose-Seilbahn in St. Andrä und nur wenige Minuten hinunter ins Tal. Ein idyllischer Standort, wie geschaffen für ein Ferienhotel in der Natur. Im Jahr 2010 konnte das Grundstück für das neue Hotel auf der Plose angekauft werden und die konkreten Planungen begannen. Mehrere Architekten reichten bei einem Planungswettbewerb ihre Ideen zur Gestaltung des Hotels ein. Mit dabei: das Konzept eines Baumhotels, das sofort überzeugte! Dynamisch und modern in seiner Architektur und dem Angebot für die Gäste, und dennoch fest verwurzelt in den Traditionen und Werten des Territoriums. Es macht die vier Jahreszeiten spürbar und erlebbar, welche die Plose und das Eisacktal zur abwechslungsreichen Ganzjahresdestination machen: Wandern, Skifahren, Rodeln, Biken, ein Spaziergang durch die historische Altstadt von Brixen – eine Einladung, die Stadt und den Berg aktiv zu erkunden. In jedem Alter und jeder so, wie er das möchte. Ganz ohne Zwang, ganz ohne Barrieren. Individuell, qualitätsvoll und authentisch: Ein Ort, wo der Gast sich willkommen fühlt. Unaufdringlich, mit Niveau und mit Liebe zum Detail. So wie das neue Logo, das durch seine Zeitlosigkeit und pure Eleganz die Marke versinnbildlicht. My Arbor, mein Baum! Auch der Name des Baumhotels steckt voller Aussagekraft. Ein Baum mit starken Wurzeln, fest verankert an seinem Ort und dessen Geschichte – und trotzdem der Welt offen zugewandt. Ein Baum, der sowohl Wind und Wetter wie Zeit und Modeerscheinungen überdauert. Ein natürlicher Rückzugsort, der den Gästen Geborgenheit und Sicherheit schenkt. Wohnen und schlafen, wie in einem kuscheligen Nest in den Baumwipfeln. Entspannen und wellnessen in wohliger Umgebung. My Arbor – ein Hotel, das liebevoll bezeichnet, zu meinem Hotel wird. 58 NEUE ARBEITSPLÄTZE 324 TAGE DAYSPA 2.500 m² WELLNESS DIREKTE ANBINDUNG AN DIE PLOSE 208 GÄSTEBETTEN MY-ARBOR.COM INFO@MY-ARBOR.COM studio-dia.com MY [MAI] AGG POSS = MEIN ARBOR, ARBOS (POET.) <ORIS> F = BAUM

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Kunst & Kultur AB INS ALL MIT DEM MÄNNERGESANGVEREIN „Galaktischer“ Besuch aus dem All Dem MGV ist es mit dem heurigen Stadtlerlåchn endlich gelungen, das Forum Brixen seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen und das unidentifizierbare Objekt schlussendlich als UFO auszuweisen. Pech nur, dass die Drucklegung unseres Magazins fünf Tage vor der Premiere erfolgen muss, damit der „Brixner“ zu Monatsende in den Haushalten eintrudeln kann. Ich hab’ den Regisseur Erich Meraner gebeten, das Spektakel eine Woche vorzuverlegen … unmöglich! Da kam mir die rettende Idee: Unser Technik-vernarrter Boss schickt vom MGV unbemerkt eine Drohne mit Kamera ins Forum, und mir werden sämtliche Daten von den Proben direkt auf den PC geliefert. An der Übertragung kann noch gefeilt werden, aber es sind genügend „Galaktileaks“ durchgesickert, dass man sich ein Bild machen kann. Und was für ein Bild! Riesige leuchtende Kugeln simulieren ein fantastisches Universum mit einem geheimnisvollen Tor zu einer fremden Welt. „Das Leben ist ein Traum.“ Ein UFO startet virtuell vom Brixner Domplatz und landet real mit Getöse auf Galaktika, wo der ausgesandte Kundschafter (Christian Prader) dem piepsblubbernden König (Horst Oberrauch) mittels Datenvermittlung von dem Pla-

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TOR ZUR FREMDEN WELT: Der MGV zeigt sich heuer beim Stadtlerlåchn als Marsmännchengesangverein ––––– Fotos: Oskar Zingerle neten erzählt, der genug Energie besitzt, um das galaktische Volk zu retten. Das Zentrum des Planeten ist natürlich, wie kann es anders sein, SÜDTIROL, womit der Seitenhieb von der berüchtigten Nabelschau des „Landls“ schon mal abgehakt ist. Zunächst schwärmt der Krieger davon, wie die Menschen glücklich sind und sich gegenseitig helfen in wunderbaren Gebäuden mit Park. Kunststück, landet er doch beim ersten Besuch im Vorgarten einer psychiatrischen Klinik, wo in der Tat mit viel Verständnis auf sämtliche Phobien und Manien der Patienten eingegangen wird. Patrizia Solaro gibt umwerfend komisch die gestresste Mutter von Giovanni (ein überzeugender Emanuele Colombi), der mit seinem zweiten Ich, Paul, auftaucht und damit die Ärztin (Alessandra Luciani) zur Verzweiflung treibt. Zur Hebung der miesen Stimmung im „Paradies“ wird von den musikalischen Protagonisten fröhlich „Das Leben ist ein Traum“ geträllert. Das galaktische Volk, sprich alle Mannen des Chors, strömen in roten Polyester-Jump-

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Kunst & Kultur Brixen: 4Z-Wohnung mit Garten, 80 m² Nettofläche, sonnige Ausrichtung (S-W), EKL A, Preis: € 489.000 Schabs: Großzügige 3Z-Wohnung mit 100 m² Nettofläche, Dorfzentrum, EKL C, Preis: € 299.000 Milland: Helle 3Z-Wohnung mit Balkon, Keller und Garage, 69 m² Nettofläche, EKL A, Preis: € 365.000 Dr. Peter Cestari Kontakt: +39 349 3121482 info@castellanum.it www.castellanum.it Burgfriedengasse 1 I-39042 Brixen (BZ) suits herbei und singen in perfekter Choreographie (Sonja Daum) das Heldenlied für den Krieger, den Retter aus dem Energienotstand. Der nächste Besuch auf der Erde zeugt von den Menschen, die gerne miteinander essen und sich dabei unterhalten. Nein, wir sind nicht mitten in einer Geburtstagsfeier, sondern im Haus von der Leitner Moni (Gudrun Ostheimer mit perfektem Rotschopf), wo die obligate Gemeinderatsitzung stattfindet. Der Sepp kommt grad aus dem Stall, wo „la mucca ha chelberato“, wie er dem verdutzten Claudio erklärt. Unter der Dusche erlebt er hautnah die Tücken des „intelligenten“ Bus-Systems, das Moni noch nicht ganz im Griff hat. Die Paula (herrlich: Annelies Tschaffert mit blonder Perücke) prahlt mit ihrer Moskau-Reise, wo sie dem Putin die Frage stellte: Was können wir in Brixen tun, dass der Rubel endlich rollt? Dem kann der geschniegelte BM Peter (Michael Aigner) abhelfen, indem er die „Solimanisierung“ Brixens, ein Projekt von den Touristikern Zanotti und Huber, vorstellt. In Zukunft sollen zehn Elefanten überall eingesetzt werden, von der Kassianprozession bis zur Gnoccolada, für die Touristen natürlich gratis mit der „BrixenCard“. Ein Remake von Ding Dong der EAV beschließt die witzige Gemeinderatsitzung, die von nun an immer in privaten vier Wänden abgehalten wird, denn schließlich muss die Öffentlichkeit nicht alles wissen. Brixen und die Liebe. „Düse, düse, düse, düse im Sauseschritt und bring die Liebe mit“ singt der galaktische Chor, bevor es abgeht zur Erde, um die größte Energiequelle zu bergen, die Frauen, die voller Liebe sind. Während ein Raumschiff mit größerem Fassungsvermögen gebaut wird, machen wir einen Abstecher zum Flughafen (wunderschönes Printbild!), wo LR Mussner (Paul Goller) eine kauderwelsche Trauerrede zum Tod der Landebahnverlängerung hält. Der Bischof (und hier wird die krankheitsbedingte Abwesenheit vom Plank Geggo schmerzlich bewusst) und LH Arno (Helmut Huber) sehen ihre Felle, pardon, Schäfchen, davonschwimmen und lassen sich von dem Motivationsexperten Dr. Manipol (Christian Meraner) beraten. Emotionen verkaufen ist die Devise, und da muss Südtirols Vorzeigepärchen Philipp (Emanuele) und Nicole (Sarah Sader) herhalten, die im Liebes-Duett um

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etliche Nuancen besser singen als die echten Verlobten. In der Kirche müssen Cheerleader auftreten und LED-Beleuchtung samt Nebelmaschine aktiviert werden, ein Automat soll glutenund laktosefreie Hostien ausspucken. Die eingebaute Sprach- wahlfunkti- on für alle nicht Einheimischen erfüllt ihren Zweck sowohl in der Messe als auch beim Landtag. Der „social media“-Song vom Sänger-Quartett unterstreicht auf humorvolle Weise die Wichtigkeit der medialen Aufmerksamkeit. Während sich die „friendly aliens“ in ihren roten Polyester-Stramplern auf die Enterung der Frauen vorbereiten, machen Patrizia, Alessandra, Manuela und eine hinreißende Amadea (Annelies) aus St. Ulrich noch einen drauf in der Prosecco-Bar, wobei sie sich das Maul über ihre Männer zerreißen. Dem kann abgeholfen werden: Der galaktische Krieger in schmucker Pilotenuniform ist schon im Anflug, und dann geht’s ab, „völlig losgelöst“ vor lauter Liebe. Zweifellos gute Unterhaltung. Auf eine traumhafte Reise nimmt uns der MGV heuer mit unter Verstärkung vieler Laiendarsteller von Eisacktaler Bühnen. Eine Aug- und Ohrenweide sind Sarah Sader und Silvia Sellemond mit der Stadtlerlåchn-Band, die einen Löwenanteil am Gelingen der Musik-Revue haben, die unter der musikalischen Leitung vom bravourösen Andy Ellecosta steht. Die Videoeinspielungen und die Soundeffekte von Werner Lanz und Klaus Ramoser sind wie immer technisch 1A, wobei Letzterer in mehreren Bereichen eine unerlässliche Hilfe ist. Schenkelklopfende Brüller liefern uns Meraner und sein Team diesmal nicht, auch keine political incorrectness, aber dafür ein stimmiges Musiktheater, das zweifelsohne gute Unterhaltung bietet. irene.dejaco@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info Erstklassiges Wohnen in Aicha. Überbacher Bau BAUUNTERNEHMEN · IMMOBILIEN Bau & Direktverkauf Im März 2017 beginnen die Bauarbeiten für die großzügigen Familienwohnungen im erstklassigen Klima Haus A Natur. Informieren Sie sich jetzt und sichern Sie sich ein Stück Lebensqualität: 348 2830513 Mühlbach – Johann-Mitterwurzer Straße 5 www.ueberbacherbau.it – T 0472 849 625 Das ideale Geschenk �ür Geburtstag, Firmung, Ostern! Mit Liebe handgefertigt. Die Südtiroler Federkielstickerei Xander Handgefertigte Brie�taschen, Trachtengürtel, Hosenträger, Schuhe, Schlüsselanhänger und mehr. www.federkielstickereixander.com Tel. +39 345 923 88 61 Hartwiggasse 10 Nähe Runggadgasse in Brixen in Brixen Gutschein * im Wert von 15,- € *bei einem Einkauf von mind. 160,- €

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Kunst & Kultur MUSIK Swinging Milland Foto: Matthias Gasser z Stolz können die insgesamt 39 aktiven Musikanten der Musikkapelle Milland – Fähnrich, Stabführer und Marketenderinnen inklusive – auf das vergangene Musikjahr sein. Vor allem das „Let’s Swing“-Konzert im vergangenen Herbst hat es dem Publikum angetan, weshalb es heuer, und zwar am 10. Juni, noch einmal über die Bühne gehen wird. Aber auch sonst konnte Arno Pider, Obmann der Musikkapelle, bei der Jahreshauptversammlung am 13. Jänner auf ein erfolgreiches Jahr und eine rege Vereinstätigkeit zurückblicken: Insgesamt spielte die Kapelle bei über 20 Ausrückungen wie Prozessionen, Kunst & Kultur Ständchen und Konzerten auf, über 60 Proben wurden absolviert. Über Nachwuchs muss sich die Musikkapelle Milland auch keine Sorgen machen, denn 29 Jugendliche lernen derzeit ein Instrument, elf davon spielen in der Jugendkapelle mit. vk AUSSTELLUNG Die Armee der „Corchi“ kurz notiert Am 8. Februar gastierte Sepp Messner Windschnur im brechend vollen Anreiterkeller mit seinem Jubiläumskonzert „Zugabe“. Der Klausner Barde bewies einmal mehr, dass ihm immer noch Ideen einfallen, Alltagsgeschichten witzig und hintersinnig in Worte und Melodie zu kleiden. z Corchi werden in der alten Grödner Schnitzkunst die Zierkorken genannt, die auch heute noch als meist witzige Flaschenverschlüsse bekannt sind. Die kleinen Figuren wurden von den Frauen in Heimarbeit mit wenigen sicheren Handgriffen geschnitzt und auf den Stöpseln aufgeleimt. Gar einige sind mit einer Mechanik versehen, wie Hammer schlagen, Küsschen geben oder Mund aufreißen. Leander Piazzas Sammlung solcher Stöpsel-Figürchen inspirierte seine Künstlerfreunde Günther Kempf, Sergio Sommavilla und Gregor Prugger zu einer Ausstellung, um die alte Tradition wieder zum Leben zu erwecken. Selbstredend bringt dabei jeder seinen ganz individuellen Zugang zur Bildhauerkunst ein. Günther Die TPZ-Jugendtheatergruppe „Zitronengelb“ eröffnete im Februar mit „Das Stück“ (Macbeth) die heurige Spielsaison. Die Theaterwerkstatt selbst bewarb die Aufführung mit den Worten: „Wo Intrige zur höchsten Kunst wird ... Eifersucht, Neid und Hinterfotzigkeit unterhaltsam präsentiert.“ Kempf zeigt eine bunte Armee von Comic-Figuren aus Holz, ähnlich wie Leander Piazza mit seinem grotesken Kabinett aus Keramik-Wesen. Weniger verspielt gibt sich Sergio Sommavilla, der seine kunstvollen Köpfe und Fabelwesen en miniature aus Stein, Holz und Keramik auf die Stöpsel setzt oder gleich Korken und Figur aus einem Guss herausarbeitet. Gregor Prugger spürt in seinen beeindruckenden Zieraufsätzen den Formen der Natur nach und präsentiert filigrane Blüten und organische Gebilde aus Holz in höchster Perfektion. Das Metropoltheater München ist am 8. März mit dem Stück „Wie im Himmel“ in Brixen zu Gast. Die Geschichte dreht sich um einen Stardirigenten, der auf der Suche nach Ruhe in sein Heimatdorf zurückkehrt, sich dort aber zur Leitung des Kirchenchores überreden lässt.

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NACHGEFRAGT „Wir haben einen Ruf zu verlieren“ ALEX PERGHER, künstlerischer Leiter der StadtGalerie Brixen, über die von der Stadtverwaltung gewünschte Neuorientierung und sein Bestreben, die Qualität der Ausstellungen trotz Budgetkürzungen hoch zu halten. Herr Pergher, die Stadtverwaltung wünscht sich für die Stadtgalerie eine Neuorientierung. Was heißt das konkret? Vorläufig werden die allgemein geltenden Richtlinien beibehalten, die das Kuratorium festgelegt hat. Die Galerie hat einen didaktisch-pädagogischen Auftrag zu erfüllen und muss dem Anspruch gerecht werden, die Bedeutung der Gegenwartskunst sichtbar zu machen. Daran möchte ich dezidiert festhalten. Neu ist, dass die Kulturstadträte Monika Leitner und Claudio Del Piero als stimmberechtigte Mitglieder an den Zusammenkünften des wiederbestätigten Kuratoriums teilnehmen werden. Außerdem sollen die Lücken zwischen den Ausstellungen mit Initiativen aus dem gesellschaftlichen Leben gefüllt werden, was wir in den letzten Jahren bereits öfters umgesetzt hatten. Man wünscht, noch mehr heimische Künstler zu sehen … Der Großteil der geladenen Künstler stammt aus Südtirol, und da ist auch noch viel Potential vorhanden. Es muss der Verwaltung allerdings bewusst sein, dass Prestige und Bekanntheitsgrad auf internationaler Ebene vor allem Ausstellungen von Berühmtheiten wie Escher, Picasso, Chagall und ähnliche bringen. Das Renommee der Galerie ist also auch wegen der Budgetkürzung in Gefahr? 17.000 Euro weniger im kommenden Geschäftsjahr ermöglichen noch weniger bedeutende, sprich kostspieligere Ausstellungen. Wir werden trotzdem versuchen, das Niveau hoch zu halten, denn es gilt, einen Ruf zu verteidigen. Ich mache mir aber ernsthaft Sorgen um die Zukunft der Galerie als kulturelle Bereicherung für die Stadt. irene.dejaco@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info Foto: Oskar Zingerle ”SCHWARZODERWEISS“ w13-designkultur.com RAINHARD FENDRICH DIE TOUR ZUM NEUEN ALBUM UND SEINE GRÖSSTEN HITS LIVE 2017SÜDTIROL SA 22.07.2017 KARTENVORVERKAUF (45 €): Ratschings Tourismus, T 0472 760 608 INFO@RATSCHINGS.INFO | WWW.RATSCHINGS.INFO 21 Uhr, PANORAMAGEBÄUDE BERGSTATION RATSCHINGS DAS KONZERT FINDET BEI JEDER WITTERUNG STATT GUTEN APPETIT bei der „Eisacktaler Kost“ wünscht der Partner Brennerstraße 13, Vahrn

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Kunst & Kultur Foto: © Jürgen Frahm MUSIK „London Elephants“ mit neuem Musikvideo JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN Nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada Bühnenadaption von Volkmar Kamm Ein Gastspiel des Alten Schauspielhauses Stuttgart Mittwoch, 29. März 2017 Brixen, Forum Beginn: 20.00 Uhr · Einführung: 19.15 Uhr Karten: www.kulturinstitut.org Tel. 0471 313800 · Athesia-Ticket z „Farbig, verträumt, kraftvoll“ – so würden die „London Elephants“ ihre Musik beschreiben. Die Brixner Indie-Band hat Ende Jänner ihr neues Musikvideo zu „Yet Unknown“ im Anschluss an ihre schon länger erhältliche Single-EP veröffentlicht. Um das Ereignis gebührend zu feiern, veranstalteten sie eine kleine Tour durch Südtirol und Österreich, wo sie unter anderem im „Weekender“ in Innsbruck, im Brixner Jugendzentrum „connection“, in Kaltern sowie in Wien spielten. Die Band, bestehend aus Michael Della Giustina, Markus Hinrichs, Guglielmo Cantelli, Tobias Ramoser und Giovanni Calderisi, will sich mit ihrer Musik möglichst über die Landesgrenzen hinaus etablieren und viel live unterwegs sein. Das Genre, PDF-XChange Viewer w w w.docu-track.com Click to buy NOW! in dem sie sich bewegen, ist in Südtirol noch wenig vertreten – das wollen sie künftig ändern. Das Video zu „Yet Unknown“ wurde von Michael Della Giustina und Matthias Lintner produziert und spielt zum Teil in Berlin und Bozen. Die Single-EP, bestehend aus drei Songs, ist über Spotify, iTunes Music, Deezer sowie auf der Website der Band erhältlich. Wer von den London Elephants nicht genug bekommen kann, muss sich nicht lange gedulden: In wenigen Monaten soll ein Album erscheinen: Derzeit befinden sie sich wieder im Studio, um an neuen Aufnahmen zu arbeiten. Die nächsten Konzerttermine sind für das Frühjahr geplant, wo die Band unter anderem in Meran zu sehen sein wird. �������� ��������� ������ ��������������� ���������������������� ��������������������� ��������� PDF-XChange Viewer w w w.docu-track.com Click to buy NOW! Gefördert von Unterstützt von ����������������������������

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Foto: © Hilda Lobinger THEATER Party mit Filmriss z Eine engagierte Laiendarstellertruppe, eine witzige Rahmenhandlung direkt aus dem Leben gegriffen und ein fetziges Bühnenbild sind die Ingredienzien für einen unterhaltsamen Theaterabend. Dieses Erfolgrezept hat der Theaterverein Neustift bestens umgesetzt mit dem Stück „Striptease mit Filmriss“ von Andreas Heck unter der Regie von Thomas Hochkofler. Die Handlung ist schnell erklärt: Es ist der Vorabend der Hochzeit von Sabine und Frank, SIE schläft bei den Eltern, ER macht sich einen gemütlichen Fernsehabend. Denkste! Am nächsten Morgen gilt es, die Überbleibsel der großen Sause zu beseitigen samt einer „Ines“ auf dem Rücken und einer im Bett. Dabei steht dem hilflosen Frank (ein phänomenaler Martin Pichler) sein bester Kumpel Mike (Markus Markart in Hochform) mit Rat und Tat zur Seite, unterstützt vom schalkhaften Schwiegervater (Josef Tauber). In reinster Slapstick-Manier manövrieren sich die „Unschuldslämmer“ immer weiter ins Chaos. Witzige Pointen mit Lokalkolorit, eine ohnmächtige Schwiegermutter, eine schnippische Braut, eine heuchlerische beste Freundin und ein rätselhafter Pater garnieren das vergnügliche Tohuwabohu mit überraschendem Knalleffekt in der Schlussszene. Da erübrigt sich jedes Lachjoga- Seminar! BUCH Ein Kreuz am Wegesrand z In Karnol, Klerant, St. Andrä und auch sonst begegnet man am St. Andräer Berg überall Wegkreuzen, Marterln und Bildstöcken. Sie dienen als Wegweiser und laden zum kurzen Gebet oder zur Besinnung ein. „Herr Pfarrer, was halten Sie davon, wenn wir alle Wegkreuze und Bildstöcke in unserer Pfarrei in einem Büchlein festhalten?“ – mit dieser Frage traten die Ministranten von St. Andrä an ihren Pfarrer Konrad Gasser heran, der sich sofort für diese sinnvolle und gute Sache begeistern ließ. Und so hat sich eine mit einem Fotoapparat ausgerüstete Gruppe aufgemacht, um die christlichen Symbole am Wegesrand aufzuspüren und abzulichten. Die 126 (!) Wegkreuze und Bildstöcke, Wetterkreuze und Marterl vom St. Andräer Berg sind nun in einem handlichen Buch versammelt. Manche sind von Pflanzen umrankt und mit Blumen, Maiskolben oder Tschurtschen geschmückt, manche Kreuzsymbole hängen an den sonnenverbrannten Balken eines Stadels oder an der Hausmauer. „Wir wollen mit dieser Aktion auf unsere Kreuze und Bildstöcklan auf unserem Berg hinweisen und Gottes Spur in der Natur aufs Neue entdecken“, schreibt Manfred Prosch, einer der Ministrantenleiter, in einem kurzen Vorwort des Büchleins. „Mit viel Liebe werden die christlichen Mahnmale gepflegt und für unsere Nachkommenschaft erhalten.“ WIE IM HIMMEL Von Kay Pollak Ein Gastspiel des Metropoltheaters, München Mittwoch, 8. März 2017 Brixen, Forum Beginn: 20.00 Uhr · Einführung: 19.15 Uhr Karten: www.kulturinstitut.org Tel. 0471 313800 · Athesia-Ticket Gefördert von Unterstützt von

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THEATER Amouröse Turbulenzen Foto: Bachmann Kunst & Kultur Foto: Oskar Zingerle z Ein arrogant-schnöseliger Dirigent samt Freundin, ein bisher allein lebender, aber nun mit einer Unbekannten aus einer Zeitungsannonce verabredeter Violinist, dazu ein tollpatschiger, aber mitunter poetischer Hydrauliker, das Ganze verrührt im Wasser eines überfluteten Kellers ... beste Zutaten für die lustig-verstrickte Komödie „Wer heiratet schon freiwillig?“, die die Heimatbühne Mühlbach diesen Winter seinem Publikum serviert hat. Armin Mair debütierte bravourös als Regisseur, zumal auch die Zusatzbelastung der Hauptrolle (Dirigent Bernhard Nudel) auf ihm lastete. Mit Maximilian Summerer (Violinist Tim Tommasi) stand ein Theaterneuling auf der Bühne, der einiges an Potential durchblitzen ließ. Sophie Mitterrutzner spielte Natacha, die Verabredung aus der Annonce – zwar nicht als rassige Slawin laut Drehbuch, sondern als hübsche Deutsche (in Schriftsprache), was der Rolle aber keinen Abbruch tat. Michaela Kofler gab Nudels heiratswillige Freundin Karin Bach sehr authentisch – auch dank etwas mehr Bühnenerfahrung als einige ihrer Mitspieler. Schließlich Peter Fischnaller als tollpatschiger und seltsam stotternder Hydrauliker Charly Sack („Es tropft lei a bissl - issl“), der für die Brüller des Abends sorgte. Übrigens: Die suggestive Titelfrage beantwortet das Stück mit einem Happy End: Bernhard Nudel macht seiner Karin den lange ersehnten Heiratsantrag, Tim und Natacha werden ein Paar, und Charly ... resigniert vor seinem Arbeitsauftrag, überlässt den Wasserschaden der Feuerwehr und kehrt endlich heim zu seiner Frau. oz THEATER Notlüge mit Senf garniert z Mit der Komödie „Süßer Senf und saure Gurken“ ist der Salbeibühne Albeins ein wahrer Coup gelungen. Schauplatz des Verwirrspiels ist die noble Villa (kunstvoll aufwändige Bühne!) des Senffabrikanten Ludwig Löwe. Um die besorgte Mama am Telefon zu beruhigen, greift Putzfrau Isolde zur Notlüge, sie sei die Herrin des Hauses. Der „Schwindel-erregende“ Reigen beginnt, und das gesamte Personal spielt mit, als Isoldes Eltern (Zita Brenninger und Arthur Morandell) auftauchen. Es darf herzhaft gelacht werden in dem Lustspiel, wo Regisseurin Heidi Wachtler den frisch Aufspielenden die Rolle auf den Leib geschrieben hat und jeden reden lässt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Als wahre Talente outen sich die jungen Zeremonienmeister Michael Sullmann und Amadeus Wachtler. Butler James (Joachim Tausch) gibt den idealen Casanova mit einem fatalen Hang zum Whiskeykippen. Nichtsdestotrotz hat die resolute Köchin Johanna (Ulknudel Helga Keim) „einen Flug auf ihn“, muss aber zunächst die plötzlich auftauchende Ex (Christine Simeoni) abwimmeln. Herrlich komisch agiert Barbara Wierer als Isolde, während ihr Verlobter Mücke (Gerhard Plaikner) mit seinem Sprachfehler direkt aus der „Pension Schöller“ entsprungen scheint. Ihn wiederum findet Löwes Freundin und ausgewiesene Gurkenliebhaberin (Petra Thaler mit französischem Akzent) so süß, dass sie lieber ihn verschlingt statt der sauren Gurken. Wie gut, dass Ludwig Löwe (Florian Sullmann) zum rechten Zeitpunkt seine Sympathie für Isolde entdeckt – und die Notlüge unversehens Wahrheit wird. ird Qualitätsböden seit 1966 Holz, Fliesen, Service / Showroom in Freienfeld & Vahrn Showroom Freienfeld Samstag Vormittag geöffnet www.saxl-boden.it, Tel. +39 0472 649 011

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TIMER März 2017 MUSIKREVUE Treue Frauen und verzwickte Verhältnisse Mit bissigen Texten, witzigen Sketchen sowie passenden Liedern wird bei der Musikrevue „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben“ die Aula Magna des SoWi Brixen in ein Varieté verwandelt. z Männer in eleganten Anzügen und mit Hut, Damen in glitzernden Cocktailkleidern, mit ellbogenlangen Handschuhen, überlangen Zigarettenspitzen zwischen den Fingern und Federboas um den Hals geschlungen; auf der Bühne diverse Sitzmöglichkeiten samt kleinen Tischchen und eine Live-Band: Die Szenerie des Stücks „Die Männer sind alle Verbrecher … aber lieb sind sie doch“, das die Schüler und Schülerinnen der Musikklassen am SoWi Gymnasium letztes Jahr auf die Beine stellten, ließ das Publikum in die Goldenen Berliner 20er-Jahre abtauchen. Das Konzept hat begeistert – Publikum und Schüler; und deshalb werden bei der heurigen Musikrevue die Geschlechterrollen vertauscht. Varieté-Feeling. Auch heuer verwandelt sich die Aula Magna wieder in ein Varieté: Mit bissigen Texten, witzigen Sketchen sowie passenden Liedern führen die Schüler der Musikklassen die Musikrevue „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben“ auf. Die musikalische Leitung hat Ivan Miglioranza übernommen, Regie führt Leo Ploner. * Di., 14. März, 20 Uhr Fr. 17. März, 20 Uhr So., 26. März, 15 & 19 Uhr So., 2. April, 18 Uhr Mi., 5. April, 20 Uhr Reservierungen: Tel. 388 122 02 45 (Mo.–Sa. 9–12 und 15–18 Uhr) * Schülervorstellungen: Fr., 17., Mi. 22., Do., 23., Fr. 24. März und Mi. 5. April jeweils um 10 Uhr Reservierung Schülervorstellungen: Tel. 0472 200 883 (Mo.–Fr. 9–12 Uhr) Aula Magna des SoWi Brixen, Ignaz-Mader-Str. 3 Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, Schüler 5 Euro MOZART & BEETHOVEN MIT DEM HAYDN ORCHESTER George Jackson, Dirigent L. van Beethoven: Ouvertüre in c-Moll zu „Coriolan”, op. 62 W.A. Mozart: „Die Milde des Titus“, Ouvertüre, K 621 L. van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55 „Eroica“ * Donnerstag, 16. März, 20 Uhr Forum Brixen Kartenvorverkauf: Forum Brixen, T. 0472 275588 oder www.forum-brixen.com

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Veranstaltungen Weiterbildung FRÜHJAHRSPROGRAMM Sprachen Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung – Laufbahn A Di. 07.03. | 18.30-20 Uhr | 12 Treffen | Di. + Do. | SOWI Gym. Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung – Laufbahn A/B Mo. 03.04. | 18-19.30 Uhr | 12 Treffen | Mo. + Mi. Grundkurs EDV Mo. 06.03. | 19-21.15 Uhr | 5 Treffen | Mo. + Mi. | SOWI Gym. Aufbaukurs EDV Mo. 27.03. | 19-21.15 Uhr | 5 Treffen | Mo. + Mi. | SOWI Gym. 10-Finger-Tippsystem Di. 21.03. | 18.30-20 Uhr | 4 Treffen | Di. + Do. | SOWI Gym. Bewegung & Gesundheit Fit und aktiv mit der Blackroll Mi. 08.03. | 20-21 Uhr | Mo. 27.03. | 09.30-10.30 Uhr | jeweils 3 Treffen Die Macht unseres Unterbewusstseins Mo. 27.03. | 19.30-21.30 Uhr | 1 Treffen Typgerechte Schminktipps Mo. 27.03. | 19-21.30 Uhr | 1 Treffen Grüne Kosmetik – die ganzheitliche Pflege aus Küche, Garten, Wald und Wiese Fr. 07.04. | 18-22 Uhr | 1 Treffen Die ideale Farbe für Outfit und Make-up Sa. 08.04. | 09.30-12.30 Uhr | 1 Treffen Coole Nageldesigns für schöne und gepflegte Nägel für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren Sa. 08.04. | 14-17 Uhr | 1 Treffen Stark gegen Gewalt und Mobbing – Selbstverteidigung, Selbstbehauptung u. Erste Hilfe für Kinder zwischen 7 und 13 Mi. 19.04. | 15-16 Uhr | 8 Treffen Hobby & Freizeit Kalligrafie Mi. 08.03. | 19-21.30 Uhr | 6 Treffen | SOWI Gym. Weidenflechten: Geflochtene Weidenkugel Di. 14.03. | 19-22 Uhr | 1 Treffen Basteln mit Naturschätzen: Osterhenne aus Heu Sa. 25.03. | 14-17 Uhr | 1 Treffen Kreatives Papierschöpfen Sa. 01.04. | 14-17 Uhr | 1 Treffen Beton für den Balkon: Kleinigkeiten und Schmückendes für Innen und Außen Sa. 01.04. | 09-17 Uhr | 1 Treffen Ahnenforschung Mo. 03.04. | 19.30-21 Uhr | 3 Treffen Notenlehre für Chorsänger Di. 04.04. | 20-21.30 Uhr | 3 Treffen Malwerkstatt Aquarell Sa. 08.04. | 09-17 Uhr | 1 Treffen Kreative Resteküche: Sinnvolle Zutatenverwertung Di. 07.03. | 19-23 Uhr | 1 Treffen Vahrn, Haus Voitsberg Zarte Zuckerblüten – ein Hingucker für jede Torte Di. 21.03. und Do. 23.03. | 18.30-21.30 Uhr | 2 Treffen Geflügel – schnell, leicht, bekömmlich Do. 23.03. | 19.30-23.30 Uhr | 1 Treffen Brixen, Jakob-Steiner-Haus Käseverkostung beim Milchgoldschmied Degust Mo. 27.03. | 16-18 Uhr | 1 Treffen Vahrn, Degust, Bsackerau 1 Desserts – der süße Abschluss Do. 06.04. | 18-22 Uhr | 1 Treffen Vahrn, Haus Voitsberg Leckeres Hefegebäck Mi. 12.04. | 18-22 Uhr | 1 Treffen Vahrn, Haus Voitsberg Volkshochschule Südtirol Zweigstelle Brixen Peter-Mayr-Straße 9 Tel. 0472 836 424 brixen@vhs.it www.vhs.it Foto: Jürgen Frahm z Mit „Wie im Himmel“ in der Inszenierung des Münchner Metropoltheaters und „Jeder stirbt für sich allein“, aufgeführt vom Alten Schauspielhaus Stuttgart, lädt das Südtiroler Kulturinstitut im März zu zwei besonderen Theatergastspielen ins Brixner Forum. Beide Abende haben mit Filmen zu tun: „Wie im Himmel“ ist eine berührende Geschichte von Kay Pollak über die Kraft der Musik, avancierte 2005 zu einem der erfolgreichsten schwedischen Filme und wurde für einen Oscar nominiert. Im Zentrum der Geschichte steht der Stardirigent Daniel, der sich eigentlich in die Einsamkeit seines Heimatdorfs zurückziehen wollte. Doch dort wartet ein Kirchenchor auf ihn, der sich ausgerechnet für einen Gesangswettbewerb anmelden möchte. „Jeder stirbt für sich THEATER Theater im März allein“ ist ein Bestsellerroman von Hans Fallada, der bereits mehrmals verfilmt wurde, zuletzt 2016. Erzählt wird das Schicksal eines Ehepaars, das 1940 den einzigen Sohn im Krieg verliert und daraufhin beschließt, Postkarten gegen das NS-Regime zu verteilen. Eine originelle, aber sehr riskante Idee. Schon bald wird gegen das Paar ermittelt. * Wie im Himmel Mittwoch, 8. März, 20 Uhr Forum Brixen * Jeder stirbt für sich allein Mittwoch, 29. März, 20 Uhr Forum Brixen Einführungen jeweils um 19:15 Uhr Karten bei Athesia-Ticket und www.kulturinstitut.org Informationen: Tel. 0471 313800 KULINARIK Vom Berg ins Glas z Erleben, entdecken und genießen – ein Wintertag auf der Plose im Zeichen des Eisacktaler Weißweins. An vier Samstagen im März 2017 stehen in den gemütlichen Almhütten auf den Sonnenhängen der Plose die besten Weißweine zur Verkostung bereit. Vor der Kulisse des UNESCO-Welterbes Dolomiten erleben Sie Genuss und Geselligkeit und erfahren von Hüttenwirten und Winzern Wissenswertes über Land, Leute und Weinkultur. Eine einmalige Gelegenheit, um nicht nur die beeindruckende Bergwelt um die Plose, sondern auch einige der besten Weißweine aus dem Eisacktal kennenzulernen. * 4. März Rossalm, 10:30 bis 13 Uhr Trametschhütte, ab 19 Uhr (Reservierung erwünscht) * 11. März La Finestra, 10 bis 14 Uhr Plosestodl, 10:30 bis 13 Uhr * 18. März Rossalm, 10:30 bis 13 Uhr Plosehütte, 14 bis 16 Uhr * 25. März La Finestra, 10 bis 14 Uhr Trametschhütte, 10:30 bis 13 Uhr Info: Plose Seilbahn Tel.: 0472 200433, www.plose.org

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THEATER Schaffa, schaffa Häusle baua z „Na, i will ja nur sagen: In diesem Fall ist es zufällig gut, dass die Eltern in der Nähe wohnen. Aber es muss nicht sein. Und darum sag ich, man soll net leichtsinnig einen Bauplatz wählen. Und des haben wir a net, sondern wir sein systematisch vorgegangen und haben nichts von vornherein ausgeschlossen. Als wir sicher waren, dass wir heiraten, hab’ ich sie zu meinen Eltern eingeladen, habe sie mit in mein Zimmer genommen, die Tür zugemacht, das Licht ausgeschaltet. Und dann hab’ ich mein Ding ausgepackt … meinen Globus. Habe ihn eingeschaltet und habe gesagt: So, Irene, habe ich gesagt, schau, das ist die Welt. Prinzipiell können wir da überall bauen – außer dort, wo’s blau ist.“ „Schaffa, schaffa Häusle baua“ ist nicht irgendein blutleerer Spruch, sondern die oberste Bürgerpflicht. Denn tatsächlich bezieht der Südtiroler einen Großteil seines Stolzes aus dem Besitz eines eigenen Hauses. Und dafür opfert er zur Not alles: sein Geld, seine Freizeit, seine Gesundheit, seine Ehe. Doch richtiges Bauen will gelernt sein. Günther (Thomas Hochkofler) und Irene (Karin Verdorfer) haben die anstrengendsten Monate ihres Lebens gerade hinter sich. Sie sind von einer Kommission unter Tausenden von Landsleuten als die archetypischen Bauherren ausgewählt worden. Im Auftrag des Landes tragen sie die ungeschminkte Wahrheit über Sinn und Unsinn, Heil und Unheil, Wesen und Unwesen des Hausbaus nun erstmals in die große, weite Welt hinaus. * Schaffa, schaffa Häusle baua mit Thomas Hochkofler und Karin Verdorfer Sa., 15. April: Bozen, Waltherhaus Mi., 19. April: Brixen, Forum Mi., 26. April: Bruneck, UFO Do., 27. April: Bruneck, UFO Beginn: jeweils um 20:30 Uhr Kartenvorverkauf: Disco New, Bozen, Spitalgasse Kartenreservierungen: online: www.rocknet.bz telefonisch (ab 6. März): 388 1565200 (Montag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr) NATÜRLICHES AUSSEHEN TROTZ CHEMOTHERAPIE Vortrag Eine Krebstherapie über sich ergehen zu lassen, ist für die Betroffenen schon schwer genug. Durch eine Chemotherapie wird die Schwere der Erkrankung meist erst richtig sichtbar: Nebenwirkungen wie Haarausfall, der Verlust von Wimpern und Augenbrauen sowie starke Hautirritationen verändern das Aussehen. So entwickelt sich der Kampf gegen den Krebs auch zum täglichen Kampf mit dem eigenen Spiegelbild. Im Vortrag werden Hinweise zur Hautpflege und Anleitungen für ein typgerechtes Make-up gegeben. Referentin: Mag. Dr. Margarethe Profunser (dipl. Farb-, Stil-, Imageberaterin und Visagistin) * Donnerstag, 9. März, 19:30 Uhr Brixen, Raiffeisensaal Großer Graben 12 Eintritt frei Jazz mit Odwalla Musik, Percussion und Tanz aus Italien und Senegal * Mi., 1.3., 20:30 Uhr Kabarett mit Jockel Tschiersch Klassenclown mit 60 – ein grenzwertiges Abitreffen * Fr., 3. & Sa., 4.3., 20:30 Uhr Theater mit VonPiderZuHeiss Leonarda – An Occult Theatre Performance * Mi., 8. 3. (Premiere), Fr., 10. & Sa., 11.3., 20:30 Uhr Jazz mit Laura Willeit & Hubert Dorigatti Seven Songs von Bob Dylan neu interpretiert * Mi., 15.3., 20:30 Uhr Kabarett mit Werner Brix Zuckerl – das Beste aus 9 Solokabaretts * Fr., 17. & Sa., 18.3., 20:30 Uhr Kabarett mit Matthias Egersdörfer & Martin Puntigam Erlösung: zwei Extremhumoristen wetzen ihr Florett * Sa., 25.3., 20:30 Uhr Obere Schutzengelgasse 3a · Brixen/Stufels · www.dekadenz.it karten@dekadenz.it – Tel. 0472 836 393 (Di – Fr 17-19 Uhr, Sa ab 18 Uhr)

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Veranstaltungen Mittwoch, 1. März Musik 20 Uhr Suyeon Kim & Dong Hyek Lim Suyeon Kim (Violine) und Dong Hyek Lim (Klavier) spielen Mozart, Schubert und Brahms Forum Brixen Jazz 20:30 Uhr Der unsichtbare Mensch Jazz und Tanz aus Italien und Senegal mit Odwalla Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Freitag, 3. März Theater 20 Uhr Striptease mit Filmriss Komödie von Andreas Heck, Theaterverein Neustift Neustift, Grundschule Kabarett 20:30 Uhr Klassenclown mit 60 ... oder D’schihad happens; mit Jockel Tschiersch Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Sport 20:30 Uhr Skishow auf der Plose Die Skilehrer der Plose und die Freestyler der Rodeo Riders zeigen ihr Können Plose Weiterbildung Samstag, 4. März Diverses ab 9 Uhr Benefizflohmarkt Benefizflohmarkt der Caritasgruppe der Pfarrei Vahrn (bis 18 Uhr) Vahrn, alter Kindergarten Kulinarik ab 10:30 Uhr Vom Berg ins Glas Ein Wintertag auf der Plose im Zeichen des Eisacktaler Weißweins; 10:30- 13 Uhr in der Rossalm, ab 19 Uhr in der Trametschhütte (Reservierung erwünscht) Plose Theater 18 Uhr Striptease mit Filmriss Komödie von Andreas Heck, Theaterverein Neustift Neustift, Grundschule Kabarett 20:30 Uhr Klassenclown mit 60 ... oder D’schihad happens; mit Jockel Tschiersch Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Sonntag, 5. März Theater 18 Uhr Striptease mit Filmriss Komödie von Andreas Heck, Theaterverein Neustift Neustift, Grundschule Theater 18 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaal Montag, 6. März Kinderkino 16:30 Uhr Die Winzlinge In einem Tal leben viele winzige Tierchen friedlich miteinander, bis eines Tages eine Ameise einen Schatz entdeckt: eine vergessene Zuckerdose; ab 5 Jahren Forum Brixen Film 20 Uhr La La Land mit Ryan Gosling, Emma Stone und John Legend Forum Brixen Mittwoch, 8. März Theater 20 Uhr Wie im Himmel Eine Hymne auf die Kraft der Musik; Gastspiel des Metropoltheaters München Forum Brixen Performance 20:30 Uhr Leonarda In einer Theaterperformance erwecken Anna Heiss, Nora Pider und Sophie Wegleitner Leonarda zum Leben, um sie zu Themen der Weiblichkeit und Mutterschaft zu befragen Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Donnerstag, 9. März Vortrag 19:30 Uhr Natürliches Aussehen trotz Chemotherapie Im Vortrag gibt Margarethe Profunser Hinweise zur Hautpflege und Anleitungen für ein typgerechtes Make-up Raiffeisensaal, Großer Graben 12 Freitag, 10. März Theater 20 Uhr Neu für Null Lustspiel von Wolfgang Bräutigam; Volksbühne Natz Natz, Vereinshaus Performance 20:30 Uhr Leonarda In einer Theaterperformance erwecken Anna Heiss, Nora Pider und Sophie Wegleitner Leonarda zum Leben, um sie zu Themen der Weiblichkeit und Mutterschaft zu befragen Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller BILDUNGSHAUS KLOSTER NEUSTIFT * Master-Lehrgang „Management und Unternehmensführung für Klein- und Mittelunternehmen in Südtirol“ Start: 5. Mai (2 Semester und schließt mit dem akademischen Grad „Universitäre/r General Manager/in“ ab) Zwei Informationsveranstaltungen: Do., 2. März um 19 Uhr im Bildungshaus Kloster Neustift Mo., 20. März um 19 Uhr im lvh in Bozen * Salutogene Personalentwicklung Start: Do., 16. März * HR-Management der Zukunft Start: Do., 23. März * Logotherapie: Sinn als Thema in Führung, Coaching und Begleitung Start: Fr., 31. März Anmeldung und Information: www.bildungshaus.it – Tel. 0472 835 588 DIE PIEFKE-SAGA Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“, eine Adaption des Fernsehfilms von Felix Mitterer. Regie führt Gerd Weigel. * Sonntag, 5. März, 18 Uhr (Premiere) Samstag, 11. März, 20 Uhr Sonntag, 12. März, 18 Uhr Donnerstag, 16. März, 20 Uhr Samstag, 18. März, 20 Uhr Sonntag, 19. März, 20 Uhr Freitag, 24. März, 20 Uhr Samstag, 25. März, 20 Uhr Sonntag, 26. März, 14 Uhr Vinzentinum, Parzivalsaal Platzreservierung: Tel. 345 522 54 51 oder theater@vinzentinum.it

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Samstag, 11. März Kulinarik ab 10 Uhr Vom Berg ins Glas Ein Wintertag im Zeichen des Eisacktaler Weißweins; 10-14 Uhr im La Finestra, 10:30-13 Uhr im Plosestodl Plose Theater 20 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaal Performance 20:30 Uhr Leonarda In einer Theaterperformance erwecken Anna Heiss, Nora Pider und Sophie Wegleitner Leonarda zum Leben, um sie zu Weiblichkeit und Mutterschaft zu befragen Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Theater 20 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaal Freitag, 17. März Diverses 15 Uhr Offene Gesprächsrunde Offene Gesprächsrunde mit einer Berufsberaterin Jugendzentrum Kass Musik 20 Uhr Musikrevue Bei „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben“ verwandeln die Schüler des SoWi Gymnasiums die Aula Magna in ein Varieté SoWi Gymnasium, Ignaz-Mader-Str. 3 Theater 20 Uhr Sibirien Die Heimatbühne Schabs präsentiert das Stück „Sibirien“ mit Peter Mitterrutzner nach der Idee von Felix Mitterer Schabs, Haus der Dorfgemeinschaft Sonntag, 12. März Theater 18 Uhr Neu für Null Lustspiel von Wolfgang Bräutigam; Volksbühne Natz Natz, Vereinshaus Theater 18 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaal Dienstag, 14. März Musik 20 Uhr Musikrevue Bei „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben“ verwandeln die Schüler des SoWi Gymnasiums die Aula Magna in ein Varieté SoWi Gymnasium, Ignaz-Mader-Str. 3 Mittwoch, 15. März Theater 20 Uhr Neu für Null Lustspiel von Wolfgang Bräutigam; Volksbühne Natz Natz, Vereinshaus Jazz 20:30 Uhr Bob Dylan revisited mit Laura Willeit, Hubert Dorigatti, Manuel Chizzali, Ulli Mattlé ... Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Donnerstag, 16. März Musik 20 Uhr Haydn Orchester Das Haydn Orchester von Bozen und Trient spielt Beethoven und Mozart Forum Brixen Kabarett 20:30 Uhr Zuckerl Werner Brix gönnt sich und seinen Fans ein Menü aus den Lieblingsgerichten der letzten 20 Jahre Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Samstag, 18. März Sport Eisstock-Turnier Am traditionellen Eisstock-Turnier des WSV Brixen – Sektion Eisstock nehmen 29 Mannschaften aus dem In- und Ausland teil Brixen, Eishalle Theater 20 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaal Kulinarik ab 10:30 Uhr Vom Berg ins Glas Ein Wintertag auf der Plose im Zeichen des Eisacktaler Weißweins; 10:30-13 Uhr in der Rossalm, 14-16 Uhr auf der Plosehütte Plose Theater 19 Uhr Neu für Null Lustspiel von Wolfgang Bräutigam; Volksbühne Natz Natz, Vereinshaus FRÜHJAHRSKONZERT Maßgeschneiderte Blasorchesterarrangements und faszinierende Originalwerke im Doppelpack mit dem Musikverein Zirl und der Bürgerkapelle Brixen * Samstag, 25. März, 20 Uhr Forum Brixen Eintritt: 10 Euro Platzreservierung: Forum Brixen Tel. 0472 275588 oder unter www.forum-brixen.com seit 1801 BÜRGER KAPELLE BRIXEN wo Musik begeistert

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Veranstaltungen Kabarett 20:30 Uhr Zuckerl Werner Brix gönnt sich und seinen Fans ein Menü aus den Lieblingsgerichten der letzten 20 Jahre Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Sonntag, 19. März Sport Eisstock-Turnier Am traditionellen Eisstock-Turnier des WSV Brixen – Sektion Eisstock nehmen 29 Mannschaften aus dem In- und Ausland teil Brixen, Eishalle Theater 18 Uhr Neu für Null Lustspiel von Wolfgang Bräutigam; Volksbühne Natz Natz, Vereinshaus Theater 20 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaal Montag, 20. März Diverses ab 9 Uhr Josef-Verein Der Josef-Verein lädt alle Josefas, Josefs, Sepps und die Zimmererleute dazu ein, den gemeinsamen Namenspatron zu feiern; ab 9 Uhr Hochamt im Dom, anschließend Führung im Weißen Turm und gemütliches Beisammensein im Köfererhof Brixen & Neustift Kinderkino 16:30 Uhr Ritter Rost 2 Das Schrottkomplott, Animationsfilm ab 6 Jahren Forum Brixen Mittwoch, 22. März Theater 20 Uhr Neu für Null Lustspiel von Wolfgang Bräutigam; Volksbühne Natz Natz, Vereinshaus Donnerstag, 23. März Kindertheater 8:45 Uhr Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel, für die Bühne bearbeitet von Felicitas Loewe; weitere Vorstellungen um 10:45 Uhr Forum Brixen Freitag, 24. März Vortrag 19:30 Uhr Kinder und die neuen Medien Vortrag zum Thema „Wie unsere Kinder die neuen Medien nutzen“ Jugendzentrum Kass Vortrag 20 Uhr Wundermittel Vitamin D? Vortrag mit Dr. Susanne Reiffenstuhl Apotheke Peer Theater 20 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaal Samstag, 25. März Kulinarik ab 10:30 Uhr Vom Berg ins Glas Ein Wintertag auf der Plose im Zeichen des Eisacktaler Weißweins; 10:30-13 Uhr in der Trametschhütte, 10-14 Uhr im La Finestra Plose Theater 19 Uhr Neu für Null Lustspiel von Wolfgang Bräutigam; Volksbühne Natz Natz, Vereinshaus Musik 20 Uhr Frühjahrskonzert Maßgeschneiderte Blasorchesterarrangements und faszinierende Originalwerke im Doppelpack mit dem Musikverein Zirl und der Bürgerkapelle Brixen Forum Brixen Theater 20 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaal Kabarett 20:30 Uhr 00 Erlösung mit Matthias Egerdörfer und Martin Puntigam Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Sonntag, 26. März Sport ab 9 Uhr 33. Int. Kleon Trophy Riesentorlauf mit Start um 9 Uhr ab Plosehütte Plose Diverses 9:30 Uhr Trauer- und Lebensschmerz Medial Spirituelles Seminar bei Trauer, Traumata, Schicksalsschmerz, Ängsten, Depression Vahrn, Maxi-Mode-Center RESET – ALLES AUF ANFANG Eine Komödie von Michael Niavarani & Roman Frankl Koffer werden verwechselt, Gemälde vertauscht, und die Personen sind sich ihrer Identität auch nicht immer ganz sicher. Man zerkugelt sich in „Reset – Alles auf Anfang“ über das Schicksal eines von Gedächtnisverlust gezeichneten Geschäftsmannes Herbert – ein Mann in den besten Jahren, dem die Ehefrau, die Geliebte, der beste Freund und der schwule Halbbruder zum jeweils eigenen Vorteil die Hölle heiß machen. * Freitag, 31. März, 20 Uhr Mittwoch, 5. April, 20 Uhr Samstag, 8. April, 20 Uhr Montag, 17. April, 20 Uhr Freitag, 21. April, 20 Uhr Sonntag, 23. April, 18 Uhr Raas, Saal der Grundschule Kartenreservierung ganztätig per SMS, WhatsApp (Tel. 347 2958546) und per E-Mail (theatergruppe.raas@gmail.com) oder telefonisch von 18:30 bis 20 Uhr WORKSHOPS IM FRÜHLING * Karnevalzeit – wir basteln eine Faschingsmaske Samstag, 25. Februar, 9 bis 12 Uhr mit Johanna Mühlögger Preis: 25 Euro inkl. Material und einem Überraschungsgetränk * Nähe dir ein Frühlingstuch aus Biostoffen Samstag, 11. März, 9 bis 12 Uhr mit Tanja Leitner, Damenschneiderin (Grundkenntnisse im Nähen erforderlich!) Preis: 30 Euro inkl. Material und leckerem Biogetränk * Flechte ein kugeliges Nest (ca. 25 cm) für das Osterfest Mittwoch, 5. April, 9 bis 12 Uhr mit Christine Messner, Weidenflechterin von 15 bis 18 Uhr Preis: 27 Euro + 10 Euro Materialspesen und erfrischendes Biogetränk * Upcycle-Muttertagsblumenstrauß Samstag, 6. Mai, 9 bis 12 Uhr mit Doris Raffeiner Preis: 25 Euro inkl. Tasse biolog. Caroma Orang Utan Kaffee * Bunte Salatkreationen, frisches Brot und schmackhafte Kräuteraufstriche Samstag, 10. Juni, 9 bis 12 Uhr mit Christine Gruber, Vollwertköchin, Gesundheitsberaterin Preis: 45 Euro inkl. Salate, Rezepte und erfrischendem Biogetränk * Müllzauber-Atelier 7. bis 11. August, 21. bis 25. August und 28. August bis 1. September, 9 bis 12 Uhr Kreative Ferienbetreuung für Kinder von 7 bis 12 Jahren Infos: Sozialgenossenschaft WiaNui Stadelgasse 7A, Tel. 0472 802663, info@wianui.eu

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Theater 14 Uhr Die Piefke-Saga Die Maturaklasse des Klassischen Gymnasiums Vinzentinum spielt „Die Piefke-Saga“ Vinzentinum, Parzivalsaalt Musik 15 & 19 Uhr Musikrevue Bei „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben“ verwandeln die Schüler des SoWi Gymnasiums die Aula Magna in ein Varieté SoWi Gymnasium, Ignaz-Mader-Str. 3 Montag, 27. März Diverses 16 Uhr Girls & Boys-Week Groß und stark = Jungs oder was? Workshop nur für Jungen Jugendzentrum Kass Kinderkino 16:30 Uhr Timm Thaler ... oder das verkaufte Lachen; empfohlen ab 9 Jahren Forum Brixen Dienstag, 28. März Diverses 16:15 Uhr Girls & Boys-Week Lass mich – Tipps & Tricks für mehr (Selbst-)Sicherheit Jugendzentrum Kass Mittwoch, 29. März Diverses 15 Uhr Girls & Boys-Week Mosaik – offener sexualpädagogischer Parcours im Jugendzentrum Jugendzentrum Kass Theater 20 Uhr Jeder stirbt für sich allein Nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada; Gastspiel des Alten Schauspielhauses Stuttgart Forum Brixen Donnerstag, 30. März Diverses 16 Uhr Girls & Boys-Week Offene Sprechstunde mit einer Gynäkologin Jugendzentrum Kass Vortrag 20 Uhr Der Islam – Bedrohung für Europa? Vortragsreihe über die Stufen der Islamisierung von außen und innen mit dem Theologen Udo Hildenbrand aus Bühl Vahrn, Haus Voitsberg Freitag, 31. März Diverses 15 Uhr Girls & Boys-Week Die Zyklusshow – dem Geheimcode meines Körpers auf der Spur; nur für Mädchen Jugendzentrum Kass Theater 20 Uhr Reset – Alles auf Anfang Komödie von Roman Frankl und Michael Niavarani; Theatergruppe Raas Raas, Grundschule Märkte Bauernmarkt samstags, 7:30–14 Uhr Hartmannsplatz Monatsmarkt Montag, 20. März, 8–13 Uhr Schwesternau Wochenmarkt montags, 7:30–13:30 Uhr Priel-Gelände Ausstellungen Galerie AdlerArt bis 9. März Corchi Künstler: Günther Kempf, Leander Piazza, Gregor Prugger, Sergio Sommavilla Mo.–Fr. 10–12 und 17–19 Uhr; Sa. 10–12 Uhr StadtGalerie 11. bis 31. März Christian Reisigl Malerei von Christian Reisigl Mi.–Sa. 10–12 & 16:30–18:30 Uhr, Di. 10–12 & 15–17 Uhr Festung Franzensfeste bis 9. April The Nature of Form Sonderausstellung des Instituts für Gestaltung unit koge. Konstruktion und Gestaltung, Fakultät für Architektur der Universität Innsbruck bis 27. August Bahnlandschaften Baugeschichte der Eisenbahnen in Tirol von 1850 bis heute Di.–So. 10–16 Uhr Pharmaziemuseum bis 31. Dezember Apotheke Steinreich Mineralstoffen in ihrer Bedeutung für Medizin und Pharmazie Di. & Mi. 14–18 Uhr, Sa. 11–16 Uhr GIRLS & BOYS – WEEK Dein Körper und die Liebe Sexualpädagogische Themen eine ganze Woche lang * Montag, 27.03.17, 16 bis 19 Uhr Workshop „Groß und stark = Jungs oder was?“ Zielgruppe: Jungs zwischen 14 und 16 Jahren; Anmeldung erforderlich! * Dienstag 28.03.17, 16.15 bis 19.15 Uhr Workshop „Lass mich“ – Tipps & Tricks für mehr (Selbst-)Sicherheit Zielgruppe: Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren; Anmeldung erforderlich! * Mittwoch 29.03.17, 15 bis 18 Uhr Mosaik – ein offener sexualpädagogischer Parcours im Jugendzentrum Zielgruppe: Jugendliche von 13 – 18 Jahren * Donnerstag 30.03.17, 16 bis 18 Uhr Offene Gesprächsrunde mit einer Gynäkologin Das Jugendzentrum bietet an einen Nachmittag die Gelegenheit mit einer Gynäkologin zu sprechen, eventuelle Fragen zu stellen oder sich einfach nur zu bestimmten Themen zu informieren – unverbindlich und anonym. Zielgruppe: Jugendliche ab 11 Jahren * Freitag 31.03.17, 14 bis 19 Uhr Die Zyklusshow – dem Geheimcode meines Körpers auf der Spur Workshop für Mädchen zwischen 10 und 12 Jahren; Anmeldung erforderlich! Mittwoch, 22.03. ab 19.30 Uhr Elterninfoabend Alle Workshops sind kostenlos! Anmeldung und Infos: Jugendzentrum Kassianeum Brunogasse 2, 39042 Brixen Mail: office@juze.it, Tel. 0472 279 902, www.juze.it SIBIRIEN Die Heimatbühne Schabs präsentiert das Stück „Sibirien“ mit Peter Mitterrutzner nach der Idee von Felix Mitterer. In der Rolle als Pflegerin: Sarah Kattih * Freitag, 17. März, 20 Uhr Schabs, Haus der Dorfgemeinschaft Reservierungen: Montag bis Sonntag 10-20 Uhr via SMS, Anruf, WhatsApp: 344 1706777 hb.schabs@gmail.com

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Freizeit & Sport SKIUPHILL: DIE TRAMETSCH VON UNTEN NACH OBEN Gipfelsturm mit Stirnlampe Skier anschnallen – und los geht’s! – allerdings nicht talwärts, sondern in die entgegengesetzte Richtung. Rund hundert Skitourenfreunde nahmen kürzlich an der 11. Ausgabe des „Plose Skiuphill“-Rennens teil und „rasten“ bei Nacht von der Talstation der Plose-Seilbahn bis ganz nach oben – auf 2.400 Meter. Am Dienstag in Vals, am Donnerstag am Gitschberg und am Freitag über die Trametsch auf die Plose: Die Skitourengeher im Eisacktal haben drei nahe gelegene Möglichkeiten, um ihr Hobby sicher auszuüben. Was sich in Vals zu einem absoluten Hype entwickelt hat, an dem sich allwöchentlich an die tausend (!) Tourengeher beteiligen, steckt auf der Plose bisher noch in den Kinderschuhen. Was nicht weiter verwunderlich ist, denn die Piste ist erst seit heuer wieder einmal pro Woche am Abend für Tourengeher geöffnet – an den restlichen Abenden ist sie aus Sicherheitsgründen gesperrt, weil die oft an Seilen hängenden Schneekatzen für Skitourengeher eine zu große Gefahr darstellen würden. Zweitens ist die Trametsch weitaus die steilste, längste und somit anspruchsvollste Piste im weiten Umfeld. Nichtsdestotrotz – oder vielleicht gerade deswegen – ist das „Plose SkiUphill“-Rennen bei Skitourengehern besonders beliebt. 160 Teilnehmer sind im letzten Jahr beim Massenstart losgerannt; heuer waren es nur 100, was nicht etwa auf ein Organisationsmanko, sondern auf einige ungünstige wetterbedingte Verschiebungen zurückzuführen ist, wie Mitorganisator und Initiator des „Plose SkiUphill“, Christian Bonon, erklärt: „Der Termin für das Rennen stand bereits seit Sommer letzten Jahres fest. Da wir Teil der Rennserie Eisacktal-Cup sind, müssen wir die Termine mit den anderen Austragungsorten Vals, Ladurns, Gitschberg und Latzfons abstimmen.“ Kurzfristig wurden heuer aufgrund des

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ATEMLOS DURCH DIE NACHT: Mit Stirnlampen ausgerüstet, stürmten beim „Skiuphill Plose“ rund 100 Skitourengeher bei Nacht die Trametsch –– Schneemangels einige andere Rennen im Lande verschoben, „und die sind uns sozusagen in die Quere gekommen, wie beispielsweise die Etappe der Italienmeisterschaft im Gadertal.“ Denn: „Wer dort teilnimmt, powert sich nicht am Vorabend auf der Trametsch aus“ – da werden klarerweise Prioritäten gesetzt. Schnell, schneller, Race. Die heuer etwas geringere Teilnehmerzahl ist also kein Zeichen für einen rückläufigen Trend, sondern teils auch auf ein Trainingsdefizit der Akteure zurückzuführen: „Aufgrund des Schneemangels war das Trainieren bis Ende Dezember fast unmöglich“, sagt Bonon. Und für Foto: Alan Bianchi die Teilnahme am Rennen auf der Trametsch ist eine entsprechende Vorbereitung unumgänglich. Die 55 Teilnehmer der Kategorie „Race“ absolvierten 1.400 Meter Höhenunterschied, bis sie bei der Plose-Hütte angelangt waren; für die 45 Tourengeher der Kategorie „Hobby“ war bereits in Kreuztal, nach 1.000 Höhenmetern, Schluss. Am schnellsten (in nur 56 Minuten und 27 Sekunden) erreichte David Thöni vom Verein Skialp Gossensass die Plose-Hütte; die schnellste Frau der Kategorie „Race“ war Annemarie Gross, die eine Stunde und 16 Minuten für die Strecke benötigte. Der Streckenrekord liegt übrigens bei 53 Minuten und 50 Sekunden. Während es in der Kategorie „Race“ um Geschwindigkeit geht, steht im Rennen der Hobby-Kategorie der Spaß an erster Stelle: Es gewinnt nicht der Schnellste, sondern jener, der der Mittelzeit am nächsten kommt. Dies gelang bei den Frauen Manuela Starni vom Cai Vipiteno mit einer Stunde und 21 Minuten und bei den Herren David Cench von der Sportgruppe „Bogn da Nia“ aus dem Fassatal mit einer Stunde und 5 Minuten. Bergrettung als Organisator. Für die Abwicklung sowie die Erfüllung der Sicherheitskriterien während des Rennens sorgt vor Ort das rund 20-köpfige Team der Bergrettung CNSAS – Rettungsstelle Brixen, der auch Christian Bonon und Mitveranstalter Dario Tassara angehören. „Wir sind mit dem Ablauf auch heuer sehr zufrieden – es war ein Riesenerfolg. Die Sicherheit der Teilnehmer steht bei uns klar im Vordergrund, das liegt uns als Bergretter ja auch im Blut. Wir sind auf jeden Ernstfall vorbereitet, der bisher Gott sei Dank noch nie eingetroffen ist.“ Die Veranstalter verlangen im Vorfeld von allen Teilnehmern ein ärztliches Zeugnis – „das ist bei uns Voraussetzung für die Teilnahme“, sagt Bonon überzeugt. Als guter Partner für die Organisatoren hat sich auch die Plose Ski AG entwickelt, für die das Rennen einen gewissen Werbeeffekt mitbringt und die bei der Organisation die Bergrettung tatkräftig unterstützt. Auch wenn das Rennen in Brixen stattfindet und es zahlreiche Brixner Tourengeher gibt, nehmen nur sehr wenige Einheimische am Rennen teil. „Das bedauere ich sehr und hoffe, dass sich künftig doch der eine oder andere aufraffen kann und am Rennen teilnimmt. Gewinnen kann jeder – es zählt ja die Mittelzeit“, erklärt Bonon. „Wir wünschen uns mehr Teilnehmer aus Brixen“, sagt Bonon, „das ist eines unserer Ziele.“ Win-win-Situation. Einen Namen gemacht hat sich die Veranstaltung mittlerweile aber trotzdem: Menschen aus allen Landesteilen sowie auch aus Bayern, Österreich, dem Trentino und anderen Regionen reisen eigens für das Rennen an. „Die Trametsch ist weitum die einzige Piste, auf der man 1.400 Höhenmeter in einem Mal gehen kann – das ist für Tourengeher eine besondere Herausforderung und macht die Strecke einzigartig“, weiß Bonon, der als begeisterter Tourengeher vor elf Jahren die Veranstaltung ins Leben gerufen hatte. Nachdem es dann nach und nach im Brixner Umkreis immer mehr Skiuphill-Rennen gab, beschlossen die Organisatoren, sich zur Rennserie „Eisacktal Cup“ zusammenzuschließen, den es seit mittlerweile fünf Jahren gibt. Das erste Nachtrennen der Serie findet jeweils Ende Dezember in Vals statt, im Jänner folgen Ladurns, Gitschberg und die Plose. Das Finale wird untertags im freien Gelände in Latzfons ausgetragen. Besonders die Hobby-Kategorie liegt den Organisatoren am Herzen: „Skitouren gehen ist ein Sport, der für alle gut geht, und genau das wollen wir fördern“, so Bonon. Aus diesem Grund gibt es für die Hobbyläufer eine eigene Rangliste und viele schöne Preise. Zudem erhalten im Rahmen der Rennserie all jene einen Preis, die an vier von den fünf Rennen teilnehmen. Eine besondere Verlosung gibt es für diejenigen, die bei allen Rennen an den Start gehen. Mitgetragen und unterstützt wird die Veranstaltung von zahlreichen Sponsoren, durch deren Hilfe es überhaupt erst möglich war, die Ausgaben der letzten Jahre sowie auch die heurige auf die Beine zu stellen. Immerhin waren es anfangs, im Jahre 2006, nur knapp „Die Trametsch ist die einzige Piste, auf der man 1.400 Höhenmeter in einem Mal gehen kann“_ Christian Bonon, Mitorganisator und Initiator des „Plose Skiuphill“-Rennens 60 Tourengeher, die die Trametsch erstmals von unten nach oben im Rennmodus erklommen hatten. evi.hilpold@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info

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Freizeit & Sport MOUNTAINBIKE Biker-Spaß auf der Plose z Ein Mountainbike-Trail für Familien, ein handgebauter für Experten und ein weiterer für Geübte sollen auf der Plose entstehen. Geplant ist, dass der Bikepark „Palmschoß“ pünktlich zum Mountainbike-Testival im September fertiggestellt sein soll – sofern alle Grundeigentümer ihr Einverständnis dazu gegeben haben und die Genehmigungen erteilt wurden. „Wir sind derzeit auf einem guten Punkt und hoffen, in Kürze mit dem Bau beginnen zu können“, sagt Werner Zanotti, Geschäftsführer der Tourismusgenossenschaft Brixen. Während heuer die Biker Freizeit & Sport Schule auf Skiern im Rahmen des Testivals noch via Shuttle zum Trail gefahren werden sollen, wird ab Sommer 2018 voraussichtlich der Palmschoß- Lift, mit eigener Vorrichtung zum Fahrrad-Transport, geöffnet bleiben. Einheimische und Touristen sollen die Trails nutzen, die von der weltweit führenden Firma z Für abwechslungsreiche Nachmittage hat das Skigebiet Plose kürzlich bei den Schülern des Grundschulsprengels Brixen gesorgt: Die dritten und fünften Klassen wurden an je drei beziehungsweise fünf Nachmittagen – im Rahmen ihres Wahlfaches – auf den Ploseberg eingeladen, um dort gemeinsam mit Ski- und Snowboardlehrern ihre Kenntnisse zu verbessern. Traumhaftes Wetter begleitete den 120 Kinder starken Tross, der sich zwei Stunden lang im weißen Gold austobte. Die Schüler der Grundschulen Goller, Tschurtschenthaler, Tils, Tschötsch kurz notiert und Elvas nahmen am Ende noch an einem gemeinsamen Abschlussrennen teil, bei dem die Grundschule Tschurtschenthaler am meisten Podestplätze einfuhr. Mit dieser Initiative will das Skigebiet Plose sich nicht nur mehr Bekanntheitsgrad bei den Brixnern verschaffen, sondern vor allem die Jugend mit dem Skisport in Kontakt bringen und zugleich dem in den Schulen etwas zu kurz kommenden Bewegungsdrang der Kinder nachhelfen. Die Skilehrer sowie die komplette Skiausrüstung wurden vom Skigebiet kostenfrei zur Verfügung Kathrin Oberhauser gewann bei den Ski-Italienmeisterschaften für Menschen mit Beeinträchtigung den Riesentorlauf und Super-G und wurde Vizeitalienmeisterin im Slalom. Zudem gewann sie die Kombinationswertung und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften in Frankreich. Beim Drei-Venetien-Meeting des nationalen Verbandes im Eislaufsport schaffte es Farah Hofer in der Kategorie „Esordienti B Interregionale“ aufs Podest. Julia Marie Gaiser sicherte sich bei den „Advance Novice-Nazionale“ den zweiten Platz im Gesamtklassement, und Ginevra Dalpasso wurde bei den „Junior Interregionale“ Sechste. im Trail-Bau, „Gravity Logic“ aus Whistler Mountain, projektiert werden. „Mit diesem erweiterten Angebot werden wir uns noch mehr als Bike-Destination etablieren und gleichzeitig ein sicheres Angebot schaffen, das sich die Biker ansonsten womöglich selbst schaffen würden.“ gestellt. Angereist sind die von einigen Eltern und Lehrpersonen begleiteten Kinder der dritten und fünften Klassen mit Bus und Privatautos. Der Skitag wurde heuer zum zweiten Mal organisiert – und das, laut Teilnehmern, „mehr als perfekt“. Bruno Cappello, Präsident des Südtiroler Leichtathletikverbandes, wurde als Vertreter der Regionen Norditaliens in die Koordinierungsgruppe des Nationalen Komitees gewählt. Diese Gruppe fungiert künftig als Bindeglied zwischen Verband und den Mitgliedern des Nationalen Komitees.

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NACHGEFRAGT „Träume sind erlaubt“ WALLY ULPMER, Sektionsleiterin der Damenhandballmannschaft im SSV Brixen, über den Höhenflug ihrer „Frauschaft“ – und die überraschend hervorragend verlaufende Saison. Frau Ulpmer, das Ziel des Klassenerhaltes in der höchsten italienischen Liga ist zum heutigen Tage bereits erreicht. Wie erleben Sie diesen Triumph? Wir wollten nur nicht so enden wie die Mannschaft aus Schenna im Vorjahr, die kein einziges Spiel in der ersten Liga für sich entscheiden konnte. Wir hielten unser Ziel, den Klassenerhalt, deshalb bewusst bescheiden. Dass wir dieses Ziel nun durch den vollen Einsatz der Spielerinnen, des Vorstandes und des Trainers bereits jetzt erreicht haben, hat natürlich alle Erwartungen übertroffen. z Die Seniormannschaft des Hockey Club Brixen Falcons erreichte in der dritthöchsten Kategorie Österreichs, der Tiroler Eliteliga, den 3. Platz. Im Halbfinale kämpften die Falcons in einer „Best of five“-Serie gegen Kufstein um den Einzug ins Finale. Dieser Traum platzte allerdings nach dem vierten Spiel: Mit 1 zu 3 mussten sich die Brixner schlussendlich geschlagen geben. Ein spannendes Spiel lieferten die Falcons vor heimischem Publikum ab, bei dem sie von rund 500 Zuschauern in der Brixner Eishalle lautstark angefeuert wurden. Hochklassiges Eishockey wurde aber bei allen Spielen dieser Woran liegt es denn eigentlich, dass die Damen nach sechs Siegen in Folge im heurigen Jahr erst ein einziges Mal ein Spiel verloren haben? Die Mädchen sind durch die Erfolge selbstbewusster geworden und stolz darauf, den Südtiroler Frauenhandball in Italien präsentieren zu dürfen. Sie spielen ohne Verstärkung durch eine ausländische Spielerin und sind zu einer homogenen Gruppe zusammengewachsen – wohlwissend, dass sie nur erfolgreich sein können, wenn sie gemeinsam an einem Strang ziehen. Eine starke Verteidigung und der Verzicht von unnötigen Einzelaktionen im Angriff EISHOCKEY Stolze Dritte Saison geboten. Die Leidenschaft fürs Eishockey wurde von den motivierten Spielern auch ans heimische Publikum übertragen. Die Mannschaft hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Dafür mitverantwortlich sind nicht nur die Spieler selbst, die nur durch Selbstfinanzierung in dieser Liga mitspielen können, sondern auch die Trainer Elmar Parth, Erwin Oberpertinger und Mauro Caterisano sowie Fitnesstrainer Christian Fill. Die Begeisterung für diesen Sport wird von den Falken auch an die Kleinen übertragen: Die Mannschaft der U12 steht in diesem Jahr im Landesmeisterschaftsfinale gegen den HC Pustertal. Foto: Vanna Antonello machen sie stark – und hie und da kam uns auch ein Quäntchen Glück zu Hilfe. Das Thema Abstieg ist heuer kein Thema mehr. Werden nun schon neue Ziele definiert? Wir belegen derzeit den 7. Tabellenrang und wissen, dass uns noch einige schwierige Begegnungen bevorstehen. Schön wäre es, am Italienpokal teilnehmen zu dürfen – was nur geht, wenn wir nach der regulären Saison mindestens auf dem 8. Tabellenplatz stehen. Das wäre natürlich ein Traum! johanna.bernardi@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info Foto: Oskar Zingerle KUNSTBAHNRODELN Fast weltmeisterlich! z Der Meransner Kunstbahnrodler Dominik Fischnaller holte sich bei der Weltmeisterschaft in Igls gleich zwei Medaillen: Die Bronzene im Sprint und noch eine im Einsitzer, die für Fischnaller allerdings wie eine Goldene glänzt: „Einsitzer ist eine olympische Disziplin, deshalb ist diese Medaille noch viel mehr wert als jene im Sprint“, so der überglückliche Athlet, der diesen Erfolg als den schönsten in seiner bisherigen Karriere bezeichnet. Unter den kritischen Augen von Rodel-Ikone und Trainer der Kunstbahnrodler, Armin Zöggeler, startete der 24-jährige Meransner die beherzte Aufholjagd und schaffte es im zweiten Lauf, vom 6. auf den 3. Platz vorzufahren. Die bisher nicht ganz nach Wunsch verlaufene Saison wurde somit doch noch zu einem absoluten Highlight für Fischnaller. „Ich habe mich heuer von Anfang an voll und ganz auf diese Weltmeisterschaft konzentriert und habe einige Weltcuprennen auch als Testfahrten genutzt. Nun bin ich glücklich, dass dieses Konzept aufgegangen ist. Wenn ich Foto: Oskar Zingerle den Fehler am Start im ersten Lauf nicht gemacht hätte, hätte ich es vielleicht sogar mit dem neuen Weltmeister Wolfgang Kindl aufnehmen können.“ Vielleicht liegt das Hundertstelglück in der kommenden Saison ja auf Fischnallers Seite – dann stehen nämlich die Olympischen Spiele in Korea an, bei denen der ehrgeizige Rodler gerne vorne mitmischen möchte. Das Weltcuprennen als Generalprobe für die Olympiade in Pyeongchang konnte der Meranser, eine Woche nach der Weltmeisterschaft, immerhin bereits für sich entscheiden und somit schon hilfreiche Erkenntnisse für „das“ Sportereignis 2018 sammeln. eh

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Wirtschaft & Umwelt BRIXEN UND SEINE KAUFLEUTE Der Handel als Magnet Brixen erlebt gerade einen Aufschwung, aber ein Teil der Kaufleute in der Innenstadt scheint von der positiven Welle nicht berührt zu werden. Dabei hat der Handel für die Attraktivität der Altstadt enorme Bedeutung. „Brixen stirbt aus, die kleinen Geschäfte verschwinden!“, sagt Elfriede Scapin aufgebracht. Gemeinsam mit ihrer Tochter Samantha verkauft sie im gleichnamigen kleinen Laden in der Altenmarktgasse Haushaltsartikel für den täglichen Bedarf. Die beiden tun dies seit vielen Jahren mit Leidenschaft, aber: „Wirtschaftlich gesehen hat unsere Tätigkeit kaum noch Sinn.“ Samantha selbst zieht aus dem operativen Geschäftsergebnis ein normales Entgelt, das sie wohl auch als Lohnabhängige beziehen würde, aber ihre Mutter arbeitet schon seit ein paar Jahren gratis: „Gott sei Dank habe ich meine Rente, denn das Geschäft wirft eine Bezahlung meiner Arbeit nicht mehr ab“, sagt sie. Handelt es sich hierbei um einen Einzelfall, oder geht der Aufschwung, den Brixen seit zwei Jahren erlebt, ausgerechnet am für die Attraktivität der Altstadt so wichtigen Einzelhandel vorbei? „Die Situation des Handels hat sich in den vergangenen 20 Jahren in der Tat ständig verschlimmert“, sagt auch Bettina Kerer, die in der Erhardgasse das Traditionsgeschäft ihres im Mai 2015 verstorbenen Vaters Helmuth geerbt hat. „Mein Vater hatte bei der Übertragung des Ladens kein gutes Gefühl“, erinnert sich Bettina, „er machte sich große Sorgen darüber, dass die Last für mich zu groß werden würde.“ Und trotzdem: „Schau, ich bin gern Kauffrau, ich stehe gern im Laden, und für mich ist die heutige wenn auch nicht so hohe Rendite des Geschäfts Normalität – ich habe ja keine direkte Vergleichsmöglichkeit mit der Vergangenheit.“ Mit dem, was ihr am Ende des Monats bleibt, Foto: Oskar Zingerle ist Bettina Kerer zufrieden – mit Abstrichen: „Den Unterhalt einer ganzen Familie könnte ich damit nicht finanzieren.“ Noch nicht, fügt sie lächelnd hinzu, denn sie bemüht sich sehr, durch Kundenorientierung, außergewöhnliche Aktionen und durch das Anbieten von spannender Ware den Umsatz zu steigern, was ihr im vergangenen Jahr auch ordentlich gelungen ist. Ergebnisse sektorenabhängig. Ist das eine versteckte Depression, die den Handel gepackt hat? „Nein“, sagt Bürgermeister Peter Brunner, „denn die Rückmeldungen der Kaufleute sind vollkommen unterschiedlich.“ Natürlich durchlebe der Handel insgesamt derzeit keine besonders guten Zeiten, aber: „Es gibt in Brixen viele Kaufleute, die sich mir gegenüber sehr zufrieden äußern.“ Grundsätzlich scheint die Situation sektorenabhängig zu sein: Vor allem im Lebensmittelbereich „funktioniert“ der Handel in der Innenstadt noch gut; man munkelt von Umsatzzuwächsen im ein- und sogar zweistelligen Bereich. „Andererseits“, sagt Michael Kerschbaumer vom Verband hds, „ist im Food-Bereich nicht mehr viel übriggeblieben, denn von den typischen Tante-Emma- Läden hat sich auch Brixen langsam verabschiedet.“ Der im Vergleich zu anderen Supermärkten überschaubare Despar-Laden am Kleinen Graben gilt als wichtiger Armin Theiner: „Die Spezialisierung auf einen nachgefragten Produktebereich ist das Um und Auf“ ––– Nahversorger für die Bewohner der Stadt sowie als Anziehungspunkt – und verzeichnet entsprechend hohe Frequenzen, was der gesamten Altstadt guttut. Ansonsten gibt es im Food-Bereich bis auf einige Bäcker und Metzger in der Innenstadt lediglich eine Handvoll Feinkostläden, die auch recht gut zu laufen scheinen. „Die Spezialisierung auf einen nachgefragten Produktebereich ist heute sowieso das Um und Auf“, sagt Armin Theiner von Pro Natura. Er ist nach wie vor sehr zufrieden mit den Ergebnissen und lebt ausschließlich von einheimischen Kunden: „99 Prozent unserer Kunden sind Einheimische, und davon stammen zwei Drittel aus der Gemeinde Brixen“, erklärt er. Die Krise im Handel habe bei Pro Natura keine Spuren hinterlassen. Dabei kann man bei einem ausgeklügelten Produktsortiment anscheinend sogar auf die Top-Lage verzichten: Pro Natura befindet sich in der Stadelgasse. Liegt es also am Sortiment, ob ein Laden läuft oder nicht? „Was der Mensch nicht unbedingt braucht, kauft er heutzutage nicht mehr“, bringt Michael Kerschbaumer es auf den Punkt. Pauschal zu behaupten, der Handel in Brixens Innenstadt sei in einer Krise, sei also unangebracht: „Auch im Non-Food-Bereich gibt es viele Geschäfte, die gut laufen“, bestätigt auch er. Sportbekleidung zum Beispiel werde nach wie vor im Laden erworben, „auch wenn der heurige Winter ziemlich katastrophal war“. Konfektion im oberen Preissegment und im Billigbereich bringe ebenfalls gute Umsätze, während „wir in Brixen im mittleren Preissegment der Konfektion ein Überangebot haben“. Der Verdrängungswettbewerb sei in dieser Warengruppe besonders spürbar und drücke die Renditen. „Die Problematik ist vielschichtig“, sagt Hanspeter Federer, Schuh-Kaufmann und Obmann der Brixner Kaufleute. Fakt sei, dass mit der 2001 von Rom beschlossenen Liberalisierung im

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Lizenzwesen die Renditen der Geschäfte in der Innenstadt weggebrochen seien. Bis zur Jahrtausendwende wendeten die Städte über die Vergabe der Lizenzen ein protektionistisches Regelwerk an, von dem die bestehenden Läden profitierten, weil neue Konkurrenz de facto verhindert wurde. „Wer ein Geschäft in der Altstadt hatte, konnte nicht viel falsch machen: Vor 30 oder 40 Jahren hat der Kaufmann in der Regel am Ende des Jahres aus dem Profit seines Ladens eine Wohnung gekauft“, erinnert sich ein Brixner Unternehmer. Diese goldenen Zeiten sind längst vorbei. Konkurrenz macht sich an jeder Ecke breit, seit ab dem Jahr 2001 jeder ein Geschäft eröffnen kann, ohne die Gemeinde fragen zu müssen – was anfangs zu einem trügerischen Goldgräber-Feeling geführt hatte, bei dem die Banken mit locker vergebenen Krediten eifrig mitspielten. Auch das hat sich in den vergangenen paar Jahren verändert: Neu-Eröffnungen sind viel seltener geworden, und die Banken sind inzwischen sowieso gezwungen, die Business-Modelle der Kreditnehmer ordentlich unter die Lupe zu nehmen, bevor der Kreditvertrag zur Unterzeichnung vorgelegt werden kann. Das ist gut so und schützt vor allem allzu blauäugige Neu-Unternehmer. Der Handel hat sich also ordentlich gewandelt in den vergangenen 15 Jahren, was natürlich nicht ein Brixner, sondern ein globales Phänomen ist. Insgesamt scheinen die Gewinne im Einzelhandel der Innenstädte auf ein „normales“ Niveau gesunken zu sein, nur die Mieten sind noch gleich hoch wie in den goldenen Zeiten. „Die Mieten, die in den Altstädten gezahlt werden, entsprechen absolut nicht der neuen Situation, der der Handel ausgesetzt ist“, sagt auch Hannes Profanter von Maximilian, der gerade dabei ist, in Meran neue Filialen zu eröffnen. Das hohe Preisniveau bei den Mieten liege vor allem daran, dass große Franchise-Ketten nach wie vor bereit seien, in Top-Lagen „irreale Beträge“ zu zahlen. Der negative Nebeneffekt dabei ist, dass durch die Ansammlung von Franchise- Ketten die Altstädte austauschbar, geradezu banal werden und an Attraktivität verlieren: Warum soll ein Tourist noch eine Altstadt besuchen, wenn er in ihr dieselben Stores findet wie bei sich zuhause? „Es stimmt, die Mieten sind zu Foto: Oskar Zingerle SHOPPING IN BRIXEN: Viele Kaufleute sind zufrieden mit ihren Ergebnissen, aber kleine inhabergeführte Läden sind oft kaum überlebensfähig –––––––––––––––––––––––

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Wirtschaft & Umwelt hoch“, sagt auch Elfriede Scapin, „die Gemeinde müsste hier etwas unternehmen!“ Was, fragen wir zurück, könnte die Gemeinde denn tun? „Keine Ahnung“, sagt Scapin, „vielleicht müsste sie die Gewerbeimmobiliensteuer senken.“ Diese aber ist in Brixen bereits gesenkt, sagt Urbanistik- Stadtrat Andreas Jungmann, denn die Altstadt steht praktisch ausnahmslos unter Denkmalschutz, und „Gebäude unter Denkmalschutz haben einen reduzierten Tarif“. Auch wenn keine GIS anfallen würde, „würde dieser Kostenvorteil wohl kaum an die Mieter weitergegeben werden“, sagt Jungmann. Der Markt bestimmt immer noch den Preis, und solange in der Altstadt nicht eine gewisse Anzahl von Läden länger unvermietet bleibt, wird sich am Mietniveau auch nichts ändern. Leidtragende der hohen Mieten in der Altstadt sind vor allem wieder die kleinen Läden, ausgerechnet jene also, die für die Identität einer Altstadt sorgen. Jene Kaufleute, die in den goldenen Zeiten die Immobilie ihres Ladens erworben haben, haben heute einen Vorteil, wenn es auch nur ein virtueller ist. Globalisierung und Internethandel. Neben dem Kostenfaktor Mieten sind es auch das sich veränderte Konsumverhalten und die Globalisierung, die erbarmungslos zuschlagen: Das Internet ist in vielen Bereichen eine ernstzunehmende Konkurrenz geworden, die nur einen Mausklick entfernt ist, 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche geöffnet hat und die Ware ins Haus liefert, meist noch zu einem besseren Preis. „Das Einkaufen im Internet ist in der Tat ein Phänomen, auf das der Handel gern verzichtet hätte“, sagt Federer, „aber andererseits haben früher die Leute viel über Foto: Oskar Zingerle Bettina Kerer: „Ich stehe gern in meinem Laden“ den Quelle-Katalog eingekauft – auch dieser Umsatz hat uns seinerzeit gefehlt.“ „Im Vergleich zu Bruneck oder Meran ist in Brixen die Zahl der Touristen einfach zu gering“, sagt Federer, „in St. Andrä könnten heute 20 Hotels stehen, hätte man diese Entwicklung vor Jahrzehnten nicht verhindert.“ Der Tourist sei für den Handel eine wichtige Zielgruppe, „manche Geschäfte erzielen die Hälfte ihres Umsatzes mit den Gästen“. Hier kann Brixen in der Tat aufholen: Unsere Stadt hatte im Jahr 2015 etwa 550.000 Übernachtungen; im Vergleich zu Meran (1.030.000) ist das etwas wenig, immerhin aber mehr als Bruneck (487.000). Für den Einzelhandel in den Bezirkshauptstädten aussagekräftiger sind aber die Übernachtungszahlen in den jeweiligen Bezirken: Im Burggrafenamt zählte man 2015 über 6,5 Millionen Übernachtungen, im Pustertal sogar 9 Millionen. Dagegen sind die 2,6 Millionen Übernachtungen im Eisacktal ein sehr bescheidener Wert – noch dazu, wenn man bedenkt, dass die Shoppingstadt Bozen für die Gäste des Eisacktals sehr nahe und entsprechend attraktiv ist. Von zusätzlichen Hotelbetten im Brixner Raum, möglichst von gehobener Qualität, würde also ohne Zweifel nicht nur die Plose, sondern auch der Handel in der Brixner Altstadt profitieren. Aussagekräftige Statistiken. Weil wir schon bei den Statistiken sind: Ist die Situation im Handel in Brixen wirklich so schwierig wie sie sich anscheinend darstellt, so müsste sich dies auch in den Zahlen ausdrücken. Zum Beispiel müsste die Anzahl der Handelsbetriebe im Laufe der Jahre theoretisch sinken. Dies ist aber nicht der Fall: Im Jahr 2000 hatte Brixen noch 386 Handelsbetriebe, 2015 waren es 397; die Zahlen von Bruneck (2000: 359; 2015: 358) und Meran (2000: 756; 2015: 741) sind im Vergleich dazu leicht rückläufig. Die Summe der Handelsflächen ist in Brixen im selben Zeitraum von 43.656 auf 49.752 Quadratmeter angestiegen; in Meran (2000: 81.847 m 2 ; 2015: 100.087 m 2 ) und vor allem in Bruneck (2000: 35.872 m 2 ; 2015: 51.900 m 2 ) ist die Steigerung aber sehr viel größer, was bei gleichbleibender Anzahl der Betriebe bedeuten würde, dass Geschäftslokale in den beiden Städten entweder leer bleiben oder die einzelnen Betriebe durchschnittlich mehr Verkaufsfläche haben als noch vor 15 Jahren. Relevant ist vielleicht auch die Summe der Verkaufsflächen in Relation zur Bevölkerungsanzahl, aber auch hierzu hat Brixen keine außergewöhnlichen Werte: Pro Einwohner hat unsere Stadt 2,31 Quadratmeter Verkaufsfläche; in Meran sind es 2,54, in Bruneck 3,22. Wenn man die aussagekräftigeren Werte der Täler analysiert, so könnte das Eisacktal statistisch sogar noch einen leichten Zuwachs an Verkaufsflächen vertragen: Während es im Eisacktal 1,76 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Einwohner gibt, sind es im Burggrafenamt 1,85 und im Pustertal 1,96 Quadratmeter. An der Menge der Geschäfte liegt es nicht. Wenn die Läden in Bruneck oder Meran bessere Umsätze erzielen als in Brixen, so darf vermutet werden, dass dies vor allem an der höheren Anzahl der Übernachtungen in den beiden Bezirken liegt – zumindest bei jenen Warenangeboten, die die Touristen ansprechen. Subjektives Fazit des Autors dieser Zeilen: Natürlich durchlebt der Handel schwierigere Zeiten als noch vor 20 Jahren, und Brixen hätte das Potential, bessere Ergebnisse zu erzielen, wenn es im Umfeld der Stadt mehr Hotelbetten geben würde. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem kleine inhabergeführte Läden oft kaum noch rentabel sind. Das ist ein Phänomen, das sich für die gesamte Stadt negativ Ihr Partner, wenn’s ums Wohnen geht. Geschäftsstelle Brixen Stadelgasse 12 39042 Brixen T. +39 0471 19 61 730 info@hypotirol.it www.hypotirol.it Die Schaffung von Wohnraum – Bau, Kauf oder Sanierung – stellt eine große planerische und finanzielle Herausforderung dar. „Dabei wollen wir Sie als verlässlicher Partner bestmöglich unterstützen.“

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Foto: Oskar Zingerle immobilien Hanspeter Federer: „Viele Kaufleute sind am Ende ihrer Kräfte“ –––– RESIDENCE VALENTINA Brixen - Wohnungen auswirkt. Das Problem der kleinen Kaufleute geht uns alle an. Wie reagieren diese Kaufleute auf sinkende Renditen? Meist versuchen sie, die eigenen Kosten entsprechend zu senken: Kaufleute stellen sich selbst in den Laden und verzichten auf Personal, was zu einer „enormen Belastung“ der Akteure geführt habe, wie Federer sagt. Gleichzeitig würde sich der Konsument eine Erweiterung der Öffnungszeiten wünschen, aber „viele Kaufleute sind heute schon am Ende ihrer Kräfte“. Investitionen werden natürlich auch nicht mehr getätigt, was dazu führt, dass man dies den Läden irgendwann auch ansieht. An Marketingmaßnahmen ist aus Kostengründen nicht mehr zu denken, was eine fortschreitende Abwärtsspirale auslöst, die oft im Konkurs endet, sofern der Kaufmann nicht rechtzeitig die weiße Fahne hisst und einfach aufgibt. Dabei gäbe es vielleicht Lösungen. Dass ein Geschäft in bevorzugten Stadtbereichen von alleine läuft, ist endgültig Schnee von gestern. „Heute muss sich ein Kaufmann jeden Tag fragen, welche Zielgruppe er ansprechen will und welche Bedürfnisse diese Zielgruppe hat“, sagt Armin Theiner. Das bedeutet auch mal, sich von jahrzehntealten Denkmustern und entsprechenden Warengruppen zu verabschieden. Das bedeutet, mit offenen Augen und Ohren die Menschen zu beobachten und ständig zu analysieren, ob man sein eigenes Sortiment entsprechend anpassen könnte. Das bedeutet, das spannende einzigartige Warenangebot mit professioneller Beratung und Freundlichkeit an den Mann zu bringen. Das bedeutet nicht, unbedingt billig sein zu wollen, weil es einen Mausklick weiter immer jemanden geben wird, der noch billiger ist. „In der Modebranche liegt das Geheimnis des Erfolgs meiner Meinung nach im Einkauf“, sagt Hannes Profanter. Wenn heute Leute eigens aus München oder Innsbruck nach Brixen fahren, um bei Maximilian einzukaufen, so tun sie dies offenbar, weil sie daraus einen Nutzen ziehen: Sie finden Mode, die sie in ihrer Heimatstadt nicht bekommen, und garnieren ihren Einkauf mit dem Besuch einer unverwechselbaren Altstadt und eines traumhaften Restaurants, derer es in Brixen einige gibt. Ein Modeladen kann also bei intelligenter Geschäftsführung nicht nur gut arbeiten, sondern sogar für zusätzliche Frequenzen in einer Altstadt sorgen, von denen dann alle profitieren – bestenfalls auch die Mitbewerber. Überhaupt sollte dieses Ziel vorrangig sein: Würde es jeder Kaufmann schaffen, sich auf seine ursprünglichen Stärken zu besinnen und in seinem speziellen Bereich ein Attraktor für die Stadt zu werden, würde Brixens Altstadt plötzlich insgesamt zum spannenden Einkaufszentrum mit einer unschlagbaren und unverwechselbaren Auswahl. Dazu braucht es keine besonderen Rahmenbedingungen, an die mancher Kaufmann seine Verantwortung gern delegiert. Es reichen Kundenorientierung, innovative Ideen, Leidenschaft, Mut zur Veränderung – und eine Portion Selbstbewusstsein und Optimismus. willy.vontavon@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info HAUS FLORIAN Trens RESIDENCE GRETA Sterzing Zentrum - Wohnungen RESIDENCE ANNA Wiesen - Wohnungen häuser zum l(i)eben www.mader-immobilien.it Tel. +39 0472 979 540

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Wirtschaft & Umwelt Ausflugsziel mit großem Spaßfaktor Giorgio Pilotti, Alessandro Marzola, Anton Seeber Mit der neuen Kabinenbahn geht es in knapp fünf Minuten von der Station Skihütte auf die Pfannspitze Mehrwert für die Plose Bei strahlendem Wetter wurde Ende Jänner die neue 10er-Kabinenbahn Pfannspitze auf der Plose eingeweiht. Die Bahn, die bereits rechtzeitig zu Weihnachten in Betrieb genommen werden konnte, macht die Plose als Winter- und Sommerdestination noch attraktiver. EVENT Die neue Kabinenbahn verfügt über 35 Panoramakabinen und gewährleistet eine schnelle und höchst angenehme Fahrt von der Station Skihütte bis knapp unter den Gipfel der Pfannspitze auf 2.468 Metern. Die Fahrzeit hat sich von ehemals mehr als 15 Minuten auf vier Minuten und 46 Sekunden reduziert. Die Bahn ersetzt zwei Sessellifte. Florian Mussner, Magdalena Amhof, Peter Brunner mit Vertretern der Gemeinde, sowie Alessandro Marzola und Markus Moling Moderne Technik und Komfort. Mit den zwei abmontierten Sesselliften wurden auch 24 Stützen abgetragen, für die neue Kabinenbahn elf neue Masten errichtet. Die bisherigen 229 Sessel wurden durch 35 Gondeln ersetzt. Die Bergstation der neuen Anlage ist fast vollkommen unterirdisch gestaltet und hebt sich kaum von der Landschaft ab; nur die Antriebsstation ist zu sehen. Für Zum Gelingen des Projektes beigetragen haben unter anderem: Carl-Toldt-Straße 11 39031 Bruneck Tel. 0474 409376 info@jesacher.bz GEOLOGISCHES GUTACHTEN UND GEOLOGISCHE BAUBEGLEITUNG Michael-Pacher-Straße 16 39100 Bozen Tel. 0471 272940 info@montecno.net die vom Tal kommenden Fahrgäste bleibt damit die gesamte Struktur mit Magazin für die Kabinen und Trafo-Räumen im Hang verborgen. Tal- und Bergstation fügen sich optimal in das umliegende Gelände ein und gewährleisten mit ihren dezenten Holzfassaden einen harmonischen Gesamteindruck. Wichtiger Baustein zur Aufwertung der Plose. Alessandro Marzola, Geschäftsführer der Plose Ski AG, unterstrich bei der Einweihungsfeier, dass die Plose dank der starken Unterstützung von Seiten der Landesregierung, der Gemeinde Brixen und der Tourismusgenossenschaft Brixen mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann. „Die Kabinenbahn Pfannspitze ist ein wichtiger Schritt, um den Winterbetrieb zu sichern sowie das Wanderangebot im Sommer beachtlich zu steigern“, so Marzola. FISCHNALLER KG Fischnaller Hannes & Co. Spenglerei und Abdichtungen Bürgermeister Peter Brunner freute sich, dass mit der Realisierung der Pfannspitz-Kabinenbahn ein erster wichtiger Baustein für die Aufwertung der Plose als Winterund Sommerdestination umgesetzt wurde. Für die Gemeinde sei die Weiterentwicklung der Plose ein prioritäres Ziel, das man auch weiterhin mit Nachdruck verfolgen werde. Landesrat Florian Mussner gratulierte zur zügigen Realisierung des Projekts: „Vor einem Jahr hat die Landesregierung der Errichtung der Kabinenbahn zugestimmt und den vorgesehenen maximalen Investitionszuschuss beschlossen, und nun ist die Bahn schon in Betrieb. Allen Beteiligten ein großes Kompliment!“ Die Bahn wird auch im Sommer in Betrieb sein und macht Wanderungen vor allem in das Naturschutzgebiet Puez-Geisler einfacher und erreichbarer als bisher. St. Andrä, Vinzenz-Goller-Weg 32/A 39042 Brixen Tel. 0472 670532 www.spenglerei-fischnaller.com PROJEKTIERUNG, BAULEITUNG UND BETRIEBSLEITUNG AUSFÜHRUNG DER GESAMTEN SPENGLERARBEITEN St. Andrä, Vinzenz-Goller-Weg 33 39042 Brixen Tel. 340 2617800 www.zimmerei-hofer.com REALISIERTE HOLZBAUKONSTRUKTIONEN Kalchgrube 10 39040 Villanders Tel. 0472 843471 info@rabensteinerbau.it AUSFÜHRUNG DER GESAMTEN BAUMEISTERARBEITEN

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E i sackt al er Kos t Eisacktaler Kost Spezialitätenwoche 10. – 26. 3. 2017 Teilnehmende Betriebe Moarwirt . Gossensass 0472 632 324 Wiesnerhof . Wiesen-Pfitsch 0472 765 222 Lilie . Sterzing 0472 760 063 Arbor . Sterzing 0472 764 241 Post . Maria Trens-Freienfeld 0472 647 124 Stafler . Mauls-Freienfeld 0472 771 136 Löwenhof . Vahrn 0472 836 216 Pacher . Neustift-Vahrn 0472 836 570 Haller . Kranebitt-Brixen 0472 834 601 Fink . Brixen 0472 834 883 Sunnegg . Kranebitt-Brixen 0472 834 760 Kircherhof . Albeins-Brixen 0472 851 005 Alpenrose . Brixen 0472 832 191 Pitzock . Villnöss 0472 840 127 Feldthurnerhof . Feldthurns 0472 855 333 Steinbock . Villanders 0472 843 111 www.eisacktalerkost.info Danke BILDUNG, die alle inspiriert Youth Hostel South Tyrol www.siebenfoercher.it ACQUA MINERALE NATURALE NATÜRLICHES MINERALWASSER SEPPI GEBHARD KG

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Wirtschaft & Umwelt MILLAND Wahrlich keine Zier z Zu jeder Jahreszeit ist der Damm am linken Eisackufer beliebt und belebt: von Spaziergängern, von Joggern, von Radlern, von Hundefreunden, Müttern und Vätern mit Kinderwagen, und sogar Pferde sind hie und da unterwegs. Zwar fühlen sich die einen oder anderen derzeit durch den Lärm der Bagger und Lastwagen an den Baustellen an der Lido-Brücke und am neuen Fußballplatz gestört, doch ist der Weg in gutem Zustand und ideal für sportliche Betätigung und Entspannung. Unangenehm ins Auge fällt aber der illegale „Müllablageplatz“ knapp 400 Meter südlich der letzten Wohnsiedlung, kurz vor Beginn der ersten Apfelplantagen, am Nordrand einer Wiese, unter mächtigen Bäumen. Mitten im Biotop, das als solches mit Tafeln deutlich gekennzeichnet ist, liegen seit langer Zeit weiße und schwarze Plastikplanen. In wessen Besitz das Areal ist und wer für die Säuberung zuständig wäre, ist unklar. Doch ist die Müllhalde ein Schandfleck! Wirtschaft & Umwelt Foto: Oskar Zingerle kurz notiert EISACKTAL Ein echter Mehrwert für den Gast In St. Andrä soll ein Bolzplatz eingerichtet werden. Entstehen soll dieser Platz oberhalb der neuen Grundschule – dort, wo heute die Müllsammelstelle ist, die für diesen Zweck versetzt werden wird. Finanziert werden soll das Projekt über das Leader-Programm, ein Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum. z Seit kurzem liegt die neue Nummer des Eisacktaler Tourismusmagazins „viae“ auf. In der Ausgabe für Brixen und Lüsen geht es neben den theatralischen Erlebnisführungen in der ehemaligen Bischofsstadt um die spannende Geschichte der Bauerndoktoren Ragginer von Kleinkaneid in Lüsen und um den Kartographen Hans Kammerer und „seine“ Plose. Die „viae“ beleuchtet die Besonderheiten des Brixner Plose-Wassers und beantwortet die Frage, wie die Eisacktaler Winzer den Berg ins Glas bringen und was die Weißweine dieser Gegend so besonders macht. „Die ‚viae’ ist zwar für den Urlaubsgast im Eisacktal konzipiert, aber da sie kein klassischer Urlaubskatalog, sondern vielmehr ein informatives Magazin ist, wird Heuer werden verschiedene Straßenabschnitte, Fahrradwege und Gehsteige im Brixner Gemeindegebiet neu asphaltiert. Der Stadtrat hat das 230.000 Euro schwere Programm für die Straßenarbeiten bereits genehmigt. sie auch von Einheimischen gern gelesen“, sagt Hannes Waldmüller, Geschäftsführer des Herausgebers Eisacktal Marketing. Das hochwertige Magazin wird von der Werbeagentur Brixmedia produziert und von den Tourismusvereinen an alle Beherbergungsbetriebe verteilt. „Die Rückmeldungen der Gäste bestätigen uns, dass sie die ‚viae’ als echten Mehrwert für ihren Aufenthalt empfinden, und deshalb ist es wichtig, dass die Gastbetriebe die Zeitschrift nicht nur an der Rezeption, sondern in jedem Zimmer aufliegen lassen“, unterstreicht Waldmüller. Einheimische finden das Magazin in Bars mit angeschlossenem Beherbergungsbetrieb oder direkt im Büro der Tourismusgenossenschaft Brixen. 10,4 Hektar Wald werden in Brixen gerodet, um Wiesen oder Weinberge entstehen zu lassen. Ermöglicht wird dies durch das „Grün-in-Grün“-Sonderverfahren. Elf Anträge dafür hat der Brixner Stadtrat gutgeheißen; sie müssen nun noch der zuständigen Kommission und dem Gemeinderat vorgelegt werden.

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Foto: Oskar Zingerle STADTGEHEIMNISSE Von welchen Plagen wurde Brixen im Mittelalter heimgesucht? Quellen belegen für das Mittelalter sechs große Brände in Brixen, bei denen teilweise ganze Häuserzeilen, viele Kirchen sowie der Dom und laut manchen Angaben „die ganze Stadt“ ein Raub der Flammen wurden. Auch die Pest, die ab 1347 durch Genuesen von der Krim nach Italien eingeschleppt wurde, raffte ein Drittel, vielleicht sogar zwei Drittel der in Brixen und im Brixner Umland lebenden Bevölkerung dahin. Besonders hohe Verluste verzeichneten Berufsgruppen, die regelmäßig mit Kranken und Toten in Berührung kamen; die Pestepidemie wurde ebenfalls im Kreuzgang verewigt. Neben verschiedenen Überschwemmungen berichten spätmittelalterliche Quellen zudem von einer biblischen Plage: 1338 und in den Folgejahren wurde Mitteleuropa von einer Invasion der gefürchteten Wanderheuschrecke heimgesucht. Ein erster Schwarm trat im September 1340 in Brixen auf; die gefräßigen Tierchen richteten erhebliche Schäden an den Kulturpflanzen an. Als Gegenmaßnahme zahlte man in Bozen jedem, der ein Star (rund 30–40 Liter) Heuschrecken aufsammelte, 3 Schilling; in Bruneck füllte man drei Keller mit den Insekten. In Brixen und Eppan wurden sie mit heißem Wasser abgetötet und vergraben: „do versod man sÿ und grůb sy under die erden“ (Bozen, Bibliothek Kurt Staffler, Sammelhandschrift saec. IV/2, fol. 159-ra-b nach Fuchs, Heiss, Milesi, Pfeifer als Hrsg.: Brixen – Die Geschichte, 2004.). Anregungen: redaktion@brixner.info NATZ/SCHABS Gut informiert durchs Großprojekt z Die Riggertalschleife ist Zukunftsmusik, die ganz schön laut werden kann: Ohne Lärmschutzmaßnahmen könnten die durch das Gemeindegebiet von Natz/Schabs ratternden Züge möglicherweise zum Störfaktor werden, und auch die Verkehrsanbindung des geplanten Bahnhofes muss gut durchdacht sein. Der Trassenverlauf der neuen Bahnverbindung stand deshalb im Zentrum eines Treffens des Gemeindeausschusses von Natz/ Schabs mit Joachim Dejaco und seinen Mitarbeitern von der Transportstrukturen AG (STA) und Udo Mall von der Planungsgruppe. Laut Machbarkeitsstudie soll die Trasse nordseitig der Pustertaler Staatsstraße verlaufen. Die in Schabs geplante Haltestelle wird im Bereich des Gasthofes „Sonneck“ entstehen; zufolge einer Fahrplanstudie sollen hier die Züge im Stundentakt halten. In der derzeitigen Planungsstufe wurden allerdings noch keine konkreten Lösungen zur Lärmbelästigung oder zum Grundverbrauch untersucht. Deshalb deponierte Bürgermeister Alexander Überbacher bei dem Treffen zum wiederholten Male den Anspruch der Gemeinde, geeignete Maßnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung des Ortsteils Raut einzuplanen. In diesem Projektstadium bringt sich auch die Dörferliste Natz/ Schabs ein: Sie fordert, dass die Bevölkerung in das Projekt miteinbezogen werden muss. „Ein sehr guter Informationsfluss zwischen Gemeindepolitkern und Bevölkerung ist unverzichtbar. Transparenz muss oberste Priorität haben. Es gilt, für Schabs konsequent Ausgleichsmaßnahmen einzufordern, und zwar solche, die die Lebensqualität der Bevölkerung erhalten“, schreiben die Dörferliste-Gemeinderäte Andreas Köck und Sonja Rienzner in einem offenen Brief. Diese Forderung nach Mitsprache und Information wurde bereits bedacht: Die Gemeindeverwaltung hat bei dem Treffen nämlich den Wunsch deponiert, dass das Vorprojekt, das bis zum Frühsommer 2017 fertiggestellt sein soll, anschließend der Bevölkerung in einer Bürgerversammlung ausführlich vorgestellt wird. erstklassiger schlafkomfort aus südtirol Daunenbett ca. 135 x 200 cm, Bezug: 100 % Baumwolle, Füllung: 90 % Daune und 10 % Federchen, verschiedene Wärmegrade, z. B. Cold Winter Auch in 50 x 80 cm erhältlich! 179.- 152. 15 Auch in 155 x 220 cm erhältlich! Federkissen ca. 60 x 80 cm, Bezug: 100 % Baumwolle 33. 90 www.jungmann.itw.jungmann.it BRIXEN • SAND IN TAUFERS • NEUMARKT

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Wirtschaft & Umwelt BUCHBESTELLUNGEN ONLINE www.weger.net und telefonisch unter Tel. 0472 836 164 Univ.-Buchhandlung – Weißenturmgasse 5, Brixen Heben Sie sich von der Konkurrenz ab! Wir helfen Ihnen dabei. 39042 Brixen T 0472 201529 info@thalerdesign.com www.thalerdesign.com BRIXEN Nasses Malvergnügen Foto: Thinkstock, Eva-Foreman z Wasser zeigt sich als zackige Schneekristalle auf der Plose oder als dicke Tropfen, die vom Himmel platschen und das erste Grün sprießen lassen, oder es rinnt von Menschenhand gezähmt brav ins Wasserglas oder in die Badewanne. Aber wo kommt man in Brixen sonst noch mit dem nassen Element in Berührung? Und wofür wird es eigentlich gebraucht? Unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst ... Wasser in Brixen“ hat die Stadtwerke Brixen AG nun zusammen mit der Tourismusgenossenschaft Brixen einen Malwettbewerb ausgerufen. Teilnehmen können alle Schüler der Grund- und Mittelschulen in Brixen. Der Starthilfe Clou: Die Mühen der kleinen Künstler werden mit einem angemessenen „Honorar“ belohnt – zu gewinnen gibt es zum Beispiel für die besten drei Bilder unter anderem eine Acquarena-Wertkarte. Die 100 besten Bilder werden zudem beim Wasser-Licht-Festival, das im Mai erstmals stattfinden wird, auf eine Wand oder Mauer in der Stadt projiziert. Auch die drei Klassen, die mit den meisten Bildern in die Top 100 kommen, werden mit tollen Sachpreisen belohnt. Die Bilder müssen bis spätestens 10. April im Büro der Tourismusgenossenschaft Brixen in der Regensburger Allee abgegeben werden. Neue Unternehmen in und um Brixen Zentrum Narrativ ---------------------------------- Beratungs- & Schulungs zentrum Initiatorin: Kathrin Gschleier Millander Au 13, Brixen Tel. 328 9057050 Find us on facebook! Am 2. Februar eröffnete das Zentrum Narrativ in Milland seine Tore. Rund um die systemische Beraterin Kathrin Gschleier hat sich eine Reihe von Beratern und Referenten in einem Zentrum zusammengefunden, wo sie persönliche Elternberatung, berufliches Coaching, IT-Beratungen, Koch-, Kreativ- und Kommunikationskurse, aber auch Shiatsu-Behandlungen anbieten. Veröffentlichung von Neustarts auf Anfrage: starthilfe@brixner.info

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NACHGEFRAGT „Damit spart man kein Geld“ MICHELE BELLUCCO, Leiter der Umweltdienste der Stadtwerke Brixen, über die neue Sensibilisierungskampagne – und warum es der falsche Weg ist, Hausmüll über öffentliche Mülleimer zu entsorgen. Herr Bellucco, seit einiger Zeit ziert eine weiße Plakette mit der Aufschrift „Dieser Abfalleimer ist KEINE private Müllkippe. Hausmüll gehört nicht hier rein“ die Mülleimer im Brixner Stadtzentrum. Warum? Wir haben leider feststellen müssen, dass in vielen öffentlichen Abfalleimern vorwiegend Restmüll entsorgt wurde – wir sprechen hier von 40 Prozent und sogar mehr. Die Müllkörbe sind dadurch schneller voll, und wir müssen sie öfter entleeren, was Mehrkosten verursacht. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, eine Sensibilisierungskampagne zu starten, um die Bürger auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Die Müllsünder sind also die Brixner selbst? Man beobachtet sehr oft Brixner Bürger, die kleine Säckchen mit Hausabfällen in den Mülleimern entsorgen – und das nicht nur in den Nachtstunden. Warum lohnt sich das für die Bürger nicht? Viele wissen nicht, dass im Mülltarif eine Grundgebühr und eine Mindestentleerungsgebühr vorgesehen ist. Wenn also jemand glaubt, mit der Entsorgung von Hausmüll in den öffentlichen Mülleimern Geld zu sparen, ist er am falschen Weg. Die Mindestmenge wird nämlich trotzdem verrechnet, egal, ob sie über den öffentlichen Sammeldienst entsorgt wird oder nicht. die Mehrkosten, die durch diese illegale Müllentsorgung entstehen, fließen außerdem wieder auf die Bürger zurück, und zwar in Form von höheren Grundgebühren. Auch die Stadtpolizei ist in dieser Aktion gegen die Müllsünder involviert: Ermittlungsbeamte werden demnächst gezielte Kontrollen durchführen. veronika.kerschbaumer@brixner.info Leserbriefe an: echo@brixner.info T +39 0472 979 511 mader.bz.it Sterzing / Vahrn / Bruneck Innovative Heizungsanlagen Heizen und gleichzeitig Energie sparen. Mehr Informationen unter: mader.bz.it/heizung mehr als installationen non solo impianti YEARS 1987 - 2017

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Extra Bauen & Renovieren Restauratoren aus Leidenschaft WASSERMANN OHG Der alteingesessene Brixner Möbeltischlerbetrieb Wassermann wandte sich im Laufe seiner über 60-jährigen Geschichte immer mehr der Restaurierung zu und widmet sich seit nunmehr über 30 Jahren der fachkundigen Wiederherstellung antiker Möbelstücke aus Holz. Die Restaurierung alter Möbelstücke hat es Hugo Wassermann seit jeher angetan: Seit über 30 Jahren widmet sich der Brixner Unternehmer in seinem Familienbetrieb ganz der Restaurierung von antiken Objekten aus Holz – ob Stühle, Truhen, Kommoden, Schränke, Holzkoffer, Tische, Bänke, Türen und Tore, Getäfel und Balkendecken, Kirchenbänke, Sakristeischränke und anderes. Zum Kundenstock des traditionsbewussten Betriebes zählen Privatpersonen ebenso wie Kirchen, Klöster, Museen und öffentliche Einrichtungen. Die wertvollen, zumeist unersetzbaren Originale werden im Betrieb mit viel Hingabe und Leidenschaft fachgerecht restauriert. Geduld, Feingefühl, behutsame Behandlung und filigrane Handarbeit sind die prägenden Eigenschaften, mit denen selbst stark beschädigte Einzelstücke wiederhergestellt und erhalten werden. Johannes und Hugo Wassermann „Das Schöne am Restaurieren ist, dass jedes Möbelstück in seiner Einzigartigkeit eine neue Herausforderung darstellt.“ Nach 60 Jahren an neuem Standort. 1949 gründete Mario Wassermann den eigenen Möbeltischlereibetrieb. Sein Sohn Hugo stieg 1973 als Lehrling in den Betrieb ein. Das große Interesse an Antiquitäten ließ sie nach und nach ihre Tätigkeit dem Restaurieren von alten, erhaltenswerten Holzgegenständen zuwenden. Durch seinen frühen Tod im Jahr 1991 konnte Mario Wassermann nicht mehr miterleben, wie sein Enkel Johannes 2007 den Beschluss fasste, in den Betrieb einzusteigen. Da die Räumlichkeiten in der Schießstandstraße im Laufe der Jahre für die umfassenden Restaurierungstätigkeiten eng wurden, übersiedelte die Wassermann OHG kürzlich in die Industrie zone Brixen Süd. Neue Adresse: Julius-Durst-Straße 72 A · 39042 Brixen T 0472 833461 · info@wassermann-ohg.it

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PROVEX INDUSTRIE GMBH Design im Bad Mit innovativen Produktdesigns will Provex auf der internationalen Fachmesse ISH in Frankfurt die Fachwelt und darüber hinaus begeistern. Geschäftsführer Oswald Fischnaller erklärt im Gespräch die diesjährigen Produktneuheiten. Oswald Fischnaller Herr Fischnaller, viele verbinden Provex mit hochwertigen Duschkabinen. Dabei umfasst Ihr Produktsortiment viel mehr. Welche sind die wichtigsten Produkte von Provex? OSWALD FISCHNALLER: Unser Sortiment lässt sich im Wesentlichen auf zwei Produktlinien zusammenfassen: Dies sind zum einen elegante Duschkabinen und Faltwände, zum anderen ein umfangreiches Griff- und Sitzsystem für eine barrierefreie Badplanung. Was verbindet Ihre zwei Produktlinien? Im Bad und gerade im Duschbereich werden hohe Anforderungen an Komfort und Sicherheit gestellt, weshalb das Griff- und Sitzsystem eine sinnvolle Ergänzung zu unserem Duschkabinen- Sortiment ist. Wir schaffen es mit diesen beiden Produktgruppen außerdem, komplett verschiedene Kundenstrukturen im In- und Ausland anzusprechen. Produktentwicklungen und -designs von Provex erhalten immer wieder Auszeichnungen in der Fachwelt. Was sind die Produktneuheiten, mit denen Sie dieses Jahr Expertenkreise aufhorchen lassen? Dieses Jahr präsentieren wir gleich drei Neuheiten: Zum einen unser neues Griffsystem Serie 500, das mit seinen verchromten Alurohren und ergonomischen Griffleisten Ästhetik und Komfort besonders genial in sich vereint. Das Griffsystem findet sowohl im Dusch- wie auch im Badbereich Anwendung und besticht durch eine sehr große Modell- und Maßvielfalt. Eine weitere Neuheit stellt die Duschkabinenserie Jolly dar. Diese besticht durch ein puristisches Design mit einheitlicher Glas- und Profilhöhe von 200 cm, gänzlich ohne Querverbinder. Neu bei dieser Serie ist außerdem das patentierte Min-Max-System mit bis zu 90 mm Verstellbereich sowie ein Pendelscharnier, das die Tür um unvergleichliche 270 Grad nach innen und außen öffnen lässt. Und welche ist die dritte Neuheit? Ganz neu haben wir im eigenen Designstudio die Schiebetür Serie Soft entwickelt, die dank eines innovativen Soft-Stop-Systems eine ultrasanfte Schließung und Öffnung der Tür gewährleistet. Die Schiebetür wurde als Ganzglastür in 8-mm-ESG-Sicherheitsglas konzipiert. All diese Neuheiten werden erstmalig im März auf der internationalen Fachmesse ISH in Frankfurt präsentiert. MINMAXSYSTEM Neuheit 2017 - Serie Jolly VIEL MEHR DUSCHKABINE Provex Industrie GmbH - I-39031 Bruneck (BZ) - Fon: +39 0474 571 511 - info@provex.eu - www.provex.eu

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Extra Bauen & Renovieren „Rascher und günstiger“ ALP GMBH Mit Weitsicht hat Helmuth Leitner vor über einem Jahrzehnt das Fundament für den Erfolg seines Unternehmens Alp GmbH gelegt. Was es mit dem Erfolgskonzept „Alp House“, dem Ziegelhaus in Fertigbauweise, auf sich hat und warum er es bevorzugt, seine Mitarbeiter im eigenen Unternehmen auszubilden, verrät Helmuth Leitner im Gespräch. Helmuth Leitner, Geschäftsführer der Alp GmbH Herr Leitner, wie sind Sie auf den Fertigbau von Ziegelhäusern gekommen? HELMUTH LEITNER: Nach Gründung des eigenen Bauunternehmens habe ich mich bereits früh auf den Bau von Passiv- und Niedrigenergiehäusern spezialisiert. Gerade diese fordern ein perfektes Zusammenspiel von Materialien und Gewerken, weshalb ich auf der Suche nach einer optimalen Bauweise letztlich auf die Fertigbauweise stieß. Da sich nur mit einem ganzheitlichen Baukonzept die anspruchsvollen Anforderungen der Niedrigenergiebauweise bestmöglich erfüllen lassen, hat sich mein Unternehmen auf den Massivfertigbau spezialisiert, wobei „Alp House“, das Ziegelhaus in Fertigbauweise, darüber hinaus alle Vorteile der Massivbauweise mit jener des Fertigbaus in sich vereint. Mit welchen Vorteilen überzeugt Ihr „Alp House“? Entgegen der geläufigen Vorstellung von standardisierten Fertighäusern begeistert unser „Alp House“ vor allem dadurch, dass es individuell nach den Vorstellungen des Bauherrn geplant und realisiert wird. In die Planung fließen hierbei alle Gewerke mit ein, woraus sich ein modernes, ganzheitliches Gesamtkonzept ergibt, das eine weitgehende Nutzung von Umweltwärme miteinschließt. Mit der Massivbauweise sichern wir zudem die Wertbeständigkeit unserer Ziegelhäuser; der Fertigbau erstreckt sich hingegen darauf, dass sämtliche Mauerteile maschinell im Betrieb vorgefertigt und installationsgerecht vorbereitet werden, bevor sie zur Baustelle geliefert werden und dort witterungsunabhängig montiert werden können. Das geht rascher und günstiger als der herkömmliche Hausbau? Ja, die maschinelle Vorfertigung bringt erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse für den Bauherrn mit sich. Von der Planung bis zur Fertigstellung vergehen im Schnitt nur 101 Tage. Dieses moderne Baukonzept ermöglicht es uns, nahezu konkurrenzlos günstig anzubieten und Fixpreisgarantien zu gewähren – Bauherren können so ihr Budget genau planen, ohne dass es hinterher zu bösen Überraschungen kommt. Indem wir außerdem Ansprechpartner von Projektbeginn bis zur Schlüsselübergabe und über alle Gewerke hinweg sind, ersparen wir den Kunden zusätzlich die aufwändige Abstimmung mit unterschiedlichen Handwerkern und Zulieferanten. Sie sagen, ein wesentliches Erfolgskriterium von „Alp House“ steckt in seinem ganzheitlichen Baukonzept. Was bedeutet dies konkret?

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Nur der Blick auf das Ganze stellt ein optimales Zusammenspiel der Gewerke sicher – von der richtigen Wahl bis hin zur Kompatibilität der unterschiedlichen Materialien und Systeme. Im herkömmlichen Hausbau folgt ein Gewerk dem nächsten, weshalb Handwerker oft nur mehr begrenzt eingreifen und optimieren können. In der traditionellen Bauweise ist es leider oftmals üblich, dass am Rohbau nachträglich korrigiert wird; dies kostet viel Zeit und Geld und ließe sich einfach vermeiden. Im Gegensatz dazu fließen in unserem „Alp House“ alle Gewerke bereits in die Planung mit ein, wodurch wir nicht nur ein optimales Bauergebnis sichern, sondern auch, dass der Bau ohne Zeitverzug erfolgen kann. Vor welchen großen Herausforderungen stellt Sie Ihr Baukonzept? Eine wesentliche Herausforderung steckt sicherlich im geforderten Fachwissen über alle Gewerke hinweg: von einer durchdachten, sachkundigen Gesamtplanung, die von Anfang an alle Gewerke berücksichtigt und richtig kalkuliert, über die Projektabwicklung bis hin zur fachkundigen Montage vor Ort. Generell werden zunehmend im Bau und ganz besonders bei unserem ganzheitlichen Baukonzept von den Mitarbeitern gewerkeübergreifende Kenntnisse und Fähigkeiten verlangt. Berufsschulen hinken dieser Entwicklung mit ihrer starken Spezialisierung auf die einzelnen Gewerke leider hinterher. Wie meistern Sie diese Herausforderung? Um unseren Erfolg langfristig zu sichern, haben wir die Ausbildung unserer Mitarbeiter letztendlich selbst in die Hand genommen. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter die Kenntnisse und Fertigkeiten der sechs bis sieben Gewerke erwerben, die für unser ganzheitliches Baukonzept erforderlich sind. Wir sind übrigens nicht die einzigen, die den Weg der unternehmensinternen Ausbildung gehen. International erfolgreiche Unternehmen wie BMW bilden längst im eigenen Betrieb aus, da sie die Fachkräfte mit den für sie erforderlichen Qualifikationen am Arbeitsmarkt nicht finden. Auch in Südtirol zeichnet sich ein solcher Trend zunehmend ab. Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen derzeit? Heute haben wir knapp 30 Mitarbeiter, wobei nahezu die Hälfte in der Planung und Verwaltung tätig ist; das restliche Team verteilt sich auf Produktion und Montage. Weil unsere Auftragslage seit Jahren steigt, sind wir ständig auf der Suche nach auszubildenden Montagemitarbeitern. Hierzu ist anzumerken, dass der körperliche Arbeitsaufwand auf der Baustelle sich im Laufe der Jahre durch den Einsatz von Maschinen enorm reduziert hat. Unsere Monteure sind deshalb weniger „Bauarbeiter“ im herkömmlichen Sinne als vielmehr technisch versierte Facharbeiter, die professionell Hand anlegen, ohne das Gesamtwerk in all seiner Komplexität aus den Augen zu verlieren. Welches Mitarbeiterprofil suchen Sie für den Montagebereich? Wie gesagt: Wir bilden im Unternehmen selbst aus. Daher ist für uns weniger relevant, welche Berufsqualifikationen die Kandidaten mitbringen. Wichtig ist vielmehr, dass es Macher sind, die etwas bewerkstelligen wollen, handwerkliches Geschick aufweisen und sich für unser zukunftsweisendes Baukonzept begeistern. Wir haben in Vergangenheit bereits einige branchenfremde Quereinsteiger bei uns im Montageteam erfolgreich aufgenommen, die sich im Betrieb in einem gänzlich neuen Berufsfeld qualifizieren konnten und so ein neues und spannendes Betätigungsfeld fanden. Das Ziegelhaus in Fertigbauweise! Alp GmbH Karl-von-Etzel-Straße 6 39049 Sterzing Tel. 0472 767111 info@alphouse.it www.alphouse.it

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Extra Bauen & Renovieren Viel Neues in der Bäderwelt Auf knapp 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt der Fachgroßhändler Sanitär-Heinze in Brixen nicht nur einzigartige Badgestaltungsideen, sondern stets auch die neuesten Trends im Bad. Ein Besuch in der Bäderwelt von Sanitär-Heinze lohnt sich für alle, die sich Inspiration für ihr individuelles Traumbad holen wollen. In der lichtdurchfluteten Fachausstellung im Brixner Industriegebiet führt ein breiter Gang an knapp 40 komplett eingerichteten Badkojen vorbei, die Einblick in neueste Badtechnik, moderne Badmöbel sowie Fliesen- und Wandgestaltungen gewähren. In der Ausstellung findet man führende Herstellermarken, insbesondere die in der Fachwelt hoch angesehenen Eigenmarken „Diana – Mein Bad“ und Larimar. Während die Produktlinie Diana vor allem durch Komplettlösungen und individuelle Passgrößen zu besonders attraktiven Preisen besticht, überzeugt Larimar durch exquisites Design, das jedem Bad ein erlesenes Spa-Ambiente verleiht. Fachkundige Berater stehen in der Ausstellung den Interessenten zur Seite. Auf Wunsch übernehmen sie nach Terminvereinbarung auch die komplette Badplanung und sind damit nicht nur den Bauherren, sondern auch für deren Installateure eine enorme Hilfe bei der Realisierung individueller Badewelten. Neueste Badtrends. In der Bäderwelt zu sehen sind stets auch die neuesten Trends im Bad. Ein solcher zeichnet sich derzeit beispielsweise bei den Materialien ab, wo sich eine Rückkehr zu Altbewährtem feststellen lässt, erklärt Ausstellungsleiter Stefan Priller: „Bei den Armaturen hat zum Beispiel vermehrt Messing das Kunststoffmaterial der letzten Jahre abgelöst, und bei den Duschtassen findet man Stahl-Emaille anstelle von Acryl – beides altbekannte Materialien vergangener Jahrzehnte, die im Bad einfach deshalb überzeugen, weil sie besonders strapazierfähig und langlebig sind.“ Ein weiterer Trend, der sich im Bad feststellen lässt, sind moderne Wandverkleidungen, die zunehmend die Fliesen an den Wänden verdrängen. „Großformatige Wandverkleidungen überzeugen durch Robustheit und einfache Pflege, insbesondere im Duschbereich. Gerade für Badsanierungen gibt es heute tolle Wandpaneele, die sich ohne großen Aufwand einfach auf bestehende Fliesenwände anbringen lassen. Mit entsprechender Sachkenntnis können Installateure diese Wanderneuerung selbst vornehmen, wodurch sie komplette Badsanierungen aus einer Hand anbieten können“, weiß Stefan Priller. Beim Rundgang durch die Ausstellung fällt ein weiterer Trend auf: Duschtassen werden heute bevorzugt bodenbündig platziert; der nahtlose Übergang vom Fliesenboden in den Duschbereich lässt das Bad um ein Vielfaches größer erscheinen. Auf die Frage hin, ob der Trend zunehmend in Richtung Dusche oder Badewanne geht, entgegnet Stefan Priller: „Zumeist wird beides gewünscht. Dafür nimmt man auch gerne den größeren Platzbedarf im Bad in Kauf oder entscheidet sich in Fällen von kleiner ausgelegten Bädern zugunsten einer integrierten Duschbadewanne. Gerade für solche gibt es tolle Lösungen mit integrierter Wannentür – ein Komfort, der insbesondere im Alter geschätzt wird.“ Bei Waschbecken geht der Trend zunehmend in Richtung Einzelbecken. Dieses ist zumeist ein Aufsatzwaschbecken, mit und ohne Unterschrank. Bei den Materialien dominiert Keramik, aber auch Steinwaschbecken sind stark gefragt. Alternativ sieht man Waschtischplatten mit integriertem Waschbecken. Gefertigt werden diese in einem Guss aus Corian, einer Mischung aus Mineralien und Acrylharz. Dieses Material kommt besonders beim optisch fugenlosen Einbau zum Einsatz. In Sachen Formen und Größen sind kaum Grenzen gesetzt, nahezu alles ist möglich. Dies erlaubt passgenaue Lösungen nach individuellen Vorstellungen. „Gerade unsere Designmarke Larimar begeistert mit Designvielfalt und Qualität aus deutscher Herstellung“, so Stefan Priller. Wohltuendes Licht. Auch im Lichtdesign hat sich in den letzten Jahren viel getan. LED-Lampen in allen Größen und Formen sowie Farbspiele sorgen für tolle Lichteffekte im Bad. „Besonders gefragt sind LED-Duschbrausen mit wechselnden Lichtfarben, die ein unvergleichliches Lichttherapie- Wellnessvergnügen mit nachweislich wohltuenden Wirkungen bieten“, erklärt der Ausstellungsleiter. Alles hat seine Ordnung. Große Ansprüche werden an Badmöbel gestellt: Sie sollen Platz für alles SANITÄR-HEINZE GMBH Stefan Priller, Ausstellungsleiter bei Sanitär-Heinze Brixen „Die positive Resonanz zu unserer Verkaufsniederlassung in Brixen hat all unsere Erwartungen übertroffen: Bauherren und Installateure sind gleichermaßen begeistert und empfehlen uns weiter. Für diese große Akzeptanz möchten wir uns bei dieser Gelegenheit herzlich bei allen Kunden und Partnern bedanken!“ Nötige bieten, feuchtebeständig sein und dauerhaft schön bleiben. „Dazu bieten wir mit unserer Marke Diana ein umfangreiches Möbelprogramm, das speziell für das Bad konzipiert wurde und von Kompletteinrichtungen bis hin zu Sonderlösungen reicht“, weiß Stefan Priller. Made in Germany. Sanitär-Heinze GmbH ist führender deutscher Fachgroßhändler für Bad, Heizung und Haustechnik mit Sitz in Freilassing und Niederlassungen in Deutschland, Österreich und seit 2012 auch in Südtirol. Das Lagerund Logistikzentrum befindet sich in Bozen, die Verkaufsniederlassung mit großer Bäderausstellung wurde im Mai 2016 im Industriegebiet in Brixen eröffnet. Der traditionsreiche Familienbetrieb richtet sich mit dem Großhandel von Bäderausstattung, Heizung und Haustechnik sowie professioneller Serviceunterstützung in erster Linie an Fachinstallateure; darüber hinaus bietet Sanitär- Heinze Beratung und Planungsunterstützung auch für Bauherren. „Gerade diese Unterstützung von Bauherren schätzen die Fachinstallateure, die hierzu oftmals ihre Kunden zu uns schicken“, erläutert Stefan Priller, „damit entsteht eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Bauherren profitieren von unserer Fachberatung, Auswahl und Planungsunterstützung, die Fachinstallateure erhalten von uns eine entsprechende Planungsanleitung. So können sich alle Beteiligten auf ihre Stärken und Kernkompetenzen konzentrieren und letztlich den Bauherren das beste Ergebnis zusichern.“

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In Südtirols schönster Bäderwelt werden Badträume wahr. HERZLICH WILLKOMMEN in unserer 1.000 m 2 großen Bäderausstellung zu Badtechnik, Badmöbel und Fliesen. Auf Wunsch beraten wir Sie gerne und unterstützen Sie bei der Planung Ihres ganz persönlichen Wohlfühlbades. Brixen, Julius-Durst-Straße 32 | T +39 0472 975800 www.sanitaer-heinze.com Fachgroßhandel – Bad – Heizung – Haustechnik In unserer Bäderausstellung für Sie da: Daniel Mellauner, Alexander Thalmann, Niederlassungsleiter Luca Cantisani, Stefan Priller, Richard Mair und Katharina Mair

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SORGLOSBAU Gesundes Bauen Jeder Bauherr wünscht sich ein gut geplantes Bauvorhaben, hohe und möglichst ökologische Bauqualität sowie dazu einen vorab definierten Fixpreis, der sich nicht mehr ändert. Das Unternehmen Sorglosbau hat auf diese Wünsche reagiert und sich auf schlüsselfertiges, gesundes Bauen zu fixen Baukosten spezialisiert. Sorgloses Bauen So baut man heute, um morgen sorgenlos zu wohnen Natürliches und ökologisches Bauen oder energetische Sanierung von Wohnhäuser oder Hotels durch baubiologische Beratung ist unser Metier. Immer steht dabei die Steigerung Ihrer Lebensqualität im Vordergrund. Sorglosbau GmbH – Feldthurns T 0472 855590 – info@sorglosbau.it – www.sorglosbau.it Die meisten Bauherren bauen oder sanieren nur einmal im Leben. Umso wichtiger ist es, sich von Beginn an bewusst zu machen, dass die allermeisten Probleme bereits vor Baustart vermeidbar sind. Schimmel, allergische Reaktionen auf Materialien, Wärme verlust, Elektrosmog sind nur einige solcher Probleme, die durch fundierte Bau- und Materialkenntnis von vorneherein ausgeschlossen werden können. Seit über 25 Jahren Bauexperte mit großem Know-how. Ein Spezialist mit fundiertem Bauwissen, insbesondere im Bereich energieeffizientes und baubiologisches Bauen, ist Sorglosbau. Dazu berufen sich die beiden Partner Patrick Plattner und Iwan Kostner auf fundierte Berufserfahrung und Weiterbildung in den Bereichen baubiologische Beratung, Passivhausbau und energetische Sanierung. Gut geplant bauen. Um ein optimales Bauobjekt sicherzustellen, nehmen sich die Experten ausreichend Zeit, um vorab die Bedürfnisse der Bauherren und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu erfassen. Dazu werden sowohl die urbanistischen wie auch die finanziellen Möglichkeiten ermittelt, die Kubatur, Statik und Bausubstanz unter die Lupe genommen sowie der derzeitige Zustand der Gebäudehülle samt Haustechnik bewertet. Auf Wunsch wird auch der Bauplatz hinsichtlich baubiologischer Faktoren, wie Erdstrahlen, Wasseradern oder Elektrosmog, analysiert. All diese Erkenntnisse fließen in die Planung mit ein und stellen damit ein bestmögliches Bauergebnis Ein eingespieltes Team: Patrick Plattner und Iwan Kostner von Sorglosbau sicher. Ein besonderes Augenmerk legen die beiden Partner auf die Auswahl geeigneter Materialien. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Klimahausberechnung sowie auch um die Heizungs- und Elektroplanung. Das Erstellen von Einrichtungskonzepten fällt ebenso in das Portfolio des Unternehmens. Gut geplant bauen bedeutet auch, sich auf das Angebot verlassen zu können. Dazu erstellt Sorglosbau ein Pauschalangebot mit Fixpreis, der mittels Vertrag garantiert wird und alle Gewerke für eine schlüsselfertige Umsetzung des Bauprojektes inkludiert. Ein Ansprechpartner. Sorglosbau arbeitet in Netzwerken und stellt für jedes spezifische Projekt ein entsprechendes Kompetenzteam aus Architekten, Ingenieuren, Lieferanten und Handwerkern zusammen. Dabei übernimmt Sorglosbau die Koordination und Terminplanung und sorgt so für einen reibungslosen Ablauf mit pünktlicher Übergabe. Für den Bauherrn selbst bleibt damit Sorglosbau der einzige Ansprechpartner für die gesamte Bauzeit – von der Planung bis hin zur Fertigstellung.

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MALERMEISTER ANDREAS KOFLER Fugenlos im Trend Bei Bau oder Renovierung pendeln Entscheidungen häufig zwischen Funktion und Ästhetik – zwei Gegenpole, die sich nicht selten abstoßen. Ein Trend in der Wohnungsgestaltung erweist sich hingegen seit einigen Jahren als praktikabel und wird gleichzeitig hohen Ansprüchen an die Optik gerecht: Die Rede ist von fugenlosen Böden und Wänden. Edle Wandgestaltung mit Spachteltechnik im Bad Fugenloser Hingucker im modernen Badezimmer Immer mehr Bauherren entscheiden sich für fugenlose Böden und Wände – aus ästhetischen Überlegungen einerseits, aber praktische Gründe spielen ebenso eine Rolle. Fugenlose Böden im Innenbereich werden auf den getrockneten Estrich eingegossen oder dekorativ gespachtelt, können aber genauso gut auf bestehenden, tragfähigen Fliesen oder auf Holzuntergrund aufgetragen werden, die somit vorher nicht aufwändig entfernt werden müssen. Die Bandbreite an Materialien ist ebenso groß wie die zur Auswahl stehende Farbpalette: von der Spachteltechnik auf mineralischer Basis bis hin zur Kunstharzbeschichtung bietet jeder Untergrund die auf den Verwendungszweck abgestimmten Eigenschaften. Je nach Material und Verarbeitung können die Böden und Wände auch farblich perfekt an die Einrichtung angepasst werden. Ein durchgehender Farbton ist genauso möglich wie wolkige Schattierungen, metallischer Einstreu, matt oder glänzend, mit grober oder feiner Struktur. Steinteppiche. Sowohl im Innen-, aber insbesondere im Außenbereich sind so genannte Steinteppiche immer beliebter. Steinteppiche bestehen typischerweise aus kleinen, gerundeten Kieselsteinen, die mit einem Kunstharz vermengt aufgetragen und glattgespachtelt werden. Je nach Wunsch kann der Belag vollkommen wasserdicht oder aber teildurchlässig sein. Durch die fugenlose Ausführung sind diese Böden besonders strapazierfähig und sind wegen ihrer Langlebigkeit auf Terrassen, Balkonen oder anderen Außenbereichen beliebt. Im Innenbereich sind sie in Bädern, Küchen und Fluren eine interessante Alternative. Wo besondere Anforderungen an die Hygiene gestellt werden, empfiehlt sich der Steinboden ebenfalls. Er erfüllt die Vorgaben des Sanitätsbetriebes. Der Schimmelexperte. Malermeister Andreas Kofler aus Mühlbach hat seine Leistungspalette um fugenlose Boden- und Wandbeläge erweitert und ist somit der richtige Ansprechpartner, wenn es um die unterschiedlichen Techniken in der Gestaltung des Wohnbereichs geht. Jahrelange Erfahrung hat Malermeister Kofler in der Beseitigung von Schimmelproblemen. Mit seinem Team rückt der Schimmelexperte den hässlichen und gesundheitsschädlichen Flecken an den Leib und gibt nützliche Tipps, wie das Problem in Zukunft vermieden werden kann. LEHRLING GESUCHT! SÜDTIROL ® Ihr Schimmelexperte für ein gesundes Wohnklima! Malermeisterbetrieb Andreas Kofler · Mühlbach · Tel. 0472 849424 · Mobil: 347 435 8308 · E-Mail: info@malermeister-kofler.it · www.malermeister-kofl er.it

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Extra Bauen & Renovieren Green Code ist „Wohnfühlklima“ PROGRESS AG Gemeinsam mit anderen Betonfertigteilproduzenten hat Progress ein innovatives System für energieoptimiertes „Wohnfühl“-Bauen mit Betonfertigteilen entwickelt. Die Green Code Klimadecke ® ermöglicht Heizen und Kühlen in einem System Die Möglichkeiten der industriellen Vorfertigung von Bauelementen versetzt Progress in die Lage, Betonfertigteile in vielfältiger Weise mit technischen Elementen auszurüsten. Wände und Decken können damit über die rein statische Funktion hinaus Eigenschaften zur Steigerung der Wohnqualität, der Behaglichkeit und Optimierung der Energiebilanz übernehmen. Betonfertigteile mit integrierten Heiz- und Kühlfunktionen entsprechen dem Green-Code-Standard – ein System, das Progress gemeinsam mit führenden Betonfertigteilproduzenten entwickelt hat. Harte Schale, dämmender Kern. Ein solches Betonfertigteil ist beispielsweise die Progress Thermowand®, mit der Progress energieoptimiertes Bauen revolutioniert. Es handelt sich dabei um ein industriell vorgefertigtes Betonfertigteil mit innenliegender Wärmedämmung, die durch die äußere Hülle einen wirksamen Schutz erhält. Neben ihren statischen Vorteilen, ihren hervorragenden Dämmeigenschaften und ihrem sehr schnellen Einbau kommt die Progress Thermowand ® dem Wunsch nach einem anspruchsvollen ästhetischen Erscheinungsbild in besonderem Maße entgegen, da die Oberfläche metallschalungsglatt ist und somit ein ansprechendes Aussehen gewährleistet. Die Progress Thermowand ® wird aufgrund ihrer thermischen Eigenschaften im Wohnbau, im Gewerbebau sowie im Hotelbau eingesetzt und ermöglicht eine energieeffiziente Bauweise im „KlimaHaus“- Standard. Die Vorteile der Green Code Klimadecke®. Eine weitere Neuheit von Progress ist die Green Code Klimadecke ® . Diese ermöglicht es, die Temperatur in jedem Raum und in einzelnen Zonen separat zu regeln, was eine erhebliche Heizkostenersparnis mit sich bringt – vor allem auch, weil es auf diese Weise möglich ist, Räume mit geringstem Energieaufwand auf „Wohnfühl“-Temperatur zu bringen. Die „Wohnfühl“-Raumtemperatur ist effektiv um rund drei Grad niedriger als angenommen. Das in der Green Code Klimadecke ® integrierte Heizsystem bedarf zudem äußerst niedriger Vorlauftemperaturen, da in der Decke hundert Prozent aktive Fläche zur Verfügung stehen – schließlich behindert kein Möbelstück oder Bodenbelag den Weg für eine wärmende Ausstrahlung. Der Wohnraum wird behaglich erwärmt und bringt ein angenehmes Wärmeempfinden durch gleichmäßige Erwärmung aller Gegenstände mit sich. Durch die geringe Thermik wird zudem kein Staub aufgewirbelt; die Green Code Klimadecke ® ist damit zugleich auch eine ideale Lösung für Allergiker.

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SCHWERWIEGENDES ARGUMENT BETONT.STARK. www.BETONTMASSIV.com Gewerbehalle Lechner, Laas NICHTS HÄLT BESSER ALS BETON! Dieser Baustoff ist extrem stark und zudem sehr sicher: Wer mit Beton baut, baut robust, dauerhaft und setzt auf hohe Widerstandsfähigkeit. Nichts hält besser als Beton. Kein anderer Baustoff bietet derartigen Schutz in Katastrophenfällen und vor den zunehmend rauen Wetter- und Klimabedingungen. Eine weitere seiner bautechnischen Eigenschaften ist die enorme Langlebigkeit, die sich im Laufe der Jahre nicht vermindert – ganz im Gegenteil: Beton erhöht seine Festigkeit mit der Zeit und bietet somit einen lebenslangen Mehrwert für Generationen. Bauen mit Beton bietet zahlreiche Vorteile. Jetzt informieren unter: www.betontmassiv.com www.BETONTMASSIV.com Eine Initiative der

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Extra Bauen & Renovieren Der Komplettanbieter für Badsanierungen HOFER FLIESEN & BÖDEN Ist das Bad in die Jahre gekommen, bietet Hofer Fliesen & Böden neueste Techniken und Lösungen für eine rundum perfekte Badsanierung. Das Unternehmen Hofer Fliesen & Böden hat sich auf sämtliche Oberflächen spezialisiert: Von Holz über Teppich bis Kunstharz, von Fliesen über Naturstein bis hin zu Mosaik spannt sich die Leistungspalette. Und genau dieses breite Fachwissen kommt auch in der Badgestaltung und -sanierung voll zum Tragen. Alles auf Maß. In der firmeneigenen modernen Keramik-Verarbeitungs-Werkstätte werden in sorgfältiger Maßarbeit Waschtische, Küchenblöcke und Möbel aus Keramik hergestellt. Gerade das Material Keramik besticht durch eine Vielzahl von Vorteilen: leichte Reinigung, unempfindlich, extrem belastbar, zeitlos elegante Optik und millimetergenau bearbeitbar. Damit fügt sich jeder Waschtisch von Hofer Fliesen & Böden perfekt ins Bad und jede bodengleiche Dusche passgenau in die vorgesehene Wunschposition. Vor und nach der Komplettsanierung Barrierefreie Duschen. Häufig steht bei der Sanierung von Badezimmern auch die Barrierefreiheit im Vordergrund. Wird diese bereits in der Planungsphase berücksichtigt, kann ein höchstmöglicher Komfort auch mit zunehmendem Alter der Bewohner sichergestellt werden. Wesentliche Anforderungen an diese bilden ein bodengleicher Duschbereich, praktische Stützhilfen und eine optimale Raumeinteilung. Neu verfliest – ganz ohne Bauschutt. Slimtech-Fliesen sind die geheimen Stars einer jeder Badsanierung. Mit einer geringen Stärke von drei bis sechs Millimetern und in großen Formaten ermöglichen diese ein nahezu fugenloses Überkleben von alten Passend zum Marmor, ein Hofer-Waschtisch als Maßanfertigung Modern und altersfreundlich: barrierefreie Duschen Fliesen. Das Abtragen alter Beläge entfällt, wodurch Zeit und Geld gespart sowie unnötiger Lärm und Schmutz vermieden werden. Die Hofer-Komplettlösung. Mit edlen XXL-Fliesen, schimmerndem Kunstharz-Wandbelag, großzügiger, bodenbündiger Duschrinne, großflächigem Spiegel, raumhohen Glastrennwänden und Natursteinverkleidung lässt sich jedes Bad in kürzester Zeit in ein modernes Traumbad verwandeln. Mit langjähriger Erfahrung und umfassender Fachkompetenz stellen die Mitarbeiter von Hofer Fliesen & Böden eine saubere Ausführung der Badgestaltung und -sanierung sicher. Beratung nach Terminvereinbarung. Für die Beratung der Kunden nimmt man sich bei Hofer Fliesen & Böden viel Zeit. Nach Terminvereinbarung werden die Türen zu den Showrooms in Waidbruck oder Bozen geöffnet, in denen ein Riesensortiment an Materialien und Mustern zur Auswahl bereitsteht. Für eine professionelle Beratung wird um Vormerkung gebeten, entweder telefonisch unter der Rufnummer 0471 654148 oder per E-Mail an beratung@hofer.it.

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Professionelle Lösungen und Service seit 1954 TERRASSEN- UND GARTENBESCHATTUNGEN Ob Überdachungssysteme, Markisen oder Sonnensegel, wir bieten Ihnen funktionelle und maßgerechte Lösungen. Von der Beratung, über die Projektierung bis hin zur Montage helfen wir Ihnen bei der Gestaltung des Innen- und Außenbereichs. BÖDEN, MARKISEN, VORHÄNGE auf 400 m 2 Ausstellungsfläche 39030 GAIS | Industriezone 4 T 0474 504535 | info@seeber.bz | www.seeber.bz SEEBER-TENDACOR Wohnzimmer im Freien Der richtige Sonnenschutz lässt den Aufenthalt im Freien besonders angenehm werden. Beratung und Ideen für effektive Sonnenschutzsysteme bietet das Unternehmen Seeber-Tendacor. Kassetten-Markise von Seeber-Tendacor: Noch länger wohlfühlen auf der Terrasse lässt es sich mit Beleuchtung und Heizstrahlern als komfortables Zubehör für die Markise Die Tage werden wieder länger, die Frühlingssonne bringt wohlige Wärme und lädt zum Aufenthalt im Freien. Ein guter Zeitpunkt, um Balkon oder Terrasse wohnlich zu gestalten und sich um einen zuverlässigen Sonnenschutz zu kümmern. Passende Produkte rund um den Sonnenschutz bietet Seeber-Tendacor in Gais. Der Service des qualifizierten Fachbetriebes für Sonnenschutzsysteme reicht von der Planung über die Montage bis hin zur Wartung, sodass Kunden alle Leistungen bequem aus einer Hand erhalten. Seeber-Tendacor führt hochwertige Terrassen-Markisen, die wirksam Schatten spenden und für angenehme Kühlung sorgen. Gleichzeitig schaffen die individuell abgestimmten Produkte eine gemütliche Atmosphäre auf der Terrasse und erweitern so den Wohnraum auf den Außenbereich. Mit viel Platz zum Arbeiten, Spielen und Relaxen entsteht so ein echtes „Wohlfühlzimmer“ für die ganze Familie. Markisen mit vielen Extras. Zur Auswahl stehen beispielsweise filigrane Gelenkarm-Markisen, die sich für die Installation in einem witterungsgeschützten Bereich eignen. Bei den eleganten Kassetten-Markisen verschwinden Tuch und Gelenkarme in der wahlweise eckigen oder runden Kassette – so sind sie jederzeit vor Schmutz, Wind und Wetter sicher. Markisen von Seeber- Tendacor sind in zahlreichen Stoff-Ausführungen und Farben sowie unterschiedlichen Gestell- Farbtönen erhältlich und lassen sich je nach Ausführung und eigenem Wunsch mit praktischem Zubehör – zum Beispiel einer intuitiven Funksteuerung, einem leistungsstarken Heizstrahler oder einer stimmungsvollen LED-Beleuchtung – ausstatten. Ein weiteres Highlight ist die Komfort-Steuerung mit Windsensor, die die Markise bei aufkommendem Wind automatisch einfahren lässt. All dies steigert den Komfort und trägt entscheidend dazu bei, dass sich Terrassen in wahre Wohlfühlzimmer verwandeln. Weitere Informationen zur Gestaltung von Terrasse und Balkon mit dem passenden Sonnenschutz erhalten Interessierte in der firmeneigenen Ausstellung oder im persönlichen Beratungsgespräch vor Ort.

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WOHN-ZENTRUM JUNGMANN Modernes Wohn- Zentrum mit Tradition Das Wohn-Zentrum Jungmann schreibt 45 Jahre Erfolgsgeschichte und ist heute Marktführer im Südtiroler Möbeleinzelhandel. Vor genau 45 Jahren hat Max Josef Jungmann im „Kornkasten“, dem heutigen Bergbaumuseum in Steinhaus im Ahrntal, den Grundstein für das heutige Familienunternehmen gelegt. Im Jahr 1978 wurde in Sand in Taufers ein weiteres Möbelhaus eröffnet, wenig später auch in Brixen. Ab 1991 begann für das Unternehmen eine rasante Entwicklung: Die Mitarbeiterzahl stieg um das Vierfache, der Umsatz wurde verfünffacht. Heute ist Jungmann mit drei Verkaufssitzen in Brixen, Sand in Taufers und Neumarkt sowie einer Tischlerei und einem Auslieferlager in Percha Marktführer im Südtiroler Möbeleinzelhandel. In den modernen Einrichtungshäusern findet man tausende Wohnideen für ein schönes Zuhause, außerdem Wohntextilien, Haushaltsartikel, Leuchten, Accessoires sowie in den „Happy Baby“-Fachmärkten alles für das Kind von 0 bis 3 Jahren. Jungmann ist in Südtirol zudem Exklusiv-Partner für namhafte internationale Einrichtungsmarken, darunter Hülsta, Musterring, Team 7, Interliving und viele mehr. Küchen vom Profi. Mit den größten Küchenausstellungen der Region und über 1.200 geplanten, verkauften und montierten Küchen allein im Jahr 2016 ist Jungmann der Küchenprofi in Südtirol. Mit Top-Marken wie Häcker, Nobilia und Culineo sowie allen namhaften Elektrogeräte- Herstellern findet man hier Küchen für jeden Geschmack und in jeder Preislage. Neben der großen Auswahl an qualitativ hochwertigen Produkten steht vor allem eine kompetente Fachberatung und ein professioneller Service im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie: Die individuelle Planung in 3D, das Aufmaß vor Ort, die professionelle Montage durch gelernte Tischler, der langjährige Kundendienst sowie umfangreiche Serviceleistungen gehören bei Jungmann zum Standard und bieten einen wahren Mehrwert für den Kunden. Bester Preis. Durch die Größe und das Geschäftsvolumen ist Jungmann zu einem wichtigen Partner für seine Lieferanten geworden. Und dank der Mitgliedschaft im „Einrichtungspartnerring“, dem größten Einkaufsverband mittelständischer Möbelhändler in Europa, werden enorme Preisvorteile erzielt, die direkt an die Kunden weitergegeben werden. erleben sie unsere küchenwelten! FAMILIENTRADITION SEIT 1972 – 3x IN SÜDTIROL! MARKENGERÄTE IHRE SPARVORTEILE BEIM KÜCHENKAUF: 20%+10% auf frei geplante Küchen Gültig bis 18.03.2017 auf Elektro-Einbaugeräte www.jungmann.it BRIXEN • SAND IN TAUFERS • NEUMARKT

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Extra Bauen & Renovieren E. INNERHOFER AG Frische Ideen fürs Bad Vom Waschbecken als Glaskunstwerk bis hin zu praktischen Duftlösungen für das WC hat „Innerhofer – Bad und Haustechnik“ wieder viel Neues zu bieten. Als Neuheit in der Ausstellung bei „Innerhofer – Bad und Haustechnik“ zu sehen sind die Waschbecken von „Glass Design“. Die Manufaktur aus der Toskana hat eine lange Tradition in der künstlerischen Glasgestaltung und stellt eben auch Waschbecken aus Glas her. Die Becken werden von Handwerkern der Toskana in Zusammenarbeit mit Glasbläsern aus Murano hergestellt und sind bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltet. Erhältlich sind unzählige Modelle in den verschiedensten Farben und Formen. Aber auch bei anderen Materialien wie Aluminium, Edelstahl oder Silikon zeigt „Glass Design“ eine unvergleichliche Kompetenz in der Beckengestaltung – und dazu gibt es selbstverständlich die passenden Accessoires. Für die Ein echtes Schmuckstück im Bad sind die Waschbecken von „Glass Design“ Neue WC-Frischeduftlösung von „Villeroy & Boch“ sowie der Einwurfschacht bei den WCs von Geberit edlen Armaturen arbeitet „Glass Design” mit dem bekannten Hersteller Dornbracht zusammen. Ganz schön praktisch! Neuheiten finden sich auch im Bereich der Duftlösungen für die Toilette: Die so genannten WC-Steine wurden bislang in einer Plastik-Halterung an den Toilettenrand gehängt – was weder sehr hygienisch noch besonders schön ist. In der neuen WC-Generation können die kleinen Duftspender direkt im WC versenkt oder in den Spülkasten eingeworfen werden. Der Keramikhersteller „Villeroy & Boch“ hat dazu in seinen WCs eigens ein Fach am Wasserzulauf integriert, das mit handelsüblichen WC-Steinen oder Duftgel befüllt wird. Bei Geberit, dem Marktführer für Sanitärprodukte, wird hingegen die WC-Drückerplatte mit einem Handgriff nach vorne geklappt und der Reinigungswürfel über einen Einwurfschacht direkt in den Unterputz-Spülkasten eingeworfen. Dort gibt er seine Duftund Inhaltsstoffe an das Wasser ab. Ganz einfach nach dem Prinzip „Klappe auf, Würfel rein, Klappe zu“. 3hochk.de Villeroy & Boch etwas warmes braucht der mensch. Und im Bad etwas Schönes und Funktionales noch dazu. Jetzt bei innerhoFer erleben, worauf man sich, wenn’s draußen hässlich ist, schön freuen kann. www.innerhofer.it Freu dich auF ... wohlige wärme. Bäderausstellungen: St. lorenzen (Tel. 0474 470-200) i meran (Tel. 0473 272-400) i Bozen (Tel. 0471 061-970) i Trient · Cles · Arco · rovereto · Castelnuovo i Belluno · Feltre

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Vom Einfamilien- zum Mehrgenerationenhaus WILLEITIMMOJUS Eine energetische Sanierung des Elternhauses bietet oftmals zusätzlich die Möglichkeit der Kubaturerweiterung und Schaffung von eigenem Wohnraum für die Kinder. Für eine reibungslose Eigentumsaufteilung sind aber einige rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Wer will schon ein Leben lang für etwas bezahlen, was ihm nie gehören wird? Doch viele tun genau das: Sie zahlen Miete. Ob Eigentümer oder Mieter – jeder bringt im Laufe seines Lebens fürs Wohnen den Gegenwert einer Wohnung auf. Doch während der Immobilieneigentümer letztlich in die eigene Tasche zahlt, ist das Geld des Mieters für immer weg. Bei einer Monatsmiete von 650 Euro und einer jährlichen Mietsteigerung von zwei Prozent zahlt ein Mieter in 30 Jahren mehr als 300.000 Euro an seinen Vermieter. Kubaturerweiterung als Chance. Das Konjunkturpaket vom April 2009, das eine Kubaturerweiterung bis 200 Kubikmeter Baumasse erlaubt, schafft ideale Voraussetzungen, das bestehende Eigenheim zu erweitern – sofern das Gebäude (mit einem Anteil von mindestens 50 Prozent für Wohnzwecke) vor dem 12. Jänner 2005 bestanden oder vor diesem Datum über die Baukonzession verfügt hat und mit der Erweiterung gleichzeitig eine energetische Sanierung auf mindestens Klimahausstandard C erfolgt. In vielen Fällen bietet diese Form der Kubaturerweiterung für die Kinder oder eines der Kinder eine ideale Möglichkeit, sich im Elternhaus eine abgetrennte Wohneinheit zu schaffen. Vertrag zur rechten Zeit. Es ist wichtig, von Beginn an ein Konzept zu haben, wie das Eigentum dieser neu zu schaffenden Wohneinheit vertraglich auf das Kind übertragen werden soll. Nicht zuletzt sind dabei auch erbrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Eine exakte und zeitlich abgestimmte vertragliche Abwicklung ist unerlässlich für eine reibungslose Eigentumsübertragung. Dabei ist die Koordination und Absprache zwischen dem Techniker, der die Eintragungen und Abänderungen im Kataster vornimmt, Hannes Willeit, Vertragsjurist & Immobilienberater „Gerne berate ich Sie in Immobilienangelegenheiten und übernehme die rechtliche Ausgestaltung der Eigentumsübertragung.“ und dem jeweiligen Vertragsersteller außerordentlich wichtig: Sie garantiert die günstigste Abwicklung der vertraglichen Eigentumsübertragung, da die Berechnung der verschiedenen Steuern und Gebühren in den meisten Fällen auf Basis des Katasterertrages ermittelt werden. Eine gut vorbereitete Abwicklung der vertraglichen Eigentumsübertragung ist aber auch wichtig, um sämtliche mögliche Fördergelder der Autonomen Provinz Bozen in Anspruch nehmen zu können. Ist man schlecht vorbereitet, kann es nämlich passieren, dass der bereits geplante Baubeginn zeitlich verschoben werden muss, um den Anspruch auf die Landesförderung nicht zu verlieren. Bei der diesbezüglichen Planung ist eine juristische Begleitung von Anfang an unerlässlich. Willeitimmojus berät in allen immobilienrechtlichen Angelegenheiten und steht für die Abfassung der damit zusammenhängenden Verträge bis hin zur notariellen Unterschrift mit umfassendem Service und ausgezeichneter juristischer Arbeit zur Verfügung. Vahrn/Varna, Löwecenter, Eisackstraße 1 - Tel. 0472 970690 - Mobil 349 7761878 - info@willeitimmojus.it - www.willeitimmojus.it

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Extra Bauen & Renovieren OBEREGGER GMBH Allerlei Großes vor Mit dem neuen Jahr sind für das Bauunternehmen Oberegger auch schon die ersten Bauprojekte gestartet: In Brixen und Umgebung begannen die Arbeiten gleich an mehreren Baustellen. Wohnanlage „Naterhof“ Albeins in KlimaHaus- Standard „A nature“ mit fünf Wohneinheiten Das Bauunternehmen Oberegger hat dieses Jahr viel vor: So sind die ersten Bauarbeiten bereits im Gange, es werden zurzeit gleich mehrere Wohnhäuser und Hotels, aber auch Projekte der eigenen Immobiliengesellschaft realisiert. In den nächsten Monaten werden zirka 13.000 Kubikmeter Erdreich ausgehoben, 4.200 Kubikmeter Beton und 484.000 Kilogramm Eisen verbaut. Modernes Wohnen in Neustift: Wohnanlage „Andi“ in KlimaHaus-Standard „A nature“ mit 33 Wohnungen Viele der Bauprojekte werden in hochwertiger Ausführung nach dem KlimaHaus-Standard „A nature“ realisiert. Dieser KlimaHaus- Standard ist ein Index für erstklassige Bauqualität, insbesondere in Sachen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Wohnkomfort. Ein besonderes Merkmal moderner Architektur stellt zunehmend die Gestaltung der Außenfassade mit oberflächenbehandeltem Sichtbeton dar – eine anspruchsvolle Gestaltungsform, in der das Bauunternehmen Oberegger hohe Kompetenz vorweist. Das 30-köpfige Team von Oberegger ist zurzeit zur Gänze ausgelastet, neue Bauaufträge können wieder ab Mai entgegengenommen werden. Die gute Auftragslage von Jahresbeginn an ist ein Beleg dafür, dass die Qualität, das Fachkönnen und die Zuverlässigkeit des Bauunternehmens von Bauherren hochgeschätzt werden.

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Restaurant Finsterwirt Oste Scuro FOTOAKTION Traumhaft! Glückliche Menschen am schönsten Tag ihres Lebens strahlen auf den nächsten Seiten wieder aus dem „Brixner“. Wir bedanken uns bei allen Einsendern, die sich an unserer Hochzeitsfoto-Aktion beteiligt haben. Es war schon fast Liebe auf den ersten Blick – in unserer Redaktion jedenfalls. Ob es das auch zwischen dem Hochzeitspaar Petra Gamper und Andreas Geiregger war, wissen wir zwar nicht genau, ihr Foto hat es uns allerdings auf Anhieb angetan. Deshalb küren wir ihr Bild heuer zum Sieger unserer Hochzeitsfoto- Aktion, und das frischgebackene Ehepaar aus St. Andrä darf sich über ein Candle-Light-Dinner im Restaurant Finsterwirt in Brixen freuen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Einsendern, die auf den nächsten Seiten mit ihren vor Glück nur so sprudelnden Bildern die „Brixner“-Leser verzaubern werden und wünschen allen Paaren alles Gute für die gemeinsame Zukunft! Ruth Kainzwalder und Florian Mangger Petra Gamper und Andreas Geiregger, St. Andrä Petra Silbernagl & Rajmund Bardos, Brixen Margot Planinschek und Hubert Brunner, St. Andrä Neubau • Umbauarbeiten • Verputzarbeiten • Energetische Sanierung Klima Haus • Außengestaltung Lüsen - Tel. 0472 671273 - 335 5277999

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Petra Hauer und Fabian Zorzi, Vahrn Extra Fotoaktion Claudia Vattai und Michael Peintner, Elvas Doris Prosch und Hartmann Kainz, Milland Bernadette Faller und Manfred Oberhofer, Schalders Karin Fischer und Wolfgang Messner, Plose Julia Peter und Christoph Rungg, Brixen Stefanie Gamper und Raphael Maierhofer, Aicha Claudia und Benedikt Kaneider, Lüsen Hildegard Mutschlechner und Markus Gasser, Neustift Carolin Profanter und Michael Prader, St. Andrä Für Hochzeitsausstattungen wird um telefonische Terminvereinbarung gebeten. Terenten Neue Wohnungen verschiedener Größen nahe dem Dorfzentrum in sonniger Lage zu verkaufen. Klapfer Bau GmbH Handwerkerzone 9 39030 Terenten 0472 546178 www.klapfer.com

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Tel. 0472 836 173 www.peer.it Kathrin Lechner und Ewald Mitterrutzner, Brixen Johanna Messner & Philipp Schatzer, Teis Vera Ellecosta und Gregor Gantioler, Klausen Silke Fischnaller und Jörg Pirchstaller, Albeins Manuela Burchia und Jürgen Oberhofer, Vahrn Melanie Solderer und Thomas Gruber Juliane Messner und Gregor Kosta, Villnöß Susanne Stricker und Oliver Klammsteiner, Natz Anmeldung peer.it/cal oder T 0472 836 173 Freier Eintritt VORTRAG 24.03.17, 20.00 UHR WUNDERMITTEL VITAMIN D? Dr. Susanne Reiffenstuhl in der Apotheke Peer. SERVICE bis zum 31.03.17 CHOLESTERIN UND LEBERWERTE Nüchtern, Dauer ca. 10 Minuten, ohne Anmeldung. SERVICE KONTROLLE BLUTDRUCK- MESSGERÄTE Abgabe bis zum 28.03.17 ANGEBOT ERSTE HILFE WAU WAU ERSTE HILFE RADFAHRER Angebote gültig bis zum 31.03.2017, solange der Vorrat reicht. EURO 14,90 EURO 12, 90 EURO 15, 90 EURO 19,90 EURO 14, 90 EURO 16,90 EURO

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Impressum Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung Redaktion: Brennerstraße 28, I-39042 Brixen Tel. +39 0472 060200, Fax +39 0472 060201 www.brixner.info E-Mail für Pressemitteilungen: redaktion@brixner.info E-Mail für Leserbriefe: echo@brixner.info Online-Ausgabe: www.brixner.info Verlag: Brennerstraße 28, I-39042 Brixen Tel. +39 0472 060200, Fax +39 0472 060201 E-Mail: office@brixmedia.it, www.brixmedia.it Anzeigenleitung: Sonja Messner, Tel. +39 0472 060212 sonja.messner@brixmedia.it Herausgeber, Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Willy Vontavon (wv), Tel. +39 0472 060213 willy.vontavon@brixner.info Bildredaktion: Oskar Zingerle (oz), Tel. +39 0472 060210 oskar.zingerle@brixner.info Hildegard Antholzer (ha) Johanna Bernardi (jb) Irene Dejaco (ird) Evi Hilpold (eh) Veronika Kerschbaumer (vk) Marlene Kranebitter Zingerle (mk) Annamaria Mitterhofer (amm) Anina Vontavon (av) Lia Vontavon (lv) E-Mail: vorname.nachname@brixner.info Grafik: Evelyn von Mörl, Tel. +39 0472 060209 evelyn.vonmoerl@brixmedia.it Druck: Athesia Druck GmbH, Weinbergweg 7, I-39100 Bozen www.athesia.it Der nächste „Brixner“ erscheint Ende März 2017 Nächster Redaktionsschluss: 10. März 2017 Die Zeitschrift „Brixner“ erscheint monatlich und wird im Postabonnement 45 % Art. 2, Abs. 20/b, Ges. 662/96, Bozen zugestellt. Eintragung am Landesgericht Bozen am 29.12.1989, Nr. 29/89 R.St. Auflage: 11.000 Stück Preis Abonnement: 1 Euro Abonnentenservice: abo@brixner.info Die in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ohne Genehmigung des Verlages ist eine Verwertung strafbar. Dies gilt auch für die Veröffentlichung im Internet. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Beiträge unter Umständen zu kürzen, abzuändern oder zurückzuweisen. Namentlich gezeichnete Beiträge unserer Mitarbeiter geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen übernimmt der Verlag keine Haftung. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitschrift veröffentlichten Stellenangebote sich ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Februar 1917 Leihbibliothek Samstag, 10. Februar 1917 Die Leihbibliothek für Brixen und Umgebung, welche vor drei Jahren von der hiesigen Ortsgruppe des Piusvereines errichtet wurde, erfreut sich einer fortwährend steigenden Beliebtheit. Im Jahre 1916 stieg die Zahl der ausgeliehenen Bände auf 6540. Da die Betriebsanlagen dank der uneigennützigen Tätigkeit der Bibliotheksdamen verschwindend gering sind, so können die Einnahmen nahezu ausschließlich für Neuanschaffungen verwendet werden. Infolgedessen sowie infolge mancherlei Spenden konnten in der letzten Zeit wieder eine ganze Reihe neuer Bücher eingestellt werden. Die Bibliothek ist geöffnet jeden Sonntag von 10- ½ 12 Uhr, an jedem Mittwoch und Freitag von ½ 6 bis 7 Uhr. Spenden an Geld und brauchbaren Büchern, Zeitschriften usw. hauptsächlich belletristischen Inhaltes werden jederzeit dankbar angenommen. Ein Beispiel an Opfersinn Dienstag, 6. Februar 1917 In Brixen wurde bekanntlich der Verein „Frauenkriegsbeisteuer“ begründet, der sich der Witwen der gefallenen Helden nicht nur materiell, sondern auch sonst in jeder Weise menschliche Hilfe bringend, annehmen soll. In den letzten Tagen ist folgende Karte an die Bezirksleitung des Vereines eingelangt: „Mit Erlaubnis zu bitten, möchte ich auch ein solches Mitglied sein ... Wenn ich schon eine arme Witwe bin und meinen Mann dem Vaterlande geopfert und mit 7 unmündigen Kindern dastehe, werde ich mich bemühen, diese kleine Gabe zu spenden.“ Man sollte den nach Geld gierenden Kriegswucherern diese Karte in ihrer einfachen Sprache vor Augen führen. Wenn noch nicht alles Gefühl erstorben ist, so müßte sie ihr Herz erwärmen. Nun sind sie dahin! Sonntag, 18. Februar 1917 In aller Stille und ohne jeden Unfall ging die Abnahme der Glocken in Brixen vor sich. Ein Rumpfgeläute ist noch geblieben. Vor allem ist es aber erfreulich, daß die herrliche Dom-Sext erhalten geblieben ist, eine Glocke, die ihresgleichen im Lande sucht. Interessant, oder sagen wir besser, traurig wird es klingen, wenn es gilt, bei freudigem Anlasse, allenfalls einer Siegesfeier einmal ein Zusammenläuten der restlichen Glocken zu hören. Brixen hat mit seinem abgelieferten Glockenmetall ein Gewicht von rund 10.000 Kilogramm dem Staate zur Verfügung gestellt. Die 4 beigestellten Glocken der Domkirche, in der Schwere von 4000 Kilo, stammen aus der Glockengießerei Grassmayr Innsbruck-Brixen vom Jahre 1700. Die abgenommenen Pfarrglocken sind neuesten Datums, hergestellt von Chiappani in Trient um 1900, unter dem sel. Dekan, nachmaligen Domscholaster Blasius Egger; die drei davon beanspruchten Glocken repräsentieren ein Gewicht von nahezu 5000 Kilogramm. Auch die übrigen Kirchen und Kirchleins hatten ihren Tribut zu stellen, und zwar 2 Glocken die Klarissenkirche, je eine die fb. Hofkirche, die fb. Seminarkirche, die Sankt Erhardkirche, die Schutzengelkirche in Stufels, die Kirche der englischen Fräuleins, und das Vinzentinum, zusammen im Gewichte von 800 Kilogramm. Nur die Kapuzinerkirche konnte ihre einzige Glocke behalten. Zwar sieht das Tiroler Volk schweren Herzens die Glocken aus seiner Mitte scheiden, aber schweigend und großmütig bringt es dieses und noch viel größere Opfer, die das Wohl des Vaterlandes fordert. Spenden für das Krankenhaus der Stadt Brixen Donnerstag, 22. Februar 1917 Vor längerer Zeit hat ein Ungenannter, aber wohl Bekannter, ein schönes Bild gespendet. Maria, in der Auffassung als zärtliche Mutter. Es ziert den Gang des Sanatoriums. Die Familie v. Himmel spendete für die Kirche eine hübsche Altardecke (Handarbeit) und Feldkurat Prinz Liechtenstein 3 Bilder für einen neu geschaffenen Raum. Allen Spendern sei inniger Dank. Die „Brixener Chronik“ wurde 1888 gegründet und erschien bis 1925. Die Idee, die Zeitungsartikel aus der „Brixener Chronik“ auszuwählen und zu veröffentlichen, stammt von Günther Eheim (1944-2010) aus Brixen. Die damalige Rechtschreibung, auch eventuelle Druckfehler und sonstige Kuriositäten werden ohne Korrektur beibehalten.

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n-project.com - mendinidesign Frühlingserwachen der neu gestalteten Zweigstelle Brixen Samstag, 18. März Umtrunk ab 10 Uhr durchgehend geöffnet einmalige Eröffnungsangebote www.gartenmarkt.it Brixen - Konrad-Lechnerstr. 2 - Tel 0472 836362

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